Innuendo goes Bowlingbahn

27 01 2008

In der letzten Zeit hatte jeder recht viel Arbeit mit der Band: Abmischen, Proben, Auftreten, CDs verticken, jede Menge Organisatorisches… Deshalb beschlossen wir, mal einen Abend einfach nur wegzugehen und Spaß zu haben.

Zu acht (Hannah hatte leider keine Zeit, dafür waren Daniels Freundin Ann-Kathrin, Julians Freundin Sandra, Flos Bruder Hannes mitgekommen) landeten wir erst einmal auf der Güdinger Bowlingbahn. Trotz der physischen Schäden, die wir vom Videodreh davongetragen hatten, spielten wir einige zum Teil hoch spannende Partien. Teil 1 des Abends war somit schonmal sehr unterhaltsam. Einziger Minuspunkt: nach 4 Spielen waren wir mit Gebühr für die Schuhe schon bei knapp 20 € pro Person, die Getränke ausgeschlossen. Die Güdinger Bahn ist schon extrem teuer…

Bewegung regt den Appetit an, und so fuhren wir von dort aus erst einmal ins naheliegende Kentucky Fried Chicken. Dort berechneten wir erst einmal den Stückpreis für Hot Wings in verschiedenen Menüvarianten, bevor wir zum Schluss kamen, dass wir mit den Sparcoupons 6 Cent pro Wing gegenüber einem Party Bucket sparten. Natürlich fragten wir die Verkäuferin noch nach Finanzierungsangeboten, Ratenzahlung und Leasing. Als Flo, Martin und ich dann mit insgesamt 80 Hot Wings, 4 Portionen Pommes und 4 Colabechern (jeweils eine Portion war noch für Hannes, schließlich sind wir ja nicht verfressen…) zum Tisch gingen, merkten wir, dass wir durch die All-You-Can-Drink-Zapfanlage sogar noch mehr Geld hätten sparen können. Je einen riesigen Eimer scharfer Hähnchenflügel im Magen, konnten wir ein positives Fazit über Teil 2 des Abends ziehen: für knapp 10 € pro Person haben wir uns den Pansen vollgeschlagen mit ungefähr  einer kompletten Hühnerfarm, einer Friteuse und einem halben Kasten Cola.

Sandra und Julian fuhren von hier aus weiter zu einem avantgardistischen Saarbrücker Alternative-Szene-Laden, während der Rest – einige Überholmanöver später – bei mir zu Hause landete. Hier nutzten wir den riesigen Instrumentenfundus, indem wir zu jammen begannen. Neben Evergreens spielten wir natürlich auch Musik von uns. Auch wenn wir es also nicht geschafft haben, einen Abend komplett ohne Musik zu verbringen, will ich auch ein positives Fazit über Teil 3 des Abends aussprechen.





Innuendo goes Theatersaal

26 01 2008

Gestern haben wir im Theater am Ring in Saarlouis unser erstes Musikvideo gedreht. Alles weitere macht jetzt Johannes Belach, der mit diesem Video einen Schein für sein Studium auf der HBK (Hochschule für Bildende Künste) Saar erwirbt.

Solitude-VideodrehBis 1 Uhr nachts waren wir damit beschäftigt, zum immer gleichen Song Solitude (zum Teil auch verlangsamt oder schneller abgespielt) ordentlich Show zu machen, damit Johannes das aus verschiedenen Perspektiven filmen konnte.

Johannes hatte gestern neben einer HDV-Kamera noch einen Dolly-Schlitten inklusive Schienen dabei, um Kamerafahrten machen zu können.

Die nächsten Wochen wird er jetzt mit dem Schneiden und Bearbeiten des Materials einen Haufen Arbeit haben, und mindestens genau so lang wird es bei uns dauern, bis unsere Nacken nicht mehr so verdammt wehtun wie jetzt.





Erdkunde – das ist doch jemand, der auf der Erde einkauft…

23 01 2008

Im Moment habe ich den Plan im Sack, aber die falsche Hose an. So fühlt es sich zumindest an, wenn ich für die letzte Erdkunde-Arbeit meines Lebens lerne, die ich morgen schreiben werde.

Das Thema sind Stadtsanierung und Raumordnung. So weit alles ganz easy, sollte man denken. Wären da nicht gefühlte Trilliarden Kopien, die auf den ersten und zweiten Blick alle das Selbe aussagen. Was das genau ist, kann ich auch nicht genau erkennen, teilweise weil die Vorlagen durch mehrmaliges Mitkopieren einfach nur noch unleserlich sind, teilweise aber auch, weil sie komplizierte Schemata beinhalten, auf deren Besprechung zugunsten von Gesprächen über Bergarbeiter oder den Geschichte-LK dann aber verzichtet wurde.

Und dann gibt es da noch den Typ Kopie, der den Löwenanteil in meinem Ordner ausmacht: mit Schere und Kleber zusammengestellte, zum Teil handschriftliche Kopiervorlagen, die einfach mal eine durch Kommata getrennte Aneinanderreihung von irgendwelchen Fachbegriffen darstellen, die man bestimmt eigentlich schonmal gehört haben müsste.

Aber das tollste sind die zahlreichen Seiten, auf denen in kleiner, zum teil wiederum unleserlicher Schrift die komplette Rechtsgrundlage auf Landes- und Bundesebene zu beiden Themen abgedruckt ist. Die sollen wir morgen dann auch noch auswendig zitieren können.

Eine vorsichtige Selbsteinschätzung lässt daher den Schluss zu, dass ich die 09 aus 13/1 vermutlich nicht halten kann. Ich freu mich schon auf mein mündliches Abitur! ^^





Die Qual der Wahl

21 01 2008

Gestern hatten wir, wie alle zwei Jahre im Januar, Stammesneuwahlen. Diese hatten uns im Vorfeld besonders viel Kopfzerbrechen bereitet, da Gernot angekündigt hatte, nach 8 Jahren sein Amt als Stammesführer niederzulegen.

Seit unserem R/R-Wochenende in Britten war die Personalfrage glücklicherweise grob geklärt, und so ging es gestern nur noch um die formelle Absegnung der neuen Stammesleitung.

Stammesführer ist jetzt Moritz Schneider mit den Stellvertretern Thomas Schneider, Moritz Ehl, Christian Schug und Simon Kunzler. Hildegard verwaltet weiterhin die Kasse. Die Wölflingsstufe leitet Susi, Stufenbeauftragte für die Pfadfinderstufe sind Tamara und ich. Der R/R-Beauftragte ist Matthias. Matthias und Gernot sind intim im Team Materialwärte, Brita wurde zur Heimwärtin wiedergewählt.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Konstellation die nächsten 2 Jahre und womöglich noch darüber hinaus gute Arbeit leisten und den Stamm auf Kurs halten wird.





Escaped!!

19 01 2008

Von August bis Dezember haben wir mit Innuendo an unserem Debütalbum „Time To Escape“ gearbeitet. In Home-Recording-Maßstäben gemessen ist der Sound wirklich wahnsinnig gut geworden und übertraf all unsere Erwartungen. Aus diesem Grund haben wir dann auch beschlossen, die CD in 500facher Auflage pressen zu lassen und eine Album-Release-Party zu schmeißen.

am bassen.Die war gestern, am 18.1.2008 im Trash in Schmelz. Unsere Vorband Outrage spielte zwar nur für ungefähr 30 Leute, aber als wir dann loslegten, war der Laden ziemlich gut gefüllt.

Technisch spielten wir trotz gar nicht mal so gutem Bühnensound eine ziemlich einwandfreie Show, aber das wird nicht der Grund sein, warum uns das Konzert noch länger im Gedächtnis bleiben wird: die Zuschauer gingen ziemlich aus sich heraus und feierten eine riesen Party. Vor allem Pull Me Under und Run To The Hills gingen ab wie Schmitts Katz. Aber auch die Songs vom Album waren der Hammer, und der ein oder Andere sang sogar mit.

Auch die CD verkaufte sich ganz gut, und bis auf ein paar kleine Makel war es ein richtig guter Abend. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich allen meinen Freunden, Bekannten und Verwandten danken, die meiner Einladung gefolgt sind, ich war echt überwältigt wie viele von euch dort waren!

dummdidumm...

In das Album kann man übrigens auf www.innuendomusic.de oder auf www.myspace.com/innuendometal reinhören. Kaufen kann man es für schlappe 8€ bei Konzerten, in diversen saarländischen CD-Geschäften oder direkt bei einem der Bandmitglieder.





RockIn Saarlouis

12 01 2008

11.01.2008 - RockIn Saarlouis im ElementsAllem Anschein nach passt das Elements sein Konzept immer mehr den Erwartungen der Saarlouiser an, jedenfalls haben sie jetzt eingeführt, dass unter dem Namen RockIn Saarlouis jeden ersten Freitag im Monat Rock aufgelegt wird.

Mit Lena, Caro, Anne, Ego, Shishi, und Dominic trafen wir uns zum Vorglühen bzw in meinem und Caros Falle Cola trinken bei Nico, bevor wir gegen halb 12 in Richtung Elements aufbrachen. Dort war es richtig gut, und demzufolge waren wir auch ziemlich lange da.

Generell kann ich jedem Freitags-Kufa-Gänger das RockIn Saarlouis wärmstens ans Herz legen, der Musikmix ist mindestens genau so gut, nur glücklicherweise nicht so Emo-lastig.





Prost Neujahr!!

1 01 2008

Der Tankwart hatte mir zwar Frohe Weihnachten gewünscht, aber eigentlich waren Lena und ich gestern auf dem Weg zu einer Silvesterparty. Und zwar in Dominic Kiefers Häuschen im tiefsten Frankreich, am Stockweiher. Bis auf den Abstecher auf den Fahrradweg, der auf beiden Seiten von höllischen Abgründen gesäumt wurde, fanden wir das Häuschen auf Anhieb. Hier war schon ordentlich die Party am Dampfen, es waren ungefähr 20 unserer Freunde da. Natürlich gab es auch genug zu Essen und vor allem zu Trinken, und so vergingen die letzten Stunden von 2007 heiter und schnell.

what the hell??Dann war es auch schon so weit: Zweitausendacht, Mann! Man muss Feste feiern, wie sie fallen! Also gingen wir raus dorthin wo im Hellen der Weiher anfängt und zündeten die Pyroeffekte. Aufgrund der winterlichen Kälte verlegten wir die Party nachdem alle Munition verschossen war, wieder nach drinnen, mal abgesehen von denen, die versuchten das am Vortag durch ein neues Exemplar ähnlicher Bauart ersetzte Klo mit Böllern zu sprengen. Hat nicht geklappt…

Später verringerte sich dann die Anzahl der Partygäste dahin gehend, dass Caro und Sandra mit jeweils 2 Beifahrern gen Heimat aufbrachen und wieder andere schlafen gingen. Letzten Endes saß ich dann da noch mit Lena, Nico und Shishi bis etwa halb 10 am nächsten Morgen… Erwähnenswert ist die Tatsache, das Nico für den Backes kein Christ ist und deshalb 2 Ohrfeigen auf die gleiche Backe bekam, und darüber hinaus der Radiokommentator, der als Datum den 1. Dezember 2008 angab. Außerdem schmeckt Bit Passion total scheiße und es ist 2008, Mann!

Nach mehreren Stunden Rumtrollen machten wir uns dann schließlich auf den Heimweg.