In Absentia

4 11 2009

Meine Verwandten haben heute meinen 21. Geburtstag gefeiert – erstmal ohne mich. Und so kam es dazu:

Mein Terminkalender hat zwar kein Alkoholproblem, aber trotzdem ist er dauernd voll. Und da man Feste ja eh feiern soll, wie sie fallen, habe ich die Verwandschaft dann eben doch für heute eingeladen, und das obwohl ich bis 18h Uni hatte. Ab 18:30 füllte sich das Haus, zu dem Zeitpunkt war ich allerdings erst am Saarbrücker Hauptbahnhof. Eine Dreiviertelstunde später kam ich dann aber auch tatsächlich zu Hause an… War ein schöner Abend! :-)

P.S.: Der Blogtitel stammt übrigens von einem Super Album von Porcupine Tree.





Tanz der Vampire

29 08 2009

Heute war ich mit der Family im Musical „Tanz der Vampire“ in Oberhausen. Die Vampirstory basierend auf Roman Polanskis gleichnamigem Roman war mir bereits bekannt, genauso wie die großartige Musik von Jim Steinman und Michael Kunze. Aber natürlich ist es wieder etwas ganz anderes, das ganze auf einer großen Bühne live zu sehen.

Fazit: geiles Bühnenbild, gut intoniert, super Sache!

Direkt neben dem Musicaltheater befindet sich das CentrO, eines der zwölf größten Einkaufszentren Deutschlands. Das traf sich sehr gut, denn jetzt habe ich (als Shoppingmuffel bekannt) meinen Kleiderbedarf der nächsten Monate gedeckt.





Take me down to my boat on the river…

23 08 2009

Die letzten 10 Tage habe ich mit meinen Eltern und Geschwistern in Irland verbracht. Teils zu Land in Dublin, hauptsächlich jedoch zu Wasser auf einem Hausboot auf dem Shannon.

Unser Boot, die Lee Shannon Star.

Unser Boot, die Lee Shannon Star.

Von Carrick-On-Shannon sind wir dem Flusslauf eine Woche lang bis zum Lough Derg gefolgt, wo wir in Portumna das Boot wieder verließen. Dazwischen lagen ca. 150 Bootskilometer mit zahlreichen Schleusen, Brücken, dem Lough Ree (drittgrößtem See Irlands) und vor allem viel Natur am Ufer.

im Guinness Storehouse

im Guinness Storehouse

Der erste Höhepunkt der Reise war bereits in Dublin: das Guinness Storehouse direkt am St. James Gate, das sich wohl am besten mit „Bier-Erlebniswelt“ beschreiben lässt. Auf anschauliche Art und Weise lernt man über die Produktion des Traditionsbieres (das übrigens in diesem Jahr 250 wird), und nach 7 Stockwerken Ausstellungsfläche rund um das größte Pintglas der Welt bekommt man dann in der Gravity Bar zu einer grandiosen Aussicht dann tatsächlich noch ein Pint Guinness spendiert.

Ein weiterer besonderer Ort auf der Reise war die Klosterruine Clonmacnoise südlich vom Athlone am Shannon. Im 6. Jahrhundert gegründet, war es einst eine florierende Anlage, deren einstige Größe sich heute nur noch anhand der Ruinen nachvollziehen lässt. Ein Portal zur Ruine der Cieran Cathedral ist der so genannte Whispering Arch: flüstert man auf der einen Seite des Bogens etwas in den Stein, kann ein Gegenüber auf der anderen Seite alles laut und deutlich verstehen.

Wolken über dem Lough Ree.

Wolken über dem Lough Ree.

Die meisten Speisekarten gaben neben Hühnchen und Pommes Frites leider nicht besonders viel her. Aber am letzten Abend haben wir dann doch noch ein Lokal mit Livemusik und Irish Stew gefunden!

Resümee: Runde Sache!





Eltern altern…

8 03 2009

Meine Eltern sind kürzlich 50 geworden. Das haben sie gestern in Beaumarais im Hofhaus gefeiert. Dazu waren Gäste aus Altforweiler, dem restlichen Saarland, dem restlichen Deutschland und sogar aus England angereist.

Glücklicherweise spielte das Wetter mit, sodass wir den Empfang mit Lagerfeuer im Freien abhalten konnten. Danach gab es drinnen Essen und etwas seichten Jazz vom John Butler George Cunningham Trio.

Die zentrale Frage des Abends, die zu später Stunde von Bernd und Markus aufgeworfen wurde, sucht immer noch nach Antworten: auf welche Arten kann man eine Weinflasche ohne Korkenzieher öffnen, damit man den Wein trinken und ein nicht ganz hart gekochtes Ei unbeschädigt hineinbekommen kann?

am Feiern...

am Feiern...





Absolutes Kontrastprogramm

14 08 2008

Die letzten beiden Abende war ich auf Konzerten, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Katie Melua

Katie Melua

Am Dienstag (12.8.) besuchte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester Victoria ein Konzert von Katie Melua in der Arena in Trier. Victoria und ich hatten Stehplätze und suchten uns eine ganz nette Stelle mit recht annehmbarer Bühnensicht. Pünktlich um 20 Uhr begann die „Vorband“ Matthias Kellner, der mit Gesang und Gitarre einige Liedchen vortrug. War gut, wenn auch etwas eintönig… Nach einer (m.E. vermeidbaren) Umbaupause betrat Katies Band (mit der Besetzung Klavier – E-Gitarre – Bass – Drums – Hammondorgel/Violine etc.) die Bühne. Ein sehr bluesiges Instrumentalvorspiel ging nahtlos in „Crawling Up A Hill“ über, als die in Georgien geborene Londonerin die Bühne betrat. Erstaunlicherweise war ein großer Anteil des Sets sehr jazzig oder bluesig angehaucht, und Katie machte richtig Stimmung. Sie spielte einen sehr gelungenen Querschnitt durch alle Alben, und von „The Closest Thing To Crazy“ über „Spider’s Web“ bis zu „Perfect Circle“ waren alle meine Lieblingslieder dabei. Musikalisch überzeugte das Konzert voll und ganz: Katie sang fantastisch, und ihre Band war ausnahmslos richtig gut, besonders Gitarrist und Pianist spielten eine ganze Reihe fantastischer Solos. Katie Melua ist live absolut zu empfehlen!

Killswitch Engage

Killswitch Engage

Das Konzert am darauffolgenden Mittwoch (13.8.) hatte nichts mehr mit den sanften Balladen des Vorabends zu tun: in Wiesbaden spielten Killswitch Engage. Zusammen mit Helena, Martin und Flo (alles Innuendos) sahen wir uns die unumstrittenen Könige des Metalcore an. Als wir im Schlachthof ankamen, spielte bereits eine lokale Supportband. Nach Geschäften am Merchstand und der Pipibox standen wir rechtzeitig zum Beginn der nächsten Band im Publikum. Das waren immerhin die dann doch recht bekannten As I Lay Dying, die schon ein sehr ordentliches Konzert ablieferten, und von „94 Hours“ bis „The Sound Of Truth“ alle besonderen Kracher spielten. In der Umbaupause nutzten wir dann die Gelegenheit und gingen nach vorne. Wie zu erwarten, begannen Killswitch mit dem absolut fantastischen „Daylight Dies“ als Opener. Das Publikum hielt nun nichts mehr auf ihren Plätzen, und Flos Brille hielt nichts mehr auf der Nase, weshalb er nach deren Rettung den Rest des Konzerts von etwas weiter hinten verfolgte. Derweil spielten Killswitch einen Hammersong nach dem anderen, und bei uns in der zweiten Reihe ging es ziemlich ab. Mit Songs wie „Rose Of Sharyn“, „This Is Absolution“ oder „My Last Serenade“ feuerten sie eine Breitwand nach der nächsten ab, und brachten die Menge zum Kochen. Alle fünf bewiesen dabei großes musikalisches Talent, und ihr Livesounds ist mit der Beste, den ich je gehört habe. Ein ganz besonderer Höhepunkt war wohl „The End Of Heartache“ das wir mit Innuendo auch schon ein paar mal live gespielt haben. Zur letzten Zugabe „Holy Diver“ warf die Band Partyhütchen ins Publikum und ließ ihre Roadcrew auf die Bühne, um das Ende der allerletzten Headliner-Show vor der Aufnahme des nächsten Albums (ja, ein historisches Konzert! ^^) zu feiern. Dann traten wir nass geschwitzt und heiser geschrien, aber glücklich den Heimweg an.

Ein Fazit der Kontrast-Konzert-Tage: bei Katie war es ja schon richtig geil… aber Killswitch Engage haben alles übertroffen und haben Iron Maiden vom Platz 1 der ewigen Konzert-Bestenliste verdrängt.





Hansi Ball Abi

28 06 2008

Mein Post über den Abiball kommt recht spät, ganz einfach weil ich keine unreflektierten Hasstiraden über das Haus Scheidberg ablassen wollte.

Eine ganze Woche später sieht mein Gesamturteil allerdings immer noch nicht wesentlich anders aus, immerhin hat man uns weder freundlich noch fair behandelt. Eigentlich schade, denn der komplette Jahrgang hatte sich in Schale geschmissen um einen schönen Abiball zu feiern.

Mir han wat ufm Kaschtn.





G’schichten aus’m Paulanergart’n

19 05 2008

Grad mit meinem Bruder am Paulaner Urpils trinken:

  • Mo: „Der extrem coole Albumtitel ‘First Band On The Moon’ is ja leider schon vergeben, so heißt ein Album von den Cardigans.“
  • David: „Ach, die Westen…“
  • Mo: „Nichts Neues im Westen!“
  • David: „Nur die Westen sterben jung!“
  • Mo: „Da sin wir auf ein Westennest gestoßen!“




18 + 1

4 11 2007

Und wieder bin ich ein Jahr älter… Langsam aber sicher komme ich dem Alter beängstigend nahe, ab dem der Körper Studien zufolge mit dem Aufbau fertig ist und somit in den langsamen Abbau übergeht.

Da man bekanntlich Feste feiern soll, wie sie fallen, war heute die Verwandschaft zu Gast. Ich möchte mich auch in dieser Form wieder für das Kommen und nicht zuletzt für die üppigen Geschenke bedanken! :-)





Ein Tag am Hockenheimring

8 10 2007

Mein erster Ferientag begann um halb fünf (in Zahlen ausgedrückt 4:30 Uhr). Eine knappe Stunde saßen wir im Lupo und brachen Richtung Hockenheimring auf, wo wir ein Fahrsicherheitstraining absolvieren sollten.

Nach ca. 2 Kilometern, in Felsberg, begann die Anzeige am Armaturenbrett mich aufzufordern, die nächste Werkstatt anzulaufen. Wir drehten also, um den Lupo in den Fusion einzutauschen, kehrten dann aber wieder um und vertrauten auf unser Glück, schließlich ließ sich das Auto ja ganz normal fahren. Zumindest bis Kaiserslautern, wo wir bei Tempo 80 in regelmäßigen Abständen hüpften. Aber kaum konnte ich die Geschwindigkeit wieder verdoppeln, verschwand die unangenehme Vertikalbewegung, und sie tauchte auch in späteren Autobahnbaustellen nicht mehr auf. Ansonsten wurde die durch vier Bundesländer führende Fahrt nur noch von einigen halsbrecherischen Manövern eines Pfortzheimers erschwert, der uns dazu veranlasste, von nun an alle Autofahrer mit unausgeglichenem Fahrstil „Pfortzheimer“ zu taufen.

Nach anderthalb Stunden waren wir am Ziel, natürlich viel zu früh. Aber nach und nach trudelten noch 12 andere Teilnehmer des Junge-Fahrer-Kurses ein, sodass wir uns in zwei Siebenergruppen aufteilten. Unser Instruktor Markus betreute neben uns zwei noch drei Heppenheimer, eine Pfälzerin und – das Saarland ist halt klein -  eine Überherrnerin.

Nach einem kurzen grundsätzlichen Gespräch, auf welche Situation man wie reagieren sollte, kamen wir dann auch gleich zur Sache: der Slalomparcours. Eher als einfache Einstiegsübung gedacht, stellte sie noch keine große Schwierigkeit dar. Aber dann mussten wir auf feuchtem Grund und Gefälle Vollbremsungen durchführen - zuerst auf Asphalt, dann auf einer rutschigen Oberfläche. Und hier kam der Lupo ohne ABS und mit Sommerreifen ganz schön ins Schleudern, im wahrsten Sinne des Wortes!

Ähnlich ging es (bis auf eine Mittagspause) hochkonzentriert auf zahlreichen Anlagen weiter: wir mussten beispielsweise auf rutschigem Untergrund einer plötzlich auftauchenden Wasserfontäne kontrolliert ausgleichen, über eine sich ruckartig verschiebende Platte im Boden wurde der Ausbruch des Hecks künstlich herbeigeführt, diverse Bremsmanöver auf den unterschiedlichsten Untergründen wurden simuliert, natürlich durften wir auch den obligatorischen Handbremsendrift auf nassem, rutschigen Untergrund ausprobieren, und am Ende des Fahrtrainings waren wir alle ganz schön platt. Es gab dann noch Urkunden, aber nur für einige, die restlichen (darunter auch unsere) hatte der ADAC verschlampt und reicht sie per Post nach.

Fazit: Es war sicherlich ein großer Spaß und eine interessante Erfahrung. Ob wir eventuelle Gefahrensituationen im Straßenverkehr jedoch genau so entschärfen können, wie in den simulierten Situationen mit ausreichend Platz zu allen Seiten, bleibt abzuwarten.





Auf der Grünen Insel…

3 08 2007

War ich vom 13.-20- Juli mit meinen Eltern und meiner Schwester. Hier gibt es das komplette Reisetagebuch. Dazu noch ein paar Fotos von diesem sehr schönen Land.

Irland - Healey-Pass    Irland - Ring Of Beara    Irland - Entry Fee 

Irland - Hügel   Irland - Dingle Bay

Irland ist ein wunderschönes Land, und ich glaube, früher oder später werde ich dorthin zurückkehren.