Cowboy und Indianer

29 11 2009

Wildwest pur!Am Wochenende war Stammeswinterlager „Wilder Westen in Ramstein“. Mit 35 Wölflingen, Pfadis und R/R’s haben wir so ziemlich alle Wildwestklischees bedient, in dem wir Cowboyhüte trugen, Indianeracessoires bastelten, einen Saloon-/Casinoabend abhielten, dicke Bohnen und Speck aßen, mit Barklavier und Banjo musizierten, „Feuerwasser“ tranken, einen Sheriff rekrutierten, undsoweiter…

Leider musste das große Wildwest-Planspiel wegen zu viel mitteleuropäischem Herbstwetter ausfallen, aber auch so wars ein super Lager mit klasse Stimmung, super Essen und so weiter. Hat Spaß gemacht!

Casinoabend mit Black Jack.





Schönes Wochenende

16 11 2009

Endlich mal wieder ein Wochenende nach meinem Geschmack:

  • Freitag abend: Altstadt mit meinen damaligen Schulkameraden. Alle waren da (siehe Foto unten), ein super Abend!
  • Samstag mittag: Aufnahmen im Studio, habe Sprecheraufnahmen für eine Feuershow-Gruppe aufgenommen. Ganz interessant so weit!
  • Samstag abend: Altstadt mit der Roverrunde. Noch ein guter Abend!
  • Sonntag mittag: Mit der Roverrunde Gutes getan und mich in die Knochenmarkspenderkartei aufnehmen lassen. Danach Kaffee in der Maison Creative. War gut!
  • Sonntag nachmittag, etwas später: Wasserrohrbruch. Nicht schön, aber auch nicht allzu dramatisch.

Stadt





As I Roved Out

8 11 2009

Übers Wochenende waren wir mit der R³ in Quierschied auf Roverlager. Zu elft haben wir jede Menge reflektiert, geplant, analysiert und natürlich Spaß gehabt.

Und es ist tatsächlich sehr viel dabei rausgekommen: Schwelende Probleme wurden gelöst, personelle Weichen für die nächsten zwei Jahre gestellt und nebenbei noch einige konkrete Aktionen in der Zukunft vorangebracht.

Nebenbei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Freitag abends war K&K (Kopfbedeckung&Karohemd)-Party, und die Samstags-Kaffeepause wurde zum Crossgolfen in der Hunde***wiese und zum Schwenken genutzt. Der Samstagabend stand unter dem Motto „Bayern“, also mit bayrischen Trachten, Sauerkraut, Leberknödeln, volkstümlicher Musik, Portraits von F-J Strauß, Ottfried Fischer und Edmund Stoiber und einem großen Bier-Quiz, das sich in die Programmpunkte „Theorie und Hintergrundwissen“ sowie „Blind-Geschmackstest“ unterteilte – ganz großes Kino.

Dass bayrisches Essen und Trinken die körpereigene Luftzirkulation stark ankurbeln ist bekannt – wir waren aber dieses Mal tatsächlich so kultiviert, uns dann jedes Mal bei Bine zu entschuldigen.

Übrigens wissen wir jetzt auch, dass man sich in manchen Situationen tatsächlich tagelang über ein Stück Holz amüsieren kann, und dass Deospray noch lange kein Klopapier ersetzt.

Mattias, Simon und Mo mit K&K.





Schlagburg / Schmidtzeug

15 09 2009

Aus historischen Gründen folgt hier ein gemeinsamer Post für zwei Aktionen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten:

Daniel beim Einspielen

Daniel beim Einspielen

Wir nehmen wieder ein Album auf, und diesmal sind unsere Ansprüche an uns selbst sehr viel höher als beim letzten Mal. Daher haben wir dieses Mal ein größeres Schlagzeug und bessere Mikros ausgeliehen, den Raum im Vorfeld bearbeitet mehr Spuren aufgenommen, uns mehr Zeit genommen, und so weiter. Der weitere Produktionsprozess wird zwar noch ein paar Monate dauern, aber ihr dürft schonmal gespannt sein.

Die letzte Woche habe ich jetzt Bass eingespielt, meine letzten Takes sind jetzt gerademal anderthalb Stunden her.

Unterbrochen waren meine im Schnitt 9-10 stündigen Sessions vom diesjährigen Singetreffen auf der Schmidtburg, das sicher eines der Besseren dieser Veranstaltungsreihe war. Stamm Falke hat – begleitet von mehreren Gitarren, Mandolinen und meiner Wenigkeit am Kontrabass – das Lied „die Taube“ vorgetragen, und ist denke ich damit auch ganz gut angekommen. Vor allem das Wetter war in diesem Jahr echt spitze: unter Milliarden von Sternen ist das Singen gleich doppelt so schön.

Singetreffen 2009

Singetreffen 2009





BUUUURPS

8 08 2009
Eine Impression vom Bundeslager seitenweit.

Eine Impression vom Bundeslager seitenweit.

Ich komme gerade zurück vom Bundeslager „seitenweit“ in Buhlenberg bei Birkenfeld. Es war nach Globalis (2001, Westernohe) und Vineta (2005, Wolfsburg) mein drittes Bula und eindeutig das mit dem ansprechendsten Unterlagermotto:

Ein Teil des Bundeslagerplatzes; der Pfeil deutet auf unseren Lagergrund.

Ein Teil des Bundeslagerplatzes; der Pfeil deutet auf unseren Lagergrund.

Unser LV bildete das BundeslagerUnterlager Rheinland-Pfalz-Saar (BURPS), die Comicabteilung des Büchereilagers. Dementsprechend war unsere Jurte mit Comicfiguren dekoriert und wir liefen 10 Tage lang mit Superheldencapes herum, was an sich schonmal ein großer Spaß war.

Ansonsten fand ich die komplette Organisation sehr reibungslos und lobenswert. Wir R/Rs unseres Stammes hatten uns auch soweit recht gut organisiert. Ich hatte als Erste-Hilfe-Männchen deutlich mehr zu tun als erwartet, da sich ständig ein Pfadi irgendwo schnitt, hineinsägte oder -hackte. Aber mit mehreren Kilometern Verband, Kompressen, Betaisodona und natürlich der fachkundigen Hilfe von Annette, der Unterlagersanitäterin ließ sich alles in den Griff bringen.

Nachts auf dem Lagerplatz

Nachts auf dem Lagerplatz

Vorher waren wir noch auf Vorfahrt, in etwas weniger als 3 Tagen sind wir von Namborn aus bis in die Nähe von Nohen, von wo aus wir mit dem kompletten LV auf dem Lagerplatz einmarschiert sind.

Wettertechnisch konnte man auch nicht klagen, und ich glaube, unserem ganzen Stamm hat das Bula viel Spaß gemacht. Vor allem unsere Pfadis haben die vielfältigen Angebote wie z.B. die Bundeskämmerei, das POSTamt, internationale Begegnung usw ausgiebig genutzt.

Matthias und die Kasachin.

Pfadfinder aus Kasachstan und Altforweiler.





Mein Wochenende: Redaktion und Rock ‘n’ Roll

16 06 2009
Aus einer Insiderquelle liegt uns das designierte Cover der nächsten Ausgabe vor.

Aus einer Insiderquelle liegt uns das designierte Cover der nächsten Ausgabe vor.

Am vergangenen Wochenende haben die auf der letzten LV frisch gewählten LBs ihr erstes Splisswochenende durchgeführt. Und sie haben sich gleich an eine Neuerung gewagt und es komplett in einer Jurte abgehalten. Ich war da zuerst einmal skeptisch, wie sich die Kombination von Computern und Draußen denn so machen würde, war aber angenehm überrascht. Das ganze hatte letztendlich sogar ein pfadfinderisches Flair… Und da ich dieses Mal nur wenig Zeit habe, habe ich auch sehr produktiv gearbeitet, das gabs auch nicht immer. ^^

Samstag Mittag musste ich leider schon fahren, da wir mit Innuendo auf dem Feuerfänger Festival in Überherrn spielten. Eigentlich gibt es dort keine Nachbarn, die sich nachts gestört fühlen könnten, aber aus irgend einem Grund musste der Veranstalter dann doch die Running Order umstellen und Acts nach vorne verschieben, darunter leider auch uns. Dementsprechend wenig Leute waren da, aber wir haben es irgendwie geschafft, dass sie zur Bühne kamen und Stimmung gemacht haben. Der Mischer und dementsprechend der Sound war gut, aber leider war der Backliner unfähig und vor allem lahm. Für die Zeit, die er uns gekostet hat, mussten wir einen Song streichen. Aber was solls, ansonsten war der Auftritt eine super Sache! Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Organisatoren, die praktisch ohne Erfahrung ein cooles Festival geschaffen haben, das im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert hat, alle Achtung!

Innuendo auf der Feuerfänger-Hauptbühne.

Innuendo auf der Feuerfänger-Hauptbühne.





Pfadfinder, Pfingsten, Pfalz, Passepartout, Pfalke…

8 06 2009

Und schon wieder ist eine sehr gute Pfadfinderaktion schon eine ganze Woche vorbei und ich blogge erst jetzt…

Es kam mir so vor, als sei ich schon ewig bei keinem Pfingstlager mehr dabei gewesen, und vielleicht hat mir die ganze Sache auch deshalb so gut gefallen. Es war einfach eine runde Sache, angefangen mit der super Stimmung im Stamm, wirklich guten Sippen und Meuten, richtig gutem Wetter, Sing-Sings famosem Essen, und einem LV-Programm, das im Nachhinein auch noch ziemlich gut war.

Janine, Kathrin, Tamara, Alex und Simon in Indien.

Janine, Kathrin, Tamara, Alex und Simon in Indien.

Das LV-Programm trug den Titel „In 80 Stunden um die Welt“ und drehte sich um den Abenteuerroman von Jules Verne. Höhepunkt war das einen ganzen Tag dauernde Stammes-Großspiel, bei dem auf jedem Lagergrund eine Station der Reise war und der ganze Stamm von Posten zu Posten zog. Das hat sogar noch besser funktioniert wie erwartet. Wir boten einen indischen Basar an, auf dem man sich in Kleingruppen verschiedensten Angeboten widmen konnte. Abgerundet wurde die Sache durch einen kurzen, schmerzlosen, sehr unterhaltsamen Abschluss-Programmpunkt mit Fidelias Fogg („Here I Am“), Passepartout („Oui?“), Streik („Wir sind dagegen!“) und Milliarden blauer und gelber Luftballons.

Das absolute Highlight war für mich das Pfadfinderversprechen. Ich habe die ganze Geschichte schon mehrmals mitgemacht, aber noch selten war es so schön wie bei den Sippen Pendragon und Morgaine. Diese machten mit ihren Sippenführern zunächst unabhängig voneinander ein Kommunikationsspiel, eine Lichtspur und ein Kooperationsspiel. Währenddessen standen wir mit den restlichen Sipplingen und R/R’s auf einer Lichtung und konnten durch den Wald die Fackeln der beiden Sippen beobachten. Genau gleichzeitig trafen sie bei uns ein und legten nacheinander im ansonsten stillschweigenden Wald ihr Versprechen ab.

Besonders hervorzuheben seien Auf- und Abbau die in absoluter Rekordzeit geklappt haben. Das Landespfingstlager in Hauenstein war in jeder Hinsicht klasse!

Der Stamm Falke Altforweiler auf dem Landespfingstlager 2009.

Der Stamm Falke Altforweiler auf dem Landespfingstlager 2009.





Und jährlich grüßt die Matthiaswallfahrt

24 05 2009
Simon, Tamara, Moritz, Max und Thorsten

Simon, Tamara, Moritz, Max und Torsten

Jetzt bin ich schon eine Woche zurück von der Matthiaswallfahrt und habe es immer noch nicht auf die Reihe gekriegt, darüber zu bloggen. Dabei war es keine schlechte Aktion, ganz im Gegenteil.

Ein siebtes Mal wollten wir den immer gleichen Weg nicht gehen, deshalb hat mein Bruder eine neue Strecke ausgetüftelt und die Gemeinde zur allgemeinen Überraschung an einen anderen Startpunkt bestellt.

Bis dahin machten wir am regnerischen Freitag nachmittag noch den ein oder anderen Kilometer, vorbei an Weinbergen, durch kleine Dörfchen, vielen Weingütern und durch einen dunklen Wald, hinter dem wir unsere Kohte aufschlugen. Mittlerweile waren die Regenwolken einem sternenklaren Himmel gewichen, und (wie es sich für eine Wallfahrt gehört) in aller Herrgottsfrühe schlugen wir am Samstagmorgen die Zelte ab und wanderten über blühende Felder frühstückenderweise unter der jungen Morgensonne. Pünktlich um 9:30 erreichten wir den

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

vereinbarten Treffpunkt, und ein paar Gummibärchen später kam ein Bus voller Pilger an. Nachdem der ein oder andere hinter dem Altkleidercontainer der kurvenreichen Busfahrt sein Frühstück zum Opfer dargebracht hatte, setzte sich der Trott in Bewegung. Auch wenn die Strecke neu war, die Gebete und Literneien waren noch die gleichen geblieben.

Nachdem wir die Gemeinde sicher zur Matthiasbasilika geführt hatten und in selbiger vom Pater begrüßt wurden, hängten wir noch einen Fahrtentag dran. Wir kauften schnell einige Lebensmittel und gingen Mosel aufwärts in Richtung Zewen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Konz, wo es seit ein paar Jahren wieder eine BdP-Aufbaugruppe mit eigenem Pfadfinderheim gibt. Denen statteten wir einen Besuch ab und hatten im gleichen Zug sogar eine Bleibe für die Nacht. Nach einigen Tonnen Käsespätzle, einer angenehmen Nacht im Haus der Aufbaugruppe Stamm Ingo hatten wir es dann schließlich gar nicht weit bis zum Konzer Bahnhof, von wo aus wir die Heimreise antraten.

Fazit: Runde Sache! Super Fahrtengruppe, (abgesehen vom Freitag) geiles Wetter, schöne Strecke, alles Prima! Und noch ein kleiner Nachtrag aus der Abteilung Photoshop:

Wind weht durch die Felder.

Wind weht durch die Felder.





Sternfahrt-Stippvisite

22 03 2009

Ich konnte leider bei unserer Stammessternfahrt nicht mitgehen, da ich samstags arbeiten musste. Aber der Endlagerplatz in Beaumarais lag ja fast um die Ecke, und da bin ich dann nach der Arbeit einfach mal noch dazugekommen. Um meinen Schnupfen nochmal anständig aufzufrischen hat es gereicht.

Unsere vier Fahrtengruppen waren zur Abwechslung mal ein Wochenende vor unserer eigenen Haustür unterwegs, und bei den Erzählungen in der Jurte wurde ich schon zwischendurch mal etwas neidisch. Danach wurde in gemütlicher Runde noch gesungen, bevor wir in der mittlerweile schon recht ausgekühlten Jurte unsere Schlafsäcke ausbreiteten. Dank Isomatte, Fell, Wollmütze, Vliespulli und Winterschlafsack war es zwar erträglich, aber spätestens am nächsten Morgen war es dann einfach nur noch saukalt.

Übrigens ist Kathrin der Ansicht, wenn die Kohtenbahn von innen gefriert sei die perfekte Lösung des Problems, draußen zu schlafen. :-)

In der Jurte

In der Jurte





Hände hoch! Das ist ein GO-Antrag!

15 03 2009

Gestern und heute fand die 26. Landesversammlung unseres LVs statt, ausgerichtet vom Stamm Falke. Mit vielen Mühen organisierte unsere Stammesführung die Turnhalle der ERS Überherrn, Geschirr, Getränke, den legendären Tamarapapaspezialbraten und alles was man sonst so braucht.

Dank unserer Pfadistufe war ein reibungsloses Drumherum gewährleistet, sodass es im Plenum wie gewohnt um ellenlange inhaltliche Diskussionen gehen konnte. Der Teil meiner Leserschaft den es interessieren würde war eh selbst vor Ort, daher verzichte ich auf Details.

Lebhafte Diskussionen und leblose Gesichtsausdrücke...

Lebhafte Diskussionen und leblose Gesichtsausdrücke...

Fazit: Im Plenum selbst fand ich die LV eigentlich sehr angenehm, das Drumherum und die lange Nacht haben allerdings dann doch schwer an meinen Schlafreserven gekratzt…