SPLISSi und der wilde Kaiser

29 10 2007

Das vergangene Wochenende verbrachte ich in Achtelsbach, wo das Redaktionswochenende für die Spliss-Ausgabe Nr. 76 stattfand. Zusammen mit Jan (I-O), Ronja (Hü), Thomas (LV), Lisa (I-O), Naddel (Bir) und Michelle (KL) verbrachte ich einen Großteil des Wochenendes mit dem Schreiben und Layouten von Artikeln. Außerdem erstellten wir die weltexklusive Erstaufnahme der slowakischen Version von Ty Morjak, die auf der Landesfahrt entstand. Die mp3-Datei steht hier zum Download. Den Text zum Mitsingen gibts bei Thomas.

Das Spliss-Wochenenende an sich war recht produktiv, was allerdings nicht bedeuten soll, dass ich die kommenden Wochen wenig zu layouten hätte…





Innuendo aus der Vogelperspektive

22 10 2007

Für alle Freunde der Unterhaltungmusik gibt es seit heute bei Youtube ein ganz besonderes Schmankerl:

Ein dickes Lob an Martin, der den Trailer zusammengeschnitten hat!





Perfekt kombiniert!

21 10 2007

An diesem Wochenende war gleichzeitig Stammes-Stufenführertreffen und die Volljährigkeits-Geburtstags-Party unserer Sängerin Hannah. Zwei Veranstaltungen, die sich ja im Normalfall nicht vereinigen lassen. Mein Glück war: Stamm Albert Schweitzer aus Hüttersdorf richtete das SST aus und hatte dafür die Erweiterte Realschule Schmelz organisiert. Die in Hüttersdorf wohnende Hannah feierte im Schmelzer Sportheim. Und das ist amüsanterweise nur ca. 300 m von der Realschule entfernt.

Somit konnte ich also den kompletten Samstag im Stufenarbeitskreis der Pfadfinderstufe sitzen, der mir auch richtig gut gefiel. Vor allem die Planungen des Stadtspiels in Trier im November war sehr interessant und ich bin der festen Überzeugung dass diese Aktion eine der absolut besten Pfadfinderaktionen der letzten Jahre wird.

Leider ist nicht alles an der Pfadfinderei so zufriedenstellend, so musste ich mich zusammen mit Jan noch eine komplette Stunde über jemand ärgern, der die bloße Nennung seines Namens an dieser Stelle wahrscheinlich schon als Hetze gegen ihn interpretieren würde, und mich womöglich unter Androhung der Veröffentlichung von irgendwelchen komplett anderen Texten zu einer schriftlichen Entschuldigung mit vorformuliertem Wortlaut nötigen würde.

Nicht nur dass die Diskussion komplett unnötig war, ich kam somit auch noch eine Stunde später als geplant zu Hannah. Zusammen mit dem Rest der Band schenkte ich A Meassage, aber damit es No More Tears gibt nicht in Solitude, sondern in Begleitung ihrer Schwester.

Unser Landesvorstand hatte unter dem Titel „der andere Morgen“ den Besuch in einem Schwimmbad vorm Frühstück organisiert, und da es bei mir etwas später geworden war habe ich mich den Nichtschwimmern vom Kellerflur angeschlossen und mal schön lang geschlafen. Es folgten noch einmal Arbeitskreis und dann schließlich ein Plenum, bei dem wie üblich die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen, Allgemeines und Termine angerissen wurden.

Insgesamt war es ein – bis auf diverse unnötige Turbulenzen - angenehmes SST, und sogar zwischendrin noch eine super Party.





Ein Tag am Hockenheimring

8 10 2007

Mein erster Ferientag begann um halb fünf (in Zahlen ausgedrückt 4:30 Uhr). Eine knappe Stunde saßen wir im Lupo und brachen Richtung Hockenheimring auf, wo wir ein Fahrsicherheitstraining absolvieren sollten.

Nach ca. 2 Kilometern, in Felsberg, begann die Anzeige am Armaturenbrett mich aufzufordern, die nächste Werkstatt anzulaufen. Wir drehten also, um den Lupo in den Fusion einzutauschen, kehrten dann aber wieder um und vertrauten auf unser Glück, schließlich ließ sich das Auto ja ganz normal fahren. Zumindest bis Kaiserslautern, wo wir bei Tempo 80 in regelmäßigen Abständen hüpften. Aber kaum konnte ich die Geschwindigkeit wieder verdoppeln, verschwand die unangenehme Vertikalbewegung, und sie tauchte auch in späteren Autobahnbaustellen nicht mehr auf. Ansonsten wurde die durch vier Bundesländer führende Fahrt nur noch von einigen halsbrecherischen Manövern eines Pfortzheimers erschwert, der uns dazu veranlasste, von nun an alle Autofahrer mit unausgeglichenem Fahrstil „Pfortzheimer“ zu taufen.

Nach anderthalb Stunden waren wir am Ziel, natürlich viel zu früh. Aber nach und nach trudelten noch 12 andere Teilnehmer des Junge-Fahrer-Kurses ein, sodass wir uns in zwei Siebenergruppen aufteilten. Unser Instruktor Markus betreute neben uns zwei noch drei Heppenheimer, eine Pfälzerin und – das Saarland ist halt klein -  eine Überherrnerin.

Nach einem kurzen grundsätzlichen Gespräch, auf welche Situation man wie reagieren sollte, kamen wir dann auch gleich zur Sache: der Slalomparcours. Eher als einfache Einstiegsübung gedacht, stellte sie noch keine große Schwierigkeit dar. Aber dann mussten wir auf feuchtem Grund und Gefälle Vollbremsungen durchführen - zuerst auf Asphalt, dann auf einer rutschigen Oberfläche. Und hier kam der Lupo ohne ABS und mit Sommerreifen ganz schön ins Schleudern, im wahrsten Sinne des Wortes!

Ähnlich ging es (bis auf eine Mittagspause) hochkonzentriert auf zahlreichen Anlagen weiter: wir mussten beispielsweise auf rutschigem Untergrund einer plötzlich auftauchenden Wasserfontäne kontrolliert ausgleichen, über eine sich ruckartig verschiebende Platte im Boden wurde der Ausbruch des Hecks künstlich herbeigeführt, diverse Bremsmanöver auf den unterschiedlichsten Untergründen wurden simuliert, natürlich durften wir auch den obligatorischen Handbremsendrift auf nassem, rutschigen Untergrund ausprobieren, und am Ende des Fahrtrainings waren wir alle ganz schön platt. Es gab dann noch Urkunden, aber nur für einige, die restlichen (darunter auch unsere) hatte der ADAC verschlampt und reicht sie per Post nach.

Fazit: Es war sicherlich ein großer Spaß und eine interessante Erfahrung. Ob wir eventuelle Gefahrensituationen im Straßenverkehr jedoch genau so entschärfen können, wie in den simulierten Situationen mit ausreichend Platz zu allen Seiten, bleibt abzuwarten.





Heeelium!!!

4 10 2007

Bei uns ist heute Sport ausgefallen, da die Sportlehrer beim Stadtparklauf waren. Was kann man schönes in der Freistunde machen? Richtig, ins McDonalds fahren. Aber heute war nicht nur Stadtparklauf, sondern das C & A verschenkte auch noch Helium-Luftballons, quasi als Werbung für ihre „20% auf alles außer Tiernahrung„-Aktion. Chuck Norris bekommt übrigens 20% auch auf Tiernahrung, wogegen Kevin nur 18% auf alles kriegt.

Kindergeburtstag auf der Außenterasse.

So quetschten wir neben uns (Caro, Franzi, Peter, Jan, ich) auch noch 6 übergroße Lutfballons in Caros kleinen 106. Diese schränkten zwar die Verkehrssicht etwas ein, aber wir hatten ja Airbags! ^^

Um die Sorgen der Verkäufer im McDonalds auszuräumen, wir wollten ihnen mit den Luftballons Konkurrenz machen, mussten wir natürlich auch noch ein paar Mäckes-Ballons mitnehmen. Aber die können mit den Helium-Ballons nicht so wirklich mithalten…





Ein Hoch auf Sturmfrei-Partys!!

3 10 2007

Gestern abend, so gegen viertel vor 11 klingelte mein Handy. Es war der Nico: „Hi, was machst du denn so?? Hast du nit Bock zum Dominic nach Dahlem zu kommen, der hat sturmfrei!“ Dagegen ließ sich doch nichts einwenden, und eine Viertelstunde später saß ich bei Schramm im Auto, mit dem wir zuerst nach Saarlouis fuhren, um Ego, Heinz und Heinrich Anstett-la-la-la abzuholen. Es war 18 °C warm, als wir um 23:18 in einem Auto voller 18jährigen zu den Klängen von Lied Nr 18 in Richtung Dahlem aufbrachen.

Kurz hinter der Grenze gerieten wir in den Frankreich-typischen Nebel, und gegen halb 12 waren wir dann schließlich bei Dominic. Dort waren auch schon Dominic, Alex, Schubert, Nico, Backes, Florence und zwei ihrer Freundinnen.

 Zu späterer Stunde fragten wir uns, ob die Oberflächenspannung der Abdeckplane an der Wasseroberfläche des Swimming Pools ausreicht, um darüber zu laufen. Schubert versuchte das ungeschickterweise mit Hose und Schuhen, und jetzt wissen wir: man wird nass! Aber eine weitere Erkenntnis der ganzen Aktion war: es macht unheimlich viel Spaß, weshalb die beiden Philipp Sch. aus S. und ich auch ungefähr 18 mal über das Wasser liefen. Am nassesten wird man übrigens, wenn man 18-3-2-1 herunterzählt und dann gemeinsam läuft.

Der gesamte Abend war voller Erkenntnisse: später stellten Schramm und ich fest, dass Samuraikämpfe mit Heizungsrohrisolierungen keine geeignete Sportart für Brillenträger ist. :-)