
Simon, Tamara, Moritz, Max und Torsten
Jetzt bin ich schon eine Woche zurück von der Matthiaswallfahrt und habe es immer noch nicht auf die Reihe gekriegt, darüber zu bloggen. Dabei war es keine schlechte Aktion, ganz im Gegenteil.
Ein siebtes Mal wollten wir den immer gleichen Weg nicht gehen, deshalb hat mein Bruder eine neue Strecke ausgetüftelt und die Gemeinde zur allgemeinen Überraschung an einen anderen Startpunkt bestellt.
Bis dahin machten wir am regnerischen Freitag nachmittag noch den ein oder anderen Kilometer, vorbei an Weinbergen, durch kleine Dörfchen, vielen Weingütern und durch einen dunklen Wald, hinter dem wir unsere Kohte aufschlugen. Mittlerweile waren die Regenwolken einem sternenklaren Himmel gewichen, und (wie es sich für eine Wallfahrt gehört) in aller Herrgottsfrühe schlugen wir am Samstagmorgen die Zelte ab und wanderten über blühende Felder frühstückenderweise unter der jungen Morgensonne. Pünktlich um 9:30 erreichten wir den

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz
vereinbarten Treffpunkt, und ein paar Gummibärchen später kam ein Bus voller Pilger an. Nachdem der ein oder andere hinter dem Altkleidercontainer der kurvenreichen Busfahrt sein Frühstück zum Opfer dargebracht hatte, setzte sich der Trott in Bewegung. Auch wenn die Strecke neu war, die Gebete und Literneien waren noch die gleichen geblieben.
Nachdem wir die Gemeinde sicher zur Matthiasbasilika geführt hatten und in selbiger vom Pater begrüßt wurden, hängten wir noch einen Fahrtentag dran. Wir kauften schnell einige Lebensmittel und gingen Mosel aufwärts in Richtung Zewen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Konz, wo es seit ein paar Jahren wieder eine BdP-Aufbaugruppe mit eigenem Pfadfinderheim gibt. Denen statteten wir einen Besuch ab und hatten im gleichen Zug sogar eine Bleibe für die Nacht. Nach einigen Tonnen Käsespätzle, einer angenehmen Nacht im Haus der Aufbaugruppe Stamm Ingo hatten wir es dann schließlich gar nicht weit bis zum Konzer Bahnhof, von wo aus wir die Heimreise antraten.
Fazit: Runde Sache! Super Fahrtengruppe, (abgesehen vom Freitag) geiles Wetter, schöne Strecke, alles Prima! Und noch ein kleiner Nachtrag aus der Abteilung Photoshop:

Wind weht durch die Felder.
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