Once again fishing…

12 07 2007

Ich bin mal wieder angeln. Diesmal ne ganze Woche, in Irland.





David Simpson

11 07 2007

David Simpson 

Bei meinem alltäglichen Blogrundgang bin ich beim Schneyra auf seinen selbstgebauten Simpsons-Avatar gestoßen. Die kann man sich auf der offiziellen Webseite zum demnächst erscheinenden Simpsons-Film (auf den ich übrigens sehr gespannt bin) bauen und sind total genial.

Das wäre dann damit auch schon das spektakulärste aus dem ersten Zwölftel der Sommerferien gewesen, die restlichen Tage habe ich eigentlich fast nichts gemacht außer bei allen sich bietenden Gelegenheiten gesoffen… Muss auch mal sein!





verwendungsfähig mit Einschränkung für bestimmte Tätigkeiten

3 07 2007

Eigentlich hätte ich heute morgen lange schlafen können, aber stattdessen musste ich zum Vaterlandsappell, mich der Untersuchung unterziehen, ob ich für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch tauglich bin.

Also stellte ich um kurz nach 7 das Auto (mit dem Schweizer Armee-Kochgeschirr auf dem Rücksitz) vor der Kaserne ab. Ich war der erste, und so hatte ich vor meinen einzelnen Stationen immer nur recht kurze Wartezeit. Die ersten beiden waren auch ganz nett, aber der dritte stellte mich erst mal in den Senkel, weil ich sein Kämmerchen nicht direkt gefunden habe und auch noch schlechtes Wetter mitgebracht habe. Dem vierten schlug ich dann auch direkt mal aus Reflex die Hand weg als er den kleinen David einem prüfenden Blick unterziehen wollte, und der fünfte erzählte mir lang und breit was ich alles bei der Bundeswehr machen könnte, obwohl er genau wusste dass ich verweigere.

Bis auf meine kaputten Augen, meinen Heuschnupfen und meine ungewöhnliche Fußform scheine ich tatsächlich einen makellosen Körper zu besitzen, denn letzten Endes wurde ich als „verwendungsfähig mit Einschränkung für bestimmte Tätigkeiten“ eingestuft, also T2. Warum auch nicht, Zivildienst wird bestimmt lustig!





von Bergen über grüne Auen

1 07 2007

Sippe Avalon im Naheland

 Am Wochenende war ich mit Tamara und unserer Sippe Avalon (Victoria, Franz, Konstantin, Jannik, Sarah) auf Fahrt.

Als wir am Freitag in den Zug einstiegen, war der erste Kommentar von so geschätzt 12-jährigen Kindern: „aah, die Campinger!“ In Saarbrücken stiegen wir dann um, später trafen wir den Schneyra im Zug, der gerade von der Uni heim fuhr, und gegen 19 Uhr erreichten wir den Kirner Bahnhof, der offensichtlich fest in der Hand der Dorfjugend ist.

Aber es gibt auch sympathische Kirner. Eben so einer sprach uns vor dem Supermarkt an, woher wir kommen würden (er hat eine Tante in Überherrn), und ob wir uns mit dem „etwas kräftigeren Pfadfinder von hier“ treffen würden, dessen Name ihm gerade entfallen war.

ein Blick auf die KarteHeute wanderten wir noch bis nach Kallenfels, wo wir in einer Grillhütte nächtigten, die direkt zwischen einer alten Burgruine und ihrem Vorposten, die jeweils auf riesigen Felsen erbaut waren, gelegen war. Leider gab es keinen Weg nach oben.

Am nächsten Morgen füllten wir unsere Wasserflaschen bei einer netten alten Dame und wanderten dann über einen tunnelartigen Waldweg nach Hahnenbach. Dabei kamen wir auch an einem großzügig eingezäunten Grundstück vorbei, dessen Bewohner sich uns erst zornig bellend näherten, und aus Frustration, uns nicht zu fassen zu kriegen, sich einfach mal selbst bissen. Dumme Hunde! ^^ Das Wasser der alten Dame enthielt seltsame grüne Partikel, von denen wir uns nicht sicher waren, ob das nicht vielleicht Grünspan (nicht ganz undenkbar bei kupfernen Wasserleitungen)sein könnte. Aus Vorsicht baten wir in Hahnenbach um neues Wasser.

HimbeerenNach einem längeren Marsch bergaufwärts, vorbei an dutzenden von Ameisenbauten, gelangten wir zu einem Serpentinenweg ins Tal, der gesäumt war von Ginster, Fingerhut, aber vor allem wilden Himbeeren, die wir im Vorbeigehen großflächig abernteten. :-)

Wiederum Serpentinen führten uns nach Sonnschied, aber diesmal bergaufwärts. Nach 2 km Zähne-zusammen-beißen hatten wir unser stärkendes Mittagessen (aus Remoulade, Brot, Remoulade, Salatgurke, Remoulade, Paprika, Remoulade, Salami, Remoulade, Käse, Wurst, Remoulade und vielem mehr) redlich verdient. Ich hatte auch noch genug Zeit, mir eine richtig dick vollgesogene Zecke zu ziehen, bevor wir weiter, an einem Aussichtspunkt vorbei, an Niederhosenbach und Griebelscheid vorbei in Richtung Bergen gingen.

Kurz vor Bergen, übrigens bei über 460 m Höhe, fanden wir zufällig eine hervorragend ausschauende Schutzhütte, die uns davon abhielt, die extra mitgeschleppte Kohte aufzubauen. Tamara und ich suchten uns Tannenzweige um die alten schmerzenden Knochen vor dem harten Steinboden zu schützen, dann machten wir Feuer und kochten. Die Spaghetti schmeckten (wie immer auf Fahrt) total genial. Später sangen wir ein bisschen am Feuer.

Hordenpott

Am nächsten Morgen wanderten wir nach Bergen, wo wir unsere Wasserflaschen auffüllten. Im kompletten Ort hörten wir einen Musikverein, dazu stiegen schwenkerähnliche Gerüche in unsere Nasen. Da schien wohl irgendwo im Ort ein Festchen zu sein!

Weiter ging es von Bergen über grüne Auen in Richtung Kirn. Da wir Samstags einige Höhenmeter geschrubbt hatten, ging es jetzt nur noch bergab, und wir waren über 3 Stunden früher am Bahnhof als im Vorraus (wo wir jedoch noch mit einer anderen Wegstrecke gerechnet hatten) veranschlagt. Dementsprechend früher kamen wir dann auch zu Hause an.