Winter Wonderland

23 11 2008

Als ich gestern morgen zur Arbeit gefahren bin, fielen hier in Altforweiler vereinzelte kleine Schneeflöckchen vom Himmel. Die Straßen waren frei, gar nix besonderes. Aber sobald ich in Felsberg auf die B405 gefahren bin, wandelte sich die Situation innerhalb von 500 Metern in ein regelrechtes Schneechaos. An der Ampel auf der Dellt sah das dann schon so aus:

Schnee

Und das ist übrigens der erste Schnee seit meinem Englisch-Abi.





Messer, Gabel, Scher’ und Licht…

15 11 2008

Das kaputte Messer
Das kaputte Messer

Der Mittwoch hätte durchaus Chancen gehabt, zu einem durchschnittlichen Tag zu werden: Als mein Wecker klingelte, war ich so müde wie immer. Das Wasser unter der Dusche war normal temperiert. Es war durchschnittliches Wetter für Mitte November. Wie jeden Morgen schaltete ich den CD-Player in der Küche ein (Blind Faith von Dream Theater ist übrigens ein prima Lied zum Frühstücken), zog meine Kontaktlinsen an, kochte mir eine Tasse Kaffee, schnitt mir eine Scheibe Brot, schmierte Butter darauf…

Und da geschah es: das Messer brach in der Mitte entzwei! Ein solides Qualitätsfrühstücksmesser Marke Victorinox Switzerland (ja, das sind die original Schweizer Messer-Bauer) konnte dem Druck, den ich auf das bisschen Butter ausübte, nicht standhalten! Schockierend…





Erde ruft C3PO

11 11 2008

Am kommenden Samstag wird Uri Geller live auf Pro7 über einen Raben Kontakt ins Jenseits aufnehmen über eine Satellitenschüssel Nachrichten ins All schicken. Auf http://wirsindnichtallein.prosieben.de/ kann man Nachrichten eingeben, die Uri dann weiterleiten wird. Lieber Peter Kuntz, wenn demnächst vor deiner Tür ein goldenes Blechmännchen mit leuchtenden Augen und einer etwas hölzernen Gangart auftaucht, HIER findest du den Grund dafür:

Cyberspam

Cyberspam





A Kind Of Magic

10 11 2008

Obwohl ich als leidenschafter Musikhörer mein CD-Regal regelmäßig erweitere, blogge ich dennoch nur sehr selten Reviews über neue oder neu entdeckte Musik.

Zum Geburtstag habe ich allerdings ein Album bekommen, bei dem es um sehr viel mehr geht als „nur“ um die Musik: 17 Jahre nach dem Tod ihres legendären Frontmanns Freddie Mercury haben Queen ein neues Studioalbum veröffentlicht. Fast.

Queen + Paul Rodgers = Rock

Queen + Paul Rodgers = Rock

In der Tat heißt der Albuminterpret „Queen + Paul Rodgers“ – und zwar sehr bewusst. Es sind eben nur noch Brian May und Roger Taylor (John Deacon hat nach Mercurys Tod leider seinen Bass an den Nagel gehängt), die hier mit Rockröhre Paul Rodgers neue Musik machen.

The Cosmos Rocks“ heißt das neue Album und beinhaltet 14 Tracks, die allesamt von May, Taylor und Rodgers geschrieben wurden. Musikalisch geht das Konzept „Queen +“ voll auf und bietet richtig gutes neues Material von einer der größten Rockbands aller Zeiten, aber eben auch unverkennbar neue Einflüsse. Das Album beinhaltet wie von Queen gewohnt die volle Bandbreite zwischen wunderschönen Balladen (z.B. Small), klasse Mid-Tempo-Nummern (z.B. We Believe) und richtig guten Dampfhammer-Stücken (z.B. Cosmos Rockin’). Stücke wie „Say It’s Not True“ oder die Vorab-Single „C-Lebrity“ zeigen gleichermaßen, dass Queen nichts von ihrem Talent eingebüßt haben, sich aber auch weiterentwickelt und durch den Einfluss von Rodgers verändert haben. Als einzigen kleinen Kritikpunkt möchte ich die meiner Meinung nach etwas zu groß geratene Portion Pathos anmerken, die in ein paar Lieder und Texten mitschwingt. Musikalisch braucht die Platte sich jedenfalls nicht hinter den Alben der Mercury-Ära zu verstecken. Die Produktion beweist eindrucksvoll, dass die Musik von Queen im 21. Jahrhundert angekommen ist, und beweist durch den recht hintergründig abgemischten Bass dennoch, dass dies nicht mehr die gleiche Band ist, die einst durch Stücke wie Bohemian Rhapsody oder We Will Rock You legendär wurde.

Und eben dies sehen leider die Queen-Fans der alten Schule als Manko und lassen dieses Album nicht an sich heran. Paul Rodgers ist technisch auf demselben Level wie Freddie Mercury und individuell auf seine Art ein richtig guter Sänger. Er versucht in keiner Silbe des kompletten Albums so zu singen „wie Freddie es an dieser Stelle getan hätte“ und das finde ich absolut richtig. Ihm gelingt somit der Brückenschlag, seinen Vorgänger in Ehren zu halten und dennoch Queen zu ermöglichen, neue Musik zu machen.

Wichtig und richtig finde ich den Satz „This Album is dedicated to Freddie Mercury“ im Booklet. Leider gibt es immer noch Fans, die der Ansicht sind, mit diesem Album sei das Andenken an ihn beschmutzt worden, aber denen ist dann auch nicht mehr zu helfen. Queen + Paul Rodgers haben jedenfalls alles richtig gemacht und für all jene, die die Musik unvoreingenommen hören, ein richtig gutes Album geschrieben.