Der Neue Mann

27 05 2009

Der Slogan „Der neue Mann“ klingt nach Werbung für Rasierwasser, Men’s Health oder Potenzpillen. Eigentlich geht es aber um Saar-SPD-Frontmann Heiko Maas. Schwer witzig ist deren Werbespot für die Landtagswahl:

Ich glaube zwar nicht, dass dieses Filmchen sich irgendwie darauf auswirken kann, wo ich am 30.8. mein Kreuzchen mache, aber amüsiert hats mich allemal.





Das Rote Pferd

26 05 2009

Und hier noch ein Foto von der Matthiaswallfahrt zum Thema: „Da hat das Rote Pferd sich einfach umgekehrt“. Ob es auch mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt hat weiß ich leider nicht.

Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt...

Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt...





Und jährlich grüßt die Matthiaswallfahrt

24 05 2009
Simon, Tamara, Moritz, Max und Thorsten

Simon, Tamara, Moritz, Max und Torsten

Jetzt bin ich schon eine Woche zurück von der Matthiaswallfahrt und habe es immer noch nicht auf die Reihe gekriegt, darüber zu bloggen. Dabei war es keine schlechte Aktion, ganz im Gegenteil.

Ein siebtes Mal wollten wir den immer gleichen Weg nicht gehen, deshalb hat mein Bruder eine neue Strecke ausgetüftelt und die Gemeinde zur allgemeinen Überraschung an einen anderen Startpunkt bestellt.

Bis dahin machten wir am regnerischen Freitag nachmittag noch den ein oder anderen Kilometer, vorbei an Weinbergen, durch kleine Dörfchen, vielen Weingütern und durch einen dunklen Wald, hinter dem wir unsere Kohte aufschlugen. Mittlerweile waren die Regenwolken einem sternenklaren Himmel gewichen, und (wie es sich für eine Wallfahrt gehört) in aller Herrgottsfrühe schlugen wir am Samstagmorgen die Zelte ab und wanderten über blühende Felder frühstückenderweise unter der jungen Morgensonne. Pünktlich um 9:30 erreichten wir den

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

vereinbarten Treffpunkt, und ein paar Gummibärchen später kam ein Bus voller Pilger an. Nachdem der ein oder andere hinter dem Altkleidercontainer der kurvenreichen Busfahrt sein Frühstück zum Opfer dargebracht hatte, setzte sich der Trott in Bewegung. Auch wenn die Strecke neu war, die Gebete und Literneien waren noch die gleichen geblieben.

Nachdem wir die Gemeinde sicher zur Matthiasbasilika geführt hatten und in selbiger vom Pater begrüßt wurden, hängten wir noch einen Fahrtentag dran. Wir kauften schnell einige Lebensmittel und gingen Mosel aufwärts in Richtung Zewen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Konz, wo es seit ein paar Jahren wieder eine BdP-Aufbaugruppe mit eigenem Pfadfinderheim gibt. Denen statteten wir einen Besuch ab und hatten im gleichen Zug sogar eine Bleibe für die Nacht. Nach einigen Tonnen Käsespätzle, einer angenehmen Nacht im Haus der Aufbaugruppe Stamm Ingo hatten wir es dann schließlich gar nicht weit bis zum Konzer Bahnhof, von wo aus wir die Heimreise antraten.

Fazit: Runde Sache! Super Fahrtengruppe, (abgesehen vom Freitag) geiles Wetter, schöne Strecke, alles Prima! Und noch ein kleiner Nachtrag aus der Abteilung Photoshop:

Wind weht durch die Felder.

Wind weht durch die Felder.





Die Basswand

8 05 2009

Anfang der Woche habe ich ein Päckchen vom Musicstore bekommen, in dem unter Anderem zwei Instrumenten-Wandhalterungen waren. Eben habe ich mir dann mal ein paar Dübel und Schrauben (die hat die Firma K&M bei diesen sauteuren Halterungen nicht mitgeliefert), die Bohrmaschine und was man sonst noch so braucht, geschnappt und die Teile montiert. Das Ergebnis sieht ziemlich gut aus:

Zwei meiner Bässe, hängend zwischen Poster und CDs.

Zwei meiner Bässe (Yamaha RBX 375 und Rockbass Streamer 5 Fretless), hängend zwischen Poster und CDs.

Jetzt habe ich endlich wieder genügend Ständerplätze für fast alle meine Bässe und Gitarren.





Ohne Worte

1 05 2009
Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk

Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk





MAIsterhaft

1 05 2009
Auf Maitour. vlnr: Flo, Julian, Martin, Ann-Kathrin, Daniel

Auf Maitour. vlnr: Flo, Julian, Martin, Ann-Kathrin, Daniel

Heute war ich mit der Band auf Maitour rund um Eiweiler. Da sich hungrig bekanntlich schlecht wandert haben wir auf dem Waldfestgelände zuerst einmal anständig geschwenkt, das heißt die übliche Menge von 1/2 kg Fleisch für jeden, und anschließend noch Stockbrot. Und wir haben natürlich auch vor Ort schon angefangen, dafür zu sorgen, dass wir nicht ganz so viel Bier mit uns rum schleppen müssen.

Von dort aus gingen wir dann los zu den Feldern auf der anderen Seite des Ortes, und von hier an schließlich hoch zur Großwald-Brauerei. Mit einem leckeren Zwickel ging dort unsere gelungene Maitour zu Ende.

Übrigens war das hier wirklich eine der sehr wenigen Aktionen von Innuendo, bei der wir es geschafft haben, tatsächlich keine Musik zu machen und auch kaum über Musik geredet haben. Schließlich braucht man ja auch Hobbys…





Walpurgisschlacht

1 05 2009

Gestern war ich mit Thomas, meiner Schwester und Jannik am Bostalsee auf der Walpurgisschlacht, wo uns mit Naddel und Ela, und dann später – wie es der Zufall so will – vielen weiteren Leuten getroffen hatten. Pünktlich zum Ende der ersten Band liefen wir auf dem Gelände ein und hörten uns ganz gemütlich die zweite Band (Cromdale) an. Die Lieder waren in Ordnung, aber direkt im Anschluss wurde uns bewiesen, dass man diese Musik auch technisch sauber rüberbringen kann:

Fiddler’s Green mit ihrer neuen CD im Gepäck machten einen mehr als einwandfreien Auftritt und Stimmung ohne Ende. Richtig klasse, und mindestens so gut wie beim letzten Mal.

Die Apokalyptischen Reiter

Die Apokalyptischen Reiter

Danach kamen die Apokalyptischen Reiter, deren Ruf, eine verdammt gute Liveshow zu bieten, ihnen schon weit vorausgeeilt ist. Und sie tragen ihn zu Recht, was da abging war schon höchst amüsant. Leider war alles etwas leise, und so haben mir einige Reiter-Routiniers später gesagt, die wären schon besser gewesen. Also mir hats gefallen!

Den Höhepunkt setzten dann aber doch die Headliner J.B.O, deren rosafarbener Blödel-Metal live einfach absolut klasse ist. Bis auf die 4-5 Nummern vom aktuellen Album war das Publikum (mich eingeschlossen) sehr textsicher und hat total Party gemacht. Und obwohl sie nicht „J.B.O. wird niemals sterben“ gespielt haben fand ich deren Auftritt richtig gut.

Das Band-Fazit rockt also. Nur eine Sache fand ich total daneben: das Getränke-Bon-System. Nur auf winzigen Schildern wird am Bierkarussell angedeutet dass sie kein Bargeld annehmen, sondern man sich Bons kaufen muss. Becherpfand kann man auch nicht am Stand selbst bekommen, aber man muss auch so ewig auf seine Getränke warten, da die „freundlichen“ Herrschaften da drin mit Becher spülen beschäftigt sind. Wenn das unkomplizierter gewesen wäre, hätte ich bestimmt doppelt so viel getrunken.