In eigener Sache

31 12 2007

Dieser Post wird zwar nicht von Trigami gesponsort, aber trotzdem möchte ich hiermit Werbung machen:

Am 18. 1. 2008 erscheint das Debütalbum meiner Band Innuendo. Für schlappe 8 € bekommt ihr 8 exzellente Stücke saarländischer Musikgeschichte. Und da man ein Album nicht einfach so ins Verkaufsregal stellt wenn es neu erscheint, gibt es natürlich auch eine Releaseparty – natürlich inklusive Live-Vorstellung des kompletten Albums. Sie findet im Trash in Schmelz statt.

New Innuendo Album Available on 07/01/18!

Rechtzeitig zum Album erstrahlen auch unsere Homepage und unser MySpace-Account in neuem Glanz.





Die Top 5 Alben 2007

30 12 2007

Das Jahr ist so gut wie gelaufen. Grund genug, die 5 besten Alben von 2007 zu küren. Auch die Neuerscheinungen von Nightwish, Fiddler’s Green und Bad Religion sind erwähnenswert, hier jedoch meine persönliche Top 5:

 Therion - Gothic KaballahTherion – Gothic Kaballah (VÖ:12.1.): Das 83 Minuten lange Doppelalbum der Schweden beinhaltet 15 erstklassige Songs, deren Stil vermutlich nicht jedermanns Sache ist. Mal progressiv, mal episch, mal klassisch, mal trashig; die Musik wartet mit enormem Facettenreichtum auf, und wird dabei absolut astrein gespielt bzw. gesungen. Jeder einzelne brilliert an seinem Instrument, was nicht zu letzt dank der glasglaren Produktion und dem perfekten Mix auch zum Vorschein kommt. Den Orchesterinstrumenten hört man zu keinem Zeitpunkt an, dass sie aus einer VST-Library stammen. Anspieltipp: „The Falling Stone“

Dream Theater - Systematic ChaosDream Theater – Systematic Chaos (VÖ: 1.7.): Mit 78 Minuten Spielzeit ist dieses Album nur unwesentlich kürzer als Gothic Kaballah, und dabei nicht weniger spannend. Dream Theater wirken nach dem etwas müde erscheinenden Vorgänger Octavarium wieder frisch, spielfreudig und unverbraucht. Die Bandbreite reicht vom episch-dramatischen „Ministry of Lost Souls“ über das mainstreamtaugliche „Forsaken“ bis zu Metal-Krachern wie „Constant Motion“ oder „The Dark Eternal Night“. Über die technischen Fähigkeiten von Portnoy, Petrucci & Co brauche ich wohl keine Worte zu verlieren, und auch die Produktion gefällt größtenteils. Hervorzuheben sei die starke Gesangsleistung von James LaBrie. Ein weiteres Lob geht an die Bonus-DVD der Special Edition, die für einen Aufpreis von ca. 2 € eine 90minütige Dokumentation über das Album sowohl den 5.1-Mix der kompletten CD enthält. Anspieltipp: „In The Presence Of Enemies Pt. II“ 

Subway To Sally – Bastard (VÖ 19.10.): Das letzte Album „Nord Nord Ost“ der Subway To Sally - BastardPotsdamer hatte mich zugegebenermaßen enttäuscht. Als ich dann die ersten Informationen über den Bastard las, erwartete ich ein wieder besseres Album. Die Previews der einzelnen Songs enttäuschten mich maßlos. Als alter Fan brauchte ich tatsächlich eine Woche, bis ich mich dazu durchringen konnte, das Album zu kaufen. Der erste Hördurchgang bestätigte meine Befürchtung. Glücklicherweise legte ich es nicht direkt weg, denn beim zweiten Durchgang gefiel es mir schon um einiges besser. Seit dem ca. zehnten Hören ist das Album meine Lieblings-CD der Potsdamer, denn die Songs gewinnen beim mehrmaligen Hören unglaublich an Klasse. Lieder wie „Meine Seele Brennt“, „Fatum“ und „Unentdecktes Land“ hat es seit Jahren bei STS nicht mehr gegeben. Die Produktion ist die beste und vielfältigste, die Subway to Sally je hatten. Anspieltipp: „Puppenspieler“

Foo Fighters - Echoes, Patience, Silence & GraceFoo Fighters – Echoes, Silence, Patience & Grace (VÖ: 21. 9.): Dave Grohl & Co haben mit diesem Album ein weiteres Juwel meiner CD-Sammlung geschaffen. Die absolut geniale Cantus-Firmus-Variation „The Pretender“ heizt ordentlich ein, und auch die nachfolgenden Tracks sind Lieder erster Güte. Das Album hält die Qualität, wenn auch nicht die Geschwindigkeit; der Akustik- und Balladenanteil ist recht hoch. Das soll allerdings keine Kritik am Album sein, denn alle 12 Songs wissen zu überzeugen. Anspieltipp: „Home“

As I Lay Dying - An Ocean Between UsAs I Lay Dying – An Ocean Between Us (VÖ: 24.8.): Abgesehen von 2 Instrumentalstücken gibt es hier 43 Minuten auf die Fresse. 12 gute Songs voller Blastbeats, geiler Riffs, überzeugendem Gesang (sowohl Growls als auch clean), werden durch eine fette, druckvolle Produktion optimal in Szene gesetzt. Die meist clean gesungenen Refrains brennen sich sofort im Gehörgang fest. Allein der Chorus des Titeltracks hat mich beim Probehören auf MySpace so sehr überzeugt, dass ich das Album gekauft habe. Anspieltipp: „The Sound Of Truth“





Frohe Weihnachten!

24 12 2007

Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest!





Ein Abend mit Musik

22 12 2007

Lange hatte ich überlegt, ob ich am 21. 12. zu Subway to Sally oder zu Invain & Hardcut aufs Konzert gehen soll. Subway to Sally haben zwar kürzlich ein verdammt gutes Album veröffentlicht, das ich mir unbedingt auch mal live anhören wollte, aber letztendlich habe ich dann doch mehr Gründe für Invain und Hardcut gefunden: Subway habe ich schon 2x live gesehen, Invain wollte ich mir schon länger mal anschauen, das Konzert war billiger, und außerdem konnte ich somit schonmal das Trash in Schmelz unter die Lupe nehmen. Immerhin haben wir dort am 18. 1. 2008 mit Innuendo die Releaseparty zum neuen Album, die hoffentlich noch besser besucht wird wie das gestrige Konzert.

Der Auftritt von Severin, Tobi & Co war echt gut, wenn auch kurz. Sie überzeugten durch technisch einwandfreies Spielen, eine gute Performance und nicht zuletzt durch gute Musik.

Nach einer kurzen Umbaupause spielten Hardcut mehr als 2 Stunden langes Programm aus neuen und alten Songs. Auch hier wurde richtig gute Musik in einwandfreier Präsentation geboten, lediglich gab es ein paar Gastsänger aus dem Publikum, die es größtenteils besser sein gelassen hätten.

Spät ging es nach Hause. Die sibirische Kälte hat sogar meine Scheibenwaschflüssigkeit gefrieren lassen!





Oberstufenparty im Elements

20 12 2007

Ich hätte es ja nie von mir gedacht, aber gestern war ich tatsächlich im Elements, einem Saarlouiser Nightclub, der in meinen Kreisen nicht gerade die beste Reputation genießt…

Oberstufenparty im Elements.Aus diesem Grund hatte ich lange gezögert, ob ich zur Oberstufenparty meines Jahrgangs vom RSG und dem Abijahrgang des SGS überhaupt hingehen soll. Letzten Endes habe ich mich dafür entschieden, und nach längerem Anstehen in der Kälte war ich dann tatsächlich im Elements.

Eine gute Entscheidung, denn die Party war echt gut. Die Stimmung war super, ein großer Teil meines Jahrgangs war da, und auch die Musik (House, Hip-Hop) war gut. Meine Vorurteile gegen den Laden sind nun passé, und nebenbei hat mein Jahrgang dadurch ohne viel Aufwand noch ein ganz nettes Zubrot eingenommen.





Spaß mit Spucke

11 12 2007

Heute verbrachte ich den kompletten Nachmittag in einem Biochemie-Labor der Uni Saarbrücken. Mit den beiden Bio-LKs unserer Schule extrahierten wir dort DNA. Allerdings nicht irgendwelche langweilige Bakterien, DNA, sondern unsere eigene.

im Labor.Dazu applizierten wir eine körpereigene Trägerflüssigkeit von Mundschleimhautzellen in ein Labormedium (oder auch ganz trivial ausgedrückt: wir spuckten in ein Plastikgefäß). Die Zugabe von Detergenzien (trivial ausgedrückt: Seifen) bewirkte dann die Lyse der Lipiddoppelschicht (trivial ausgedrückt: die Auflösung der Zellmembran). Diese entfernten wir mittels einer Trägerflüssigkeit und mehreren Arbeitsschritten in Zentrifuge und Inkubator zusammen mit allen anderen nicht benötigten Zellorganellen aus der Reagenz. Die nun in Reinform vorliegende DNA färbten wir ein. In einem Nachbarraum, in dem wir wegen eventuellem Kontakt mit dem krebserregenden Ethidiumbromid blaue Schutzhandschuhe tragen mussten, pipettierten wir die DNA nun in ein Agarosegel. Ein Agarosegel ist übrigens kein besonderes Segel der Black Pearl, sondern ein Gel aus Agarose, einer Proteinverbindung. Wir führten eine Gelelektrophorese durch, bei der durch Anlegen einer elektrischen Spannung die DNA zum Wandern im Gel angeregt wird.

Da so eine Gelelektrophorese etwas Wartezeit in Anspruch nimmt, hielt die gute Frau, die uns betreute, in der Zwischenzeit einen Vortrag über die Arbeiten ihrer Forschungsgruppe an CYP450-Enzymen. Das hätte sie sich eigentlich sparen können, so genau wollten wir das gar nicht wissen… ;-)

Nach einer halben Stunde betrachteten wir das Ergebnis unserer Gelelektrophorese unter UV-Licht. Danach brachte Jan uns wieder sicher zurück nach Saarlouis.





Ähm, du bist pink!

10 12 2007

Mir ist gerade eine Notiz in die Hand gefallen. Ich kann mich dunkel erinnern, dass es sich um einen Gesprächsfetzen aus einem Traum der letzten Woche handelt, den ich beim Aufwachen im Kopf hatte und direkt aufgeschrieben habe. Ich kann mich nicht mehr an die weitere Geschichte, die Szenerie oder auch nur mein Gegenüber aus dem Traum erinnern, jedenfalls habe ich folgendes gesagt:

Ähm, du bist pink! Mir gefällt die Tasche, in der wir wohnen!





Nikolaus ist ein guter Mann…

6 12 2007

Seit fast 9 Jahren sind wir nun auf dieser Schule. Seit fast 9 Jahren warteten wir auf diesen Tag: die Nikolausaktion.

Dario, Anne, Tobias, Ich und Peter an Nikolaustag.Auf den Saarlouiser Gymnasien ist es Tradition, dass an Nikolaustag der Abiturjahrgang in Gestalt von Engeln, Elchen, Geschenken, Schneemännern, Keksen, Tannenbäumen und natürlich einem Nikolaus ihre Lehrer aufsucht, Gedichte rezitiert, an kleinere Schüler Plätzchen verteilt, und nicht zuletzt  größere Mengen an Glühwein konsumiert.

Ich habe am Abend zuvor die Aktion schon mit Dario eingeläutet, und bin dann tags drauf in Gestalt eines Elches zur Schule gegangen. Zusammen mit unserem Nikolaus Tobias waren immer einige Leute aus unserem Jahrgang unterwegs, um ihren Lehrern kurze (oder im Falle von Frau Kneip weniger kurze) Besuche abzustatten. Die Besuche endeten auch meist mit einem Kurzen, insofern war Tobias spätestens bei Frau Leidinger, bei der wir vom routinierten „Oh Tannenbaum“ abwichen, relativ angeheitert.

Der Abiturjahrgang 2008 am Nikolaustag.Gegen 2 Uhr verlagerten wir die Party ins Black Out, dass ich mit Alexandra und Dominik dann gegen 20 vor 5 verließ, was aber nicht heißt, dass wir die letzten waren… Manche andere blieben noch bis zu zwei Stunden länger.

Jetzt ist der Tag vorbei, auf den wir uns fast 9 Jahre gefreut hatten. Schade, denn so könnte eigentlich jeder Schultag aussehen!!





Tiefgang

1 12 2007

Yamaha RBX 375Schon die Wise Guys singen: „Nur darauf kommt es an bei einem Mann: auf Tiefgang.“ Ich habe gestern meinen Tiefgang wieder um eine Quarte nach unten erweitert: ich habe mir den lange ersehnten Fünfsaiter-Bass gekauft.

Gestern haben wir zum ersten mal ein neues Lied geprobt, in dem ich bis zum C runtermuss. Da das mit einem Viersaiter nicht funktioniert, fuhr ich also gestern zusammen mit Martin ins 6 & 4 nach Sulzbach, wo auch noch Flo und Daniel hinzukamen. Daniel verschwand kurz in die Drum-Abteilung, und zusammen mit den beiden Gitarristen gingen wir in die Gitarren- und Bassabteilung. Es war zwar leider nur eines der beiden Modelle, für die ich mich interessierte, verfügbar, aber ich denke mit dem Yamaha RBX 375 habe ich mir ein sehr ordentliches Instrument angeschafft. Das anfangs ungewohnte Gefühl, auf einem 5-Saiter zu spielen, ist schon während der anschließenden Probe komplett in Begeisterung über die neuen Möglichkeiten umgeschlagen. Die Saitenlage ist optimal, und die beiden Humbucker machen ordentlich Druck. Die Verarbeitung ist super, genau so wie das Spielgefühl. Einzig die Anordnung der Potis ist gewöhnungsbedürftig, aber damit werde ich bald auch zurechtkommen.

Wie ich dann schonmal dabei war, habe ich mir noch einen passenden Koffer und einen Gurt dafür gekauft, und somit mein komplettes Geburtstagsgeld bis auf einen einzigen Euro ausgegeben. Aber die Investition hat sich gelohnt!

Das Konzertjahr 2008 kann kommen! :-)