Egal ob sich die Überschrift reimt oder nich, der Rucksack ist gepackt und morgen früh gehts für zwölf Tage lang auf Fahrt an die lettische Ostseeküste. In der Zwischenzeit gibts hier noch etwas Musik:
Egal ob sich die Überschrift reimt oder nich, der Rucksack ist gepackt und morgen früh gehts für zwölf Tage lang auf Fahrt an die lettische Ostseeküste. In der Zwischenzeit gibts hier noch etwas Musik:
Um dem geneigten Leser zu erklären, wie wir auf dieser Party gelandet sind, müsste ich erst mal einen ganzen Haufen Leute vorstellen - lassen wir das. Jedenfalls waren wir mit Innuendo zu Gast bei Peter in Perl, nicht zuletzt um dort das EM-Finale zu schauen.
Nach einem üppigen Mahl aus saarländischen Grillspezialitäten und Salaten, jeweils in rauen Mengen, wurde der qualitativ hochwertigste Fußball des Abends gespielt: ein Match Musiker gegen Fußballer. Wir gewannen verdient mit 3:2.
Ich gestehe: Einen verdienten 3:2-Sieg hätte ich auch der deutschen Nationalmannschaft zugetraut. Aber auch nur, bis dann Fernando Torres den Ball am sonst guten Lehmann ins Tor schob und das Team von Jogi Löw dann erst mal gar nichts mehr konnte. Am Ende sind die Spanier verdient Europameister geworden.
Und mal wieder haben wir den Abend mit Musik machen beendet: mit zwei Akustikgitarren und einer wechselnden Anzahl mehr oder minder begabten Singstimmen spielten wir einige Evergreens und ein paar Sahnehäubchen aus dem Repertoire von Innuendo.
Fazit: Netter Abend, gerne wieder!
Gestern hat für Innuendo der Festivalsommer begonnen: wir haben mit Mad Caddies, Eternal Tango und einigen weiteren das RockWell in Saarwellingen musikalisch beglückt. Unsere Setlist war zwar nicht allzu lang, dafür aber um so innovativer: genau ein Song war von unserem alten Album, und ganze 3 Songs hatten ihre absolute Live-Premiere.
Nach unserer Show konnten wir dann auch mal so richtig Festivalluft schnuppern, mit Backstage, Catering, Pils und so. Es war ein super Abend!
NACHTRAG: Samstags waren wir dann auch wieder da, diesmal nur um zu gucken und eine Cola zu trinken. Die französischen Bands The Nuances und Mypollux waren echt klasse, aber der in den Medien so hoch gelobte Headliner Sonic Syndicate enttäuschte auf ganzer Linie.
Mein Post über den Abiball kommt recht spät, ganz einfach weil ich keine unreflektierten Hasstiraden über das Haus Scheidberg ablassen wollte.
Eine ganze Woche später sieht mein Gesamturteil allerdings immer noch nicht wesentlich anders aus, immerhin hat man uns weder freundlich noch fair behandelt. Eigentlich schade, denn der komplette Jahrgang hatte sich in Schale geschmissen um einen schönen Abiball zu feiern.
In der Kürze liegt die Würze, deshalb gibt es zu unserem Abistreich auch hier nur ein paar Bilder:
Nach dem Küchenkrepp der Marke „Dick und Durstig“ bin ich jetzt auf den absoluten Höhepunkt der bescheuertsten Verbrauchsartikelmarkennamen gekommen:
Wegen des Boykotts der Milchbauern in den letzten Wochen ist die Hausmarke von $Supermarkt offensichtlich etwas in Lieferschwierigkeiten geraten, jedenfalls heißt unsere aktuelle Milch „Tuffi“. Den Namen fand ich schon sehr schwul, und den Gipfel erreicht das durch die Tatsache, dass das homosexuellegenisierte Agrarprodukt auch noch in Köln abgefüllt wird.
Nach acht Wochen Faulenzen wurde es heute ein allerletztes Mal für mein Abitur ernst: die mündliche Prüfung in Erdkunde. Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, wie es um meinen Leistungshorizont in diesem Fach üblicherweise bestellt ist.
Ich war für meine Verhältnisse gut vorbereitet, besonders zum Thema Ruhrgebiet, dass durch einen glücklichen Zufall dann auch das Thema meiner Erstprüfung war. Die Zweitprüferin ließ mich dann an der Karte die Landschaftsgürtel der Erde zeigen, und das hat auch ganz gut geklappt. Hätte ich nicht gesagt: „das hier ist Spanien, da gibt es… ähm… Ach, hier in Florida schließt sich dann übrigens subtropischer Regenwald an!“ hätte es wohl noch besser geklappt. Von der gar nicht so prallen Entstehung von Sandwüsten schwenkte die Prüferin dann schnell um auf Regenwald, Shifting Cultivation und Plantagen, wo mir leider als ökologische Nachteile von Erntemaschinen nur Abgase und Eintrag von Maschinenöl in den Boden einfielen, nicht aber die durchaus logische Bodenverdichtung. Herr Hammerschmitts Miene wurde immer grimmiger, und gegen Ende stand ich sogar so auf dem Schlauch dass ich die Richtung des Passats auf der Nordhalbkugel erst nach mehreren Anläufen richtig geraten hatte.
Soll heißen, mein Gefühl war gar nicht mal das beste, als ich den Prüfungsraum verließ. Ein paar Stunden (und Bier) später überreichte der Chief Major Instructional Teacher Seargant Headmaster of Prüfungskommission Whatever jedem einzelnen Schüler sein Zettelchen mit den Ergebnissen und dem erstmals errechenbaren Gesamt-Abischnitt.
Ich wurde aufgerufen, ging nach vorne, und da sagte der Mensch doch tatsächlich: „Glückwunsch, 1,9!“ Ich hatte ja schon nicht mehr damit gerechnet, aber am Ende war meine Erdkundeprüfung dann wohl doch noch eine 11 wert!
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