Ich studiere noch nichtmal seit einem Monat Musikwissenschaft, und schon empfiehlt Amazon mir Produkte von und mit Sir Simon Rattle!! Yeah!! (Wem der Name nichts sagt: Dieser Mensch hat irgendwann mal Doku-DVDs über E-Musik nach der Romantik produziert, die mich durch die komplette 13te Klasse begleitet haben – Einsame Spitze!)
Und wie so oft ist die Empfehlung eine ziemlich Gute: Der Film „Rhythm is it„, den ich aus meiner LK-Zeit kenne, ist wirklich sehenswert! (Ich würde behaupten, sogar für Nicht-Musiker.) Und Strawinskis Sacre du Printemps ist eh verdammt gut. Aber ich würde keine 25€ dafür ausgeben…
Hier ein Scan der heutigen Titelseite der Saarbrücker Zeitung:
Fragt sich nur noch, welche der beiden Einschätzungen denn korrekt ist. Ich bin ja eher skeptisch gegenüber der Impfung, und die meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, auch.
Gemessen an der Größe meines Plattenschranks gibt es auf diesem Blog sehr wenig über Musik zu lesen. Aber letzte Woche ist wieder ein Album herausgekommen, dass es absolut verdient, an dieser Stelle belobhudelt zu werden. Auch wenn Tamara und Simon da anderer Meinung sind…
Die Rede ist vom neuen Muse-Album „The Resistance“. Zu Muse sei zunächst einmal gesagt: Die Stimme des Sängers Matt Bellamy polarisiert sehr stark, und wenn jemand sich dieses „Gejaule“ nicht antun kann ist das absolut legitim. Wenn man sich daran gewöhnt hat und den Gesang mag (so wie ich) eröffnet sich hier in 54 Minuten ein ganzes Universum.
Muse waren schon immer großartig, und bereits beim Vorgängeralbum „Black Holes And Revelations“ habe ich beim Erscheinen gedacht „Jetzt haben sie ihr Opus Magnum erschaffen“. Von wegen!
Das neue Album beginnt mit einem kompakten Shuffle-Ohrwurm, der ersten Single „Uprising“ (übrigens mit sehr nettem Video, siehe unten). Schon hier gibt es Muse-typische bombastische Harmonien. Nach dem überaus starken Titeltrack kommt eine ganz besondere Perle: „Undisclosed Desires“. Getragen von einem Samplebeat und Pizz-Strings à la „Die Another Day“ (Madonna) in viel besser ist dieser Song ein Hybrid aus elektronischen Spielereien und Ballade, und diese abenteuerliche Mischung funktioniert unglaublich gut.
Das seichte Intro von „United States Of Eurasia“ gibt nur kurz Zeit zum Durchatmen, bevor ein Queen-Chor den Song nach vorne treibt und ein Klavier/Streicherthema in irgendeiner variierten Phrygisch-Dur-Tonleiter die Kinnlade des unvorbereiteten Hörers vor lauter Schönheit zu Boden fallen lässt. Noch im selben Lied wird dann die Nocturne op.9 von Chopin verwurstelt, total gut!
Es folgen drei weitere, überdurchschnittlich gute Titel, die sich wiederum durch großartige Harmonien und klasse Refrains auszeichnen, bevor ein ganz besonderer Track kommt: „I Belong To You (+Mon Coeur S’Ouvre A Ta Voix)“, Ein grooviger Klaviersong (ja, so was kanns geben^^). Eigentlich sollte man ein astreines Liebeslied erwarten, stattdessen hört man eine groteske Liebeslied-Parodie mit herrlicher Selbstironie. Der auf französisch gesungene Mittelteil stammt ursprünglich aus Camille Saint-Saëns’ Oper Samson und Delilah, und spätestens beim darauf folgenden Klarinettensolo sollte der letzte kapiert haben, wie dieses Lied aufzufassen ist. Herrlich lächerlich!!
Wenn im Vorfeld über die neue Muse-Platte berichtet wurde, gab es immer Verweise auf ein viertelstündiges Orchesterwerk. Aufgeteilt in 3 Tracks, schließt die Exogenisis Symphony das Album ab. Hier brauchten selbst meine Prog-erprobten Ohren ein paar Durchläufe, bevor ich das Werk begriffen hatte. Seitdem denke ich, dass das frenetische Lob mancher Amazon-Rezensenten auf diese Suite absolut gerechtfertigt ist, es handelt sich wirklich um das allerbeste Orchester/Band-Werk dass sich in meinem Plattenschrank befindet.
Dank meinem Hang zu Special Editions habe ich auch die dazugehörige Bonus-DVD, die den Aufnahmeprozess der einzelnen Tracks dokumentiert. Für Musiker interessant, und sicher eine der besseren Bonus-DVDs in meiner Sammlung.
Fazit: Ich habe „The Resistance“ mit hohen Erwartungen gekauft, die dann um Längen übertroffen wurden! Definitiv neben der neuen Dream Theater eine der besten Scheiben des Jahres, und ich glaube, dass dieses Album das Potenzial hat, später als einer DER Klassiker des Jahrzehnts angesehen zu werden.
Ach ja, und über das extrem gut gemachte Cover-Artwork habe ich jetzt kein einziges Wort verloren…
Nein, ich blogge nicht über das (zugegebenermaßen gute) Lied von Beyoncé. Sondern über eine hübsche atmosphärische Lichtreflexion, den ich gestern beobachtet habe.
Gestern abend hat sich neben der untergehenden Sonne ein zweiter heller Fleck am Horizont gebildet, wie ich jetzt dank Wikipedia weiß, war es eine Nebensonne auf einer teilweise sichtbaren 22°-Halo. Leider hatte ich gerade nur das Handy zum Fotografieren, in Echt sah es dann doch etwas spektakulärer aus…
Halo über Altforweiler. Links ist die Nebensonne zu sehen, die auf einem teilweise zu erkennenden Ring liegt, dessen Mittelpunkt die Sonne ist (die die Handykamera leider nur als Lichtklecks abgebildet hat).
Und vor dem Zu-Bett-Gehen habe ich dann noch ein weiteres Naturphenomen beobachtet: ich habe den Abend auf verschiedenen Polstermöbeln verbracht, und das scheint mich elektrostatisch aufgeladen zu haben, jedenfalls hat es beim Kämmen leise geknallt. Ich habe dann mal das Licht ausgemacht, und tatsächlich habe ich Funken gesprüht!
Der Slogan „Der neue Mann“ klingt nach Werbung für Rasierwasser, Men’s Health oder Potenzpillen. Eigentlich geht es aber um Saar-SPD-Frontmann Heiko Maas. Schwer witzig ist deren Werbespot für die Landtagswahl:
Ich glaube zwar nicht, dass dieses Filmchen sich irgendwie darauf auswirken kann, wo ich am 30.8. mein Kreuzchen mache, aber amüsiert hats mich allemal.
Und hier noch ein Foto von der Matthiaswallfahrt zum Thema: „Da hat das Rote Pferd sich einfach umgekehrt“. Ob es auch mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt hat weiß ich leider nicht.
Bereits vor knapp einer Woche habe ich meine neuste Errungenschaft im 6&4 abgeholt: einen 5-string Bass. Schon wieder. Aber nicht, um meinen wunderschönen Warwick Corvette in den Schatten zu stellen, der hier ist nur für kleinere Einsätze im Studio gedacht. Es handelt sich um einen RockBass Streamer, also der kleine Bruder vom Warwick. Die Besonderheit: er ist bundlos, und eignet sich somit ganz toll für Glissandi, also zwischen den Tönen hin- und hergleiten. Somit ist es aber auch schwerer, die Töne exakt zu treffen. Man gewöhnt sich aber viel daran, und ich muss doch echt sagen, der Bass macht Spaß!
Ich bin gerade durch Zufall auf das krachneue Video zur ersten Single des Ende März erscheinenden Subway To Sally- Albums gestoßen. Eigentlich höre ich die Band ja gar nicht mehr so wahnsinnig regelmäßig. Aber Holla, ich bin positiv überrascht, und komme dann wohl nicht drumrum mir das Album „Kreuzfeuer“ pünktlich am 27.3. zu kaufen:
Edit: Und ich habe es immerhin noch Anfang März geschafft, meinen 10 Post für dieses Jahr online zu stellen…
Am Sonntag habe ich mit Ann-Kathrin und Daniel lecker Hähnchenschenkel gemacht. Heute habe ich meine wunderbare Marinadenkreation noch weiter perfektioniert, und es hat so gut geschmeckt, dass ich sie einfach in die Welt hinausposten muss:
Häähnschebäänsche à la marinade du miel mit Pommes Frites und Bohnensalat. Sehr lecker!
Logischerweise fängt die Geschichte mit Hähnchenschenkeln (am besten frisch von der Fleischtheke) an, die ich auf ein Blech gelegt und erstmal dick mit Bienenhonig bestrichen habe. Anschließend habe ich Pfeffer und Salz drüber gemahlen und die Marinade aus Essig, Öl, Paprikapulver, ein bisschen Ingwer und einem Spritzer Tomatenketchup angerührt. Die Häähnschebäänsche habe ich dann sorgfältig mit der Marinade eingepinselt und in den auf 180°C (Umluft) vorgeheizten Backofen geschoben.
Jetzt kommt der Clou: Ich habe dann nochmal etwas mehr Marinade angerührt und diesmal auch etwas Honig dazugegeben bis sie leicht dickflüssig war. Nach einer Viertelstunde habe ich die Beinchen dann gewendet, die Rückseite gepfeffert und gesalzen und dann mit Marinade #2 eingeschmiert. Nach einer weiteren Viertelstunde habe ich sie dann wieder auf die Vorderseite gedreht, noch ein letztes mal mariniert, und nach der letzten Viertelstunde (also insgesamt 45 Minuten im Backofen) waren dann die superleckeren Häähnschebäänsche à la marinade du miel fertig. Dazu passen hervorragend Pommes Frites und Bohnensalat. Zum Nachahmen empfohlen!
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