A bit nerdy these days?

21 01 2009

Wenn ich mittwochs Frühdienst habe, endet meine Schicht mit der Musiktherapie-Band. Auch heute habe ich gegen 16h mit dem Bass im Musikraum gestanden und beim Spielen die Notation des Stücks mitgelesen. Offensichtlich war ich die letzte Zeit recht lange am Computer, jedenfalls habe ich instinktiv im rechten unteren Rand des Blatts nach der Uhrzeit gesucht.

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Gangstafreie Assoziationen

13 01 2009

Gerade eben ist mir bewusst geworden, dass mein Unterbewusstsein Hip-Hop gekonnt ignoriert. Auf $website stand das Wort „Rappen“, und ich dachte eine Zeit lang, dass es sich hierbei um einen Forenthread von Pferdefreunden geht. Etwas später ist mir dann aufgefallen, das vermutlich doch eher Sprechgesang gemeint war…

Können Rappen rappen?

Können Rappen rappen?





Die Top 5 Alben 2008

2 01 2009

Genau wie im letzten Jahr möchte ich auch für 2008 meine persönliche Alben Top 5 aufstellen.

A Sense Of Purpose

A Sense Of Purpose

In Flames – A Sense Of Purpose (VÖ 4.4.): Auf ihrem MySpace-Account hatte die Band während des Aufnahmezeitraums Woche für Woche das Studio-Videotagebuch veröffentlicht. Das hatte ich natürlich jeden Montag angesehen, und wusste daher, dass es wieder einmal ein richtig gutes Album geben würde. Diese Erwartung hat sich mit dem neunten Longplayer der Schweden voll und ganz bestätigt: Die 12 Songs sind allesamt richtig gut geworden. Etwas komplexer und vielfältiger als noch auf Come Clarity, jedoch immer noch kompakt und eingängig. Die Produktion ist, wie man es von In Flames kennt, druckvoll und rund. Einzig der Marshall-esque Gitarrensound gefällt mir persönlich nicht so sehr. Dafür geht ein großes Plus an die tiefgängige, sehr kreative Gesangsproduktion.

It Is Time For A Love Revolution

It Is Time For A Love Revolution

Lenny Kravitz – It Is Time For A Love Revolution (VÖ 1.2.): Was sich vom Titel her anhört wie eine Platte aus der Hippie-Zeit ist feinster Retro-Pop/Rock aktuellen Datums. Die Single „I’ll Be Waiting“ dürfte aus dem Radio bekannt sein, aber kaum jemand scheint zu wissen dass das komplette Album ähnlich genial ist wie sein Aushängeschild. Der für Innovation bekannte Lenny Kravitz hat auch für dieses Album bis auf ein paar Overdubs alles selbst eingespielt und -gesungen. Dass er alle Stücke selbst geschrieben hat, versteht sich von selbst. Das Album wirkt wie aus einem Guss, und dennoch weist es eine große Bandbreite von Stilrichtungen auf. Das groovige „Will You Marry Me“ ist ein Funkstück erster Güte, die Ballade „A Long And Said Goodbye“ hingegen ist ein richtig gefühlvolles Meisterwerk. Insgesamt eine sehr gute Platte.

All Hope Is Gone

All Hope Is Gone

Slipknot – All Hope Is Gone (VÖ 22.8.): Im letzten Jahr gab es viele Gerüchte über das mögliche Ende der Nu-Metal-Band aus Des Moines, Iowa. Und das lang erwartete neue Album lässt immer noch viel Interpretationsspielraum, mutet es doch stellenweise an wie das perfekt inszenierte Grand Finale der Maskenträger. Musikalisch klingt es nach einer weiterentwickelten „Vol.3: The Subliminal Verses“ mit Stone-Sour-Einflüssen. Die Songs sind melodisch, strotzen vor guten Einfällen und gehen nach wie vor ziemlich auf die Fresse. Stellenweise ist das Material sogar so melodisch, dass Fans des älteren Materials der Band Kommerzialisierung vorwerfen, immerhin gab es mehrstimmige, markante Chorus-Hooks wie in Psychosocial bislang nur bei Corey Taylors Nebenprojekt Stone Sour. Mir gefällt der weniger psychedelische Stil des Albums jedenfalls richtig gut, und mit „Snuff“ hat die neunköpfige Band bewiesen, dass sie sogar gefühlvolle Balladen schreiben kann. Doch das Album hat natürlich noch viel mehr gute Songs zu bieten…

The Cosmos Rocks

The Cosmos Rocks

Queen + Paul Rodgers – The Cosmos Rocks (VÖ 22.11.): Vierzehn Jahre nach Freddy Mercurys Tod erschien 2008 endlich wieder ein gemeinsames Studioalbum von Brian May und Roger Taylor. Zuvor haben die beiden bereits längere Zeit unter dem Slogan „Queen + Paul Rodgers“ mit selbigem getourt und dabei das Schaffen ihrer alten Band zum Besten gegeben. Jetzt haben sich die drei zusammengesetzt und neue Songs geschrieben. Das Ergebnis liegt stilistisch irgendwo in der Mitte zwischen dem alten Queen-Stil und der Musik von Paul Rodgers. Dabei ist wirklich gute Musik herausgekommen, und ganz nebenbei schafft das Projekt mühelos die Gratwanderung zwischen Andenken an Freddie Mercury und dem Drang der restlichen Band, neue Musik zu machen. Einziger Wehmutstropfen: der Queen-Bassist John Deacon wollte bei diesem Projekt nicht mitmachen.

In Aller Stille

In Aller Stille

Die Toten Hosen – In Aller Stille (VÖ 14.11.): Lange Zeit war es still um die Düsseldorfer Band. Die 5 Musiker hatten eine über 1 Jahr lange Auszeit genommen. Und das danach aufgenommene Album atmet die Entwicklung in dieser Zeit. Man ist ruhiger und nachdenklicher geworden. Die Songs sind größtenteils richtig gut, und abgesehen von ein paar Ausfällen (z.B. „Disco“) sind auch die Texte in Ordnung. Absolut genial ist das Lied „Auflösen“ eine Ballade im Duett mit Birgit Minichmayr. Insgesamt ein gutes Album.