Frohe Weihnachten!

24 12 2009

Ich wünsche euch allen da draußen ein Frohes Weihnachtsfest mit Familie, Freunden, Frieden, Fleisch, Geschenken und so weiter!

Der Ehlsche Weihnachtsbaum





Livin’ Life In The Fast Lane

18 12 2009

Im Moment ist für mich Koffein ein absolutes Grundnahrungsmittel: Gestern um halb 4 nachts von der Probe heimgekommen, und dann um halb 7 schon wieder aufgestanden… Kurz vorm Schlafengehen habe ich mich gefragt „Wann war ich das letzte Mal so müde? – Ach ja, richtig, letzten Freitag.“ Und diese Situation beschreibt treffend meinen Lebensstil an 4 der letzten 8 Tagen.

Aber egal, war immer witzig! :-) Samstag waren wir zum Beispiel (wie jedes Jahr um diese Zeit) in Trier.

Die Trier-Truppe 2009

Das Gegenteil der „Fast Lane“ musste ich übrigens gestern noch kurz vorm Schlafengehen erfahren: Ich musste einen Umweg von mindestens 3 Kilometern fahren, weil ein Windradflügel-Schwertransport sich über die kompletten drei Spuren der Metzer Straße erstreckte.

Ich möchte mich gern noch für meinen höchst zusammenhanglosen Schreibstil entschuldigen, wird nicht wieder vorkommen!





Porcupine Tree vs. Stupid Dream

2 12 2009

Am Montag war ich mit Flo und Daniel bei Porcupine Tree in der Rockhal (Esch-Sur-Alzette, LU). Als Vorband spielte Tony Levin mit seinen Stickmen. War ganz interessant, aber die 20 Minuten atonales Chapman-Stick-Getappe haben auch vollkommen gereicht…

In der Umbaupause habe ich dann sogar noch Personal und Bewohner meiner Zivistelle getroffen, hat mich total gefreut!

Dann betraten Porcupine Tree die Bühne und spielten die erste CD des aktuellen Doppelalbums „The Incident“ am Stück. Nach einer kurzen Pause spielten sie dann eine weitere Stunde lang einen schönen Querschnitt durch die letzten fünf Alben (inklusive Anesthetize und Start Of Something Beautiful, juhu!) und danach nochmal zwanzig Minuten Zugabe (inklusive Trains, yeeha!). Sound war ziemlich gut, ein gutes Stück lauter als ich erwartet hätte, und die Musiker selbst waren einfach nur saugut, PT sind einfach eine richtig gute Liveband. Alles souverän und punktgenau gespielt, ab und zu sehr schön variiert, und vor allem Gavin Harrison hat gezeigt, dass er zweifellos einer der momentan besten Drummer der Welt ist… Allererste Sahne!

Im Porcupine-Tree-Live-Fieber habe ich dann heute festgestellt dass die 2005er Live-DVD, die mir bisher immer zu teuer war, 5€ billiger geworden ist, da bin ich direkt schwach geworden. Um mir das Porto zu sparen, habe ich dann in meinen beobachteten Artikeln etwas gesucht, was auf knapp über 20€ erhöht, und daher kurzerhand Chuck von Sum41 (ich weiß, is nit grad die anspruchsvollste Musik…) mitbestellt. Bei der Bestellung musste ich dann aber komischerweise bestätigen, dass ich volljährig bin und son Kram, weil da irgendwas ohne Jugendfreigabe wäre. Warum??? Die Konzert-DVD der britischen Neoprogger kanns ja nich sein, aber das Erfolgsalbum einer Teenie-Powerpop-Band ja wohl genauso wenig, oder??? Und als ich dann die Bestellbestätigung gelesen habe, dachte ich, das kann nur ein doofer Traum sein: Ich muss für diesen Jugendzensur-Spezialversand auch noch 4,20€ + Mehrwertsteuer zahlen!! Was soll die Scheiße? Zumal die Inhalte dieses Pakets weder pornografisch, politisch extrem, gewaltverherrlichend noch sonst irgendwas sind, ich verstehe das alles nicht…

NACHTRAG: Mittlerweile hat Amazon meine Bestellung versandt, und zwar in zwei verschiedenen Sendungen: Sum41 normal, und tatsächlich Porcupine Tree mit der Versandvariante „DHL Identitätsprüfung 18„. Ich verstehe die Welt nicht mehr, Porcupine Tree ist ja wohl die seriöseste Band des Universums!





Cowboy und Indianer

29 11 2009

Wildwest pur!Am Wochenende war Stammeswinterlager „Wilder Westen in Ramstein“. Mit 35 Wölflingen, Pfadis und R/R’s haben wir so ziemlich alle Wildwestklischees bedient, in dem wir Cowboyhüte trugen, Indianeracessoires bastelten, einen Saloon-/Casinoabend abhielten, dicke Bohnen und Speck aßen, mit Barklavier und Banjo musizierten, „Feuerwasser“ tranken, einen Sheriff rekrutierten, undsoweiter…

Leider musste das große Wildwest-Planspiel wegen zu viel mitteleuropäischem Herbstwetter ausfallen, aber auch so wars ein super Lager mit klasse Stimmung, super Essen und so weiter. Hat Spaß gemacht!

Casinoabend mit Black Jack.





Schönes Wochenende

16 11 2009

Endlich mal wieder ein Wochenende nach meinem Geschmack:

  • Freitag abend: Altstadt mit meinen damaligen Schulkameraden. Alle waren da (siehe Foto unten), ein super Abend!
  • Samstag mittag: Aufnahmen im Studio, habe Sprecheraufnahmen für eine Feuershow-Gruppe aufgenommen. Ganz interessant so weit!
  • Samstag abend: Altstadt mit der Roverrunde. Noch ein guter Abend!
  • Sonntag mittag: Mit der Roverrunde Gutes getan und mich in die Knochenmarkspenderkartei aufnehmen lassen. Danach Kaffee in der Maison Creative. War gut!
  • Sonntag nachmittag, etwas später: Wasserrohrbruch. Nicht schön, aber auch nicht allzu dramatisch.

Stadt





As I Roved Out

8 11 2009

Übers Wochenende waren wir mit der R³ in Quierschied auf Roverlager. Zu elft haben wir jede Menge reflektiert, geplant, analysiert und natürlich Spaß gehabt.

Und es ist tatsächlich sehr viel dabei rausgekommen: Schwelende Probleme wurden gelöst, personelle Weichen für die nächsten zwei Jahre gestellt und nebenbei noch einige konkrete Aktionen in der Zukunft vorangebracht.

Nebenbei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Freitag abends war K&K (Kopfbedeckung&Karohemd)-Party, und die Samstags-Kaffeepause wurde zum Crossgolfen in der Hunde***wiese und zum Schwenken genutzt. Der Samstagabend stand unter dem Motto „Bayern“, also mit bayrischen Trachten, Sauerkraut, Leberknödeln, volkstümlicher Musik, Portraits von F-J Strauß, Ottfried Fischer und Edmund Stoiber und einem großen Bier-Quiz, das sich in die Programmpunkte „Theorie und Hintergrundwissen“ sowie „Blind-Geschmackstest“ unterteilte – ganz großes Kino.

Dass bayrisches Essen und Trinken die körpereigene Luftzirkulation stark ankurbeln ist bekannt – wir waren aber dieses Mal tatsächlich so kultiviert, uns dann jedes Mal bei Bine zu entschuldigen.

Übrigens wissen wir jetzt auch, dass man sich in manchen Situationen tatsächlich tagelang über ein Stück Holz amüsieren kann, und dass Deospray noch lange kein Klopapier ersetzt.

Mattias, Simon und Mo mit K&K.





Zwischenbilanz

23 10 2009

Meine ersten zwei Uni-Wochen sind um. Da ich zum Semesteranfang verpeilt hab zu bloggen, werde ich das jetzt mal in Form einer kleinen Liste nachholen:

  • Das Wintersemester trägt seinen Namen zu recht! Es ist saukalt, und auf der Uni noch viel mehr!
  • Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen… Fast alles läuft digital (Anmeldung zu Veranstaltungen, Download von Lernmaterialien, Bezahlen per Studentenausweis, …), aber nicht alles läuft rund.
  • Orientierung wird überbewertet! Im Vorfeld dachte ich „Ach herrje, ob du da alle Räume findest…“, aber letztendlich halte ich mich immer auf einem ziemlich kleinen Areal des Uni-Geländes auf, und da finde ich mich mittlerweile so gut zurecht, als würde ich schon seit Jahren dort studieren.
  • Studieren ist klasse! Vor zwei Wochen habe ich noch in lauter unbekannte Gesichter geblickt, seitdem habe ich aber Tag für Tag neue Leute, und größtenteils echt super Leute kennen gelernt… Macht Spaß!
  • Parken an der HfM ist ein Abenteuer… Die Steffi hat mich heut mit dem Auto mitgeholt, da wir zuerst auf die HfM (Hochschule für Musik) und danach auf die Uni mussten. Auf der Hinfahrt fand ich die Geschichte, im Leerlauf und ohne Handbremse zu parken, noch ziemlich unglaubwürdig. Als wir dann rauskamen waren wir tatsächlich zugeparkt, und wir (mittlerweile zu viert) mussten uns tatsächlich ein Auto aus dem Weg schieben…
  • Mensa ist echt in Ordnung! Über den legendären Mensa-Hackbraten habe ich schon viel gehört, und zwar wenig Gutes. Von daher war meine Erwartung an das Essen bescheiden und ich war dann tatsächlich positiv überrascht. Bisher hat alles (gemessen an Großküchenverhältnissen) richtig gut geschmeckt und war absolut günstig. Aber ich habe bisher noch keinen Hackbraten probiert…
  • Pendeln ist ok. Grundsätzlich mag ich die Zugfahrten sogar, vorrausgesetzt man kann sich gut unterhalten.
  • Chor überrascht positiv! Mein Musikwissenschaftsstudium beinhaltet auch ein Praxismodul, in meinem Fall die Teilnahme am Unichor. Und obwohl ich seit meinem Stimmbruch kaum mehr gesungen habe, gehe ich mittlerweile richtig gerne in die Proben.
  • Uni macht Spaß! Fragt mich in ein paar Monaten/Jahren nochmal, aber im Moment machen die allermeisten Lehrveranstaltungen echt Spaß!




A Night To Remember

19 10 2009

Gestern haben Dream Theater und Opeth im Rahmen der Progressive Nation Tour in Frankfurt gespielt. Zusammen mit Desiree, Flo und Julian war ich dort und habe den absolut ultimativ geilsten Konzertabend der Musikgeschichte erlebt.

Anstatt uns die beiden Vorbands anzuschauen, haben wir noch ein paar Keyboard-Aufnahmen gemacht und in Wörrstadt (dort wo 3 von 3 Menschen komisch sprechen) nach der nächsten Tankstelle gefragt.

In der Jahrhunderthalle angekommen, haben wir noch gerade so den Schluss von Bigelf mitgekriegt: Die 4 Männer, die alle wie Jesus aussehen, haben sich ja doch ziemlich cool angehört!

Pünktlich um halb 9 betraten dann Opeth, die 5 schwedischen coolen Schweden aus Schweden, die Bühne. Mit dem seichten, cleanen Windowpane als Opener haben sie das Publikum mal schön reingelegt, und danach ging es – wie schon zuvor erwartet – auf die Fresse. Alles atemberaubend gut gespielt, super Songauswahl zwischen alten Klassikern und neuen Titeln, eben die beste Death-Metal-Band der Welt. Und Mikael Akerfeldt hat an diesem Abend in meiner Top 5 der witzigsten Ansagen aller Zeiten sämtliche Plätze eingenommen. Dann räumte er die Bühne für Dream Theater, „so that John Petrucci could show off with all the licks he (Akerfeldt) taught him today“…

Ebenfalls pünktlich, diesmal um 10, verdunkelte sich die Halle wieder, und ein grollender Donner läutete „A Nightmare To Remember“ ein. Und in den nächsten 1,5 Stunden erklangen mehrere Milliarden Noten. Und während des absolut kompliziertem Instrumentals „Erotomania“ warfen sich – damit auch ja keine Langeweile aufkam – Portnoy und LaBrie einen Drumstick quer über die Bühne zu. Apropos LaBrie: der hat übrigens verdammt gut gesungen!

John Petrucci hat mal wieder alles in Grund und Boden gespielt. Die Jordan-Rudess-Zaubereranimation auf der Leinwand konnte sogar fast genauso schnell spielen wie der Echte. Überhaupt waren die Videoanimationen verdammt gut, und John Myung sowieso!

Fazit: Dream Theater sind einfach die absoluten Übergötter!

Progressive Nation 2009

Progressive Nation 2009





BUUUURPS

8 08 2009
Eine Impression vom Bundeslager seitenweit.

Eine Impression vom Bundeslager seitenweit.

Ich komme gerade zurück vom Bundeslager „seitenweit“ in Buhlenberg bei Birkenfeld. Es war nach Globalis (2001, Westernohe) und Vineta (2005, Wolfsburg) mein drittes Bula und eindeutig das mit dem ansprechendsten Unterlagermotto:

Ein Teil des Bundeslagerplatzes; der Pfeil deutet auf unseren Lagergrund.

Ein Teil des Bundeslagerplatzes; der Pfeil deutet auf unseren Lagergrund.

Unser LV bildete das BundeslagerUnterlager Rheinland-Pfalz-Saar (BURPS), die Comicabteilung des Büchereilagers. Dementsprechend war unsere Jurte mit Comicfiguren dekoriert und wir liefen 10 Tage lang mit Superheldencapes herum, was an sich schonmal ein großer Spaß war.

Ansonsten fand ich die komplette Organisation sehr reibungslos und lobenswert. Wir R/Rs unseres Stammes hatten uns auch soweit recht gut organisiert. Ich hatte als Erste-Hilfe-Männchen deutlich mehr zu tun als erwartet, da sich ständig ein Pfadi irgendwo schnitt, hineinsägte oder -hackte. Aber mit mehreren Kilometern Verband, Kompressen, Betaisodona und natürlich der fachkundigen Hilfe von Annette, der Unterlagersanitäterin ließ sich alles in den Griff bringen.

Nachts auf dem Lagerplatz

Nachts auf dem Lagerplatz

Vorher waren wir noch auf Vorfahrt, in etwas weniger als 3 Tagen sind wir von Namborn aus bis in die Nähe von Nohen, von wo aus wir mit dem kompletten LV auf dem Lagerplatz einmarschiert sind.

Wettertechnisch konnte man auch nicht klagen, und ich glaube, unserem ganzen Stamm hat das Bula viel Spaß gemacht. Vor allem unsere Pfadis haben die vielfältigen Angebote wie z.B. die Bundeskämmerei, das POSTamt, internationale Begegnung usw ausgiebig genutzt.

Matthias und die Kasachin.

Pfadfinder aus Kasachstan und Altforweiler.





Trautes Heim…

3 07 2009

Endlich haben wir die Arbeiten an unserem Studio fertiggestellt, und dazu hat jetzt auch die offizielle Einweihungsparty stattgefunden. Es war ein schöner Abend, und so langsam können dann die Aufnahmen zum neuen Album beginnen.

Studioeinweihung

Studioeinweihung