Außer Spesen nichts gewesen

9 11 2009

Da kann es regnen, so viel es will, der Informationsfluss klappt leider nicht immer.

Um nicht despektierlich zu werden verzichte ich auf Details, nur so viel: ich wollte nicht zu einer Ehrendoktorwürdenverleihung, bei der eine hohe Summe öffentlicher Gelder als Preis vergeben wurden. Also hatte ich vor der Uni-Chorprobe eine längere Pause. Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Probe ging ich dann mit der Steffi zum Musiksaal, wo wir es allerdings gar nicht bis ins Foyer schafften. Ein Herr, der gerademal wichtig genug war, die Getränke und Laugenteilchen für den Festakt zu bewachen, teilte uns unmissverständlich mit dass hier ja heute keine Chorprobe stattfinden könne.

Warum muss ich für diese Information erstmal stundenlang sinnlos herumsitzen? Wofür gibt es Emailverteiler und schwarze Bretter? Viel später als nötig ging es dann heim, durch den Regen…





Lieber Herr, lass Abend werden…

6 11 2009

… denn Morgen wird es von allein.

Heute war wieder eine meiner verhassten 4-Stunden-Nächte, diesmal so schlimm dass ich unter der Dusche As I Lay Dying¹ hören musste, um irgendwie wach zu werden. Anschließend frühstückte ich mit Musik von In Flames, Kaffee und der Zeitung. Überschrift auf der Titelseite: „Zu wenig Schlaf macht dick und dumm“ – Na danke!

Auf der Autobahn war natürlich Stau, und ohne meine Kommolitonen hätte ich mir wahrscheinlich ein Bein abknabbern müssen, um die MuWi-Vorlesung wach zu überstehen.

Die Strecke von der HfM zur Uni haben wir natürlich nicht in den dafür eingeplanten 15 Minuten geschafft, sodass wir etwas zu spät zu Linguistics kamen. Aber doch noch rechtzeitig, um sich in die Anwesenheitsliste einzutragen – und ein Mid Exam zu schreiben. Ich hatte mir natürlich ausgerechnet die Lernmaterialien zum Thema des Tests nicht angeschaut, wär ja auch zu schön gewesen. Naja, muss ich halt gucken dass ich das zweite Mid Exam bestehe…

Und um diese Verkettung von Umständen nun vollends zur Tragödie werden zu lassen, habe ich gerade in Ungedanken, anstatt zwei Spam-Mails zu verschieben, meinen kompletten Posteingang unwiederbringlich gelöscht!

Das klingt jetzt schon nach einem erfüllten Disaster-Tag, aber es ist jetzt gerademal halb 3. Hoffentlich geht der Rest des Tages nicht genauso weiter!

¹eigentlich höre ich ja mittlerweile kaum noch solche Musik, aber es gibt Situationen, da gibt es keine Alternative…





Meldung des Tages

29 10 2009

Hier ein Scan der heutigen Titelseite der Saarbrücker Zeitung:

Schlagzeilen zur SchweinegrippeimpfungFragt sich nur noch, welche der beiden Einschätzungen denn korrekt ist. Ich bin ja eher skeptisch gegenüber der Impfung, und die meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, auch.





Walurne

27 09 2009

Wenn ein Blauwal auf die sonst übliche Seebestattung verzichtet und sich verbrennen lässt, wie groß muss dann die Walurne sein??

Diese Bundestagswahl ist nicht meine erste, aber sicherlich meine bisher schwerste Wahl. Bisher konnte ich immer eine Partei/Person finden, deren Programm sich weit besser mit meinen Vorstellungen deckt als die Programme ihrer Kontrahenten. Aber dieses Mal sieht jede Partei mindestens einen Punkt komplett anders als ich, und auch der Wahl-O-Mat kann mir nicht helfen. Wahrscheinlich muss ich mit meiner Erst- und Zweitstimme zwei komplett unterschiedliche Parteien wählen, damit ich mir hinterher wenigstens sagen kann „das war die Hälfte des Wahlprogramms, das ich nicht wählen wollte“.

Wenn mir in den nächsten knapp 17 Stunden noch keine Lösung eingefallen ist, muss ich wohl meinen Wahlzettel umdrehen und draufschreiben „Soll doch in den Senat wer will, Hauptsache Palpatine wird Kanzler!!“

Kanzler Palpatine... hat irgendwie leichte Ähnlichkeiten zu Lord Sidious, oder?

Kanzler Palpatine... hat irgendwie leichte Ähnlichkeiten zu Lord Sidious, oder?





Burnout, Bussard und Bier

1 09 2009

Naja, zugegeben, Burnout ist etwas übertrieben. Aber ich habe heute doch feststellen müssen, dass es schwierig bis unmöglich ist, bei Regen am Berg mit den Vorderreifen auf der Radwegmarkierung anzufahren.

Die nächste Anekdote handelt ebenfalls vom Straßenverkehr, genauer gesagt von einem nicht bewältigten Trauma, das im Straßenverkehr entstanden ist. Neulich bin ich die A8 langgefahren, war grade am überholen, da stürzt sich plötzlich ein riesiger Greifvogel (ein Bussard oder so) mir in den Weg. Hartes Bremsen und ein Ausweichmanöver haben glücklicherweise Schlimmeres verhindert, aber erschreckt hab ich mich trotzdem. Naja, jedenfalls hab ich vorhin im Dunkeln bei einem Schatten gedacht, es sei schon wieder ein Vogel im Sturzflug. Fast wie bei Alfred Hitchcock…

Der Vogel und ich, genau auf Kollisionskurs.

Der Vogel und ich, genau auf Kollisionskurs.

Etwas früher am Tag habe ich mit Adressen zu tun gehabt. Eigentlich wollte ich „Bexbach“ schreiben, aber da hat mir mein Unterbewusstsein mal nen schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen habe ich dann „Becksbach“ geschrieben, was vermutlich irgendwo zwischen Bitburg und Warstein liegt.

P.S.: Übrigens ist das hier der erste Post in meiner neuen Kategorie „Mein Leben, seine Schwiegermutter und Ich„, die in Zukunft für kleinere Geschichten aus dem mehr oder minder interessanten Alltag des David Ehl herhalten wird.





Spieglein, Spieglein an der Wand

20 07 2009

Seit einigen Tagen habe ich an der Wand über meinem Schreibtisch eine Glasplatte hängen, die ich als Whiteboard benutze. Ist superpraktisch und sieht dazu noch schick aus. Nur eins habe ich nicht bedacht:

Wenn nachts die Straßenlaterne auf der anderen Straßenseite leuchtet, fällt das Licht durchs Fenster auf die gegenüberliegende Wand, also auch auf das Whiteboard. Das reflektiert dann direkt auf mein Bett, und das ist ungefähr so, als würde die ganze Nacht jemand mit der Taschenlampe in mein Gesicht leuchten. Na toll!

Mein neues Whiteboard

Mein neues Whiteboard





Ich will Spaß, ich geb Gas…

17 06 2009

In 99% aller Fälle sind Menschen, die kopfüber auf der Couch sitzen, komplett neben der Spur. Ladies & Gentlemen, ich habe die Ehre, heute den 1%-Fall zu präsentieren: Den Rest des Beitrags lesen »





Ohne Worte

1 05 2009
Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk

Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk





Saarländische Feinkost

30 03 2009

Nein, ich rede ausnahmsweise NICHT von Schwenker, Ur-Pils, oder was es da sonst noch gibt. Ich habe wieder mal etwas gelesen und total falsche Assoziationen dazu gehabt. Diesmal eine Google Ad- Anzeige mit dem Wortlaut

„Hummer mieten in Saarbrücken“

Und ich als jemand der ein Auto als sehr praktisches Transportmittel ansieht, bin natürlich nicht drauf gekommen dass es sich um den Amischlitten handelt…

Hummer mieten in Saarbrücken

Hummer mieten in Saarbrücken





Discover Me Like Emptiness

16 02 2009

Im Moment fühle ich mich ziemlich wie im Leerlauf. Abgesehen von der Arbeit (deren Vorkommnisse zum Teil echt nicht ins Blog gehören) passiert einfach rein gar nichts. Das Leben dümpelt und plätschert wie in einer seichten ARD-Vorabendserie, absolut mittlere Seife also.

Aber immerhin kommen so langsam wieder spannendere Zeiten in Sicht: am Donnerstag ist Fastnacht beim VfS, am Freitag Hossa, und irgendwann dazwischen kommt meine neue Digitalkamera an. Und dann habe ich erst einmal Urlaub.

Bis dahin der Song, der diesem gelangweilten Beitrag seinen Namen leiht: