In der letzten Zeit hatte jeder recht viel Arbeit mit der Band: Abmischen, Proben, Auftreten, CDs verticken, jede Menge Organisatorisches… Deshalb beschlossen wir, mal einen Abend einfach nur wegzugehen und Spaß zu haben.
Zu acht (Hannah hatte leider keine Zeit, dafür waren Daniels Freundin Ann-Kathrin, Julians Freundin Sandra, Flos Bruder Hannes mitgekommen) landeten wir erst einmal auf der Güdinger Bowlingbahn. Trotz der physischen Schäden, die wir vom Videodreh davongetragen hatten, spielten wir einige zum Teil hoch spannende Partien. Teil 1 des Abends war somit schonmal sehr unterhaltsam. Einziger Minuspunkt: nach 4 Spielen waren wir mit Gebühr für die Schuhe schon bei knapp 20 € pro Person, die Getränke ausgeschlossen. Die Güdinger Bahn ist schon extrem teuer…
Bewegung regt den Appetit an, und so fuhren wir von dort aus erst einmal ins naheliegende Kentucky Fried Chicken. Dort berechneten wir erst einmal den Stückpreis für Hot Wings in verschiedenen Menüvarianten, bevor wir zum Schluss kamen, dass wir mit den Sparcoupons 6 Cent pro Wing gegenüber einem Party Bucket sparten. Natürlich fragten wir die Verkäuferin noch nach Finanzierungsangeboten, Ratenzahlung und Leasing. Als Flo, Martin und ich dann mit insgesamt 80 Hot Wings, 4 Portionen Pommes und 4 Colabechern (jeweils eine Portion war noch für Hannes, schließlich sind wir ja nicht verfressen…) zum Tisch gingen, merkten wir, dass wir durch die All-You-Can-Drink-Zapfanlage sogar noch mehr Geld hätten sparen können. Je einen riesigen Eimer scharfer Hähnchenflügel im Magen, konnten wir ein positives Fazit über Teil 2 des Abends ziehen: für knapp 10 € pro Person haben wir uns den Pansen vollgeschlagen mit ungefähr einer kompletten Hühnerfarm, einer Friteuse und einem halben Kasten Cola.
Sandra und Julian fuhren von hier aus weiter zu einem avantgardistischen Saarbrücker Alternative-Szene-Laden, während der Rest – einige Überholmanöver später – bei mir zu Hause landete. Hier nutzten wir den riesigen Instrumentenfundus, indem wir zu jammen begannen. Neben Evergreens spielten wir natürlich auch Musik von uns. Auch wenn wir es also nicht geschafft haben, einen Abend komplett ohne Musik zu verbringen, will ich auch ein positives Fazit über Teil 3 des Abends aussprechen.

Die war gestern, am 18.1.2008 im Trash in Schmelz. Unsere Vorband Outrage spielte zwar nur für ungefähr 30 Leute, aber als wir dann loslegten, war der Laden ziemlich gut gefüllt.
Allem Anschein nach passt das Elements sein Konzept immer mehr den Erwartungen der Saarlouiser an, jedenfalls haben sie jetzt eingeführt, dass unter dem Namen RockIn Saarlouis jeden ersten Freitag im Monat Rock aufgelegt wird.
Dann war es auch schon so weit: Zweitausendacht, Mann! Man muss Feste feiern, wie sie fallen! Also gingen wir raus dorthin wo im Hellen der Weiher anfängt und zündeten die Pyroeffekte. Aufgrund der winterlichen Kälte verlegten wir die Party nachdem alle Munition verschossen war, wieder nach drinnen, mal abgesehen von denen, die versuchten das am Vortag durch ein neues Exemplar ähnlicher Bauart ersetzte Klo mit Böllern zu sprengen. Hat nicht geklappt…
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