Das macht voll geil!

30 05 2007

So klingt es, wenn Wölflinge sich nicht entscheiden können, ob sie nun „das macht voll Spaß“ oder „das ist voll geil“ sagen sollen. Der Satz entstand auf dem

Ringpfingstlager „Scout-R-ing 100″ der saarländischen und rheinland-pfälzischen Stämme von BdP, VCP und DPSG 2007 in Rhens bei Koblenz.

Dorthin waren Tamara, Sandra und ich nach unseren Leehrfahrten nach England und Südfrankreich am Samstag nachgereist. Nach ein paar Stunden Ausruhen zog dann direkt auch mal ein Sturm auf, der uns zwei Jurten zerstörte. Superjurte und Küchenzelt konnte nur durch das tatkräftige Anpacken des kompletten Stammes gerettet werden. Den Kohten und Alexen war nichts passiert.

Den anderen 1000 Teilnehmern des Lagers war ähnliches passiert, aber nach einigen Stunden Schäden sichten und dem anschließenden Pfadfinderversprechen der Sippe Ygraine konnten wir auch noch ein paar Stunden ins Landeszentrum.

Am darauf folgenden Sonntag war ein Postenlauf organisiert, der aber leider hinten und vorn nicht geklappt hat. Wir waren währenddessen mit den Wölflingen im Wald :-)

Nach einigen gewaltverherrlichenden verrohenden Spielen auf dem Stammesgrund und dem Abendessen gab es eine zentrale Abschlussveranstaltung, bei der einige Stämme Programmpunkte zum Besten gaben. Mein persönlicher Favorit: das Leben von Baden-Powell in 2 Minuten / 1 Minute / 10 Sekunden.





Auf Kursfahrt mit em Tennis seinem Arm

26 05 2007

Aufgrund von massivem Stress kommt erst heute der versprochene Blog-Artikel. Es hat halt nit jeder nen Arm, der sämtliche Arbeit für einen erledigt…

Tennis is but a limb of his arm.

Pünktlich um kurz vor 6 in der Früh hatten wir uns am Montag, dem 21. Mai in Saarlouis an den Fliesen eingefunden, von wo aus es in Richtung Südfrankreich gehen sollte. Aber mit welchem Bus? Der kam erst mal 20 Minuten zu spät, weil er an unserer Schule auf uns gewartet hatte.

Na ja, egal. Die Busfahrt wurde trotz des absoluten Alkoholverbots begünstigt durch den hemmungslosen Alkoholkonsum am frühen Morgen schwer lustig, und nach 12 Stunden waren wir dann auch endlich mal am Ziel. Schon bald mussten wir feststellen, dass es in Le Grau du Roi neben den „Flamingos“ genannten schwulen Störchen auch jede Menge Stechmücken gibt.

Unsere Anlage war in Ordnung. Wir waren in 6er-Appartments untergebracht, ich zusammen mit Ego, Mücke, Alex Anstett, Dominic Wirth und Christian Gärtner. Den ersten Abend verbrachten wir direkt auch mal mit einigen Besuchern, Shisha und einem Heineken-Fässchen auf unserem Balkon, nachdem wir am Strand fast aufgefressen worden wären.

Am nächsten Tag ging es auf nach Arles, einer verdreckten Stadt an der Rhône. Dort hatten wir altersangemessenes Programm in Form einer Stadtrallye, schickten der Frau Leidinger eine humouresque Postkarte mit einem Saexophon und lungerten dann aufgrund der Unflexibilität der Busfahrer noch Stunden lang herum, bevor wir zurück zu unserem wohlverdienten Pool fahren konnten. Dort wurde Herr Machwirth auch erst einmal voll bekleidet versenkt. Es gab Muscheln mit Pommes zum Abendessen, und zudem wurde unsere gemütliche Runde mit Gitarre, lustigen Leuten und dem ein oder anderen gepflegten Bierchen von La Securité unterbrochen, die uns zusammen mit ihrem Schäferhund noch vor der Nachtruhe den Rausschmiss aus der Anlage androhte. Die spinnen, die Gallier!

Dare & Dave am Pool.Der Mittwoch war sogar komplett zur freien Verfügung. Die meisten waren eigentlich fast nur am Pool, andere nahmen zwischendurch am Sportprogramm des inzwischen wieder getrockneten Tennis-Dennis teil. Unser Mittagessen mussten wir selbst kochen. Die meisten scheiterten an den Tücken des Ofens, bei uns stand allerdings irgendwann ein köstliches Mahl auf dem Tisch, an dem sich nicht nur wir sechs, sondern auch noch der ein oder andere Gast labte. An diesem Abend verlor ich in einer Wette einen Sixpack Heineken an Hanna. Warum konnte dieser Cäsar nich auch So fall, Caesar!“ gesagt haben???

Fotosession.Schon war Donnerstag, wo es nach Avignon ging. Im Halbschlaf nahmen wir an der Führung teil. Alkohol und Sonne hatten bei Jan wohl die ein oder andere Gehirnzelle getötet, oder womit ist es sonst zu erklären, dass er sich mit einer Papierflöte neben ahnungslose Ureinwohner setzte und „Sur Le Pont d’Avignon“ zum Besten gab? Unser Busfahrer verfuhr sich jetzt erst einmal, und machte uns erneut durch konsequentes Brettern über Verkehrsberuhigungs-Hubbel bewusst, was er alles nicht konnte. Am Abend machten Philipp, Julia, Andrea und ich noch die ein oder anderen lustigen Poser-Fotoreihen, bevor es auf zum Strand ging. Dort traf man nicht nur Anja Schmitt in Snoopy-Schlafanzug und Socken in den Flip-Flops an, sondern auch den Koch der Anlage, der total Hacke über unseren Grill fiel. Dazu Dennis Machwirth: „Ich dachte, es sei Matthias Ruppenthal!“ Mit eben diesem Dennis Machwirth hatten wir noch bis halb 4 lustige Gespräche über seine Klassenfahrten. Den Rest des Abends verbrachte ich in Philipps Haus, wo es immer noch schwer lustig war. Als ich dann um 6 heim kam und frühstückte, wurde mir direkt auch schonmal von Benedikt ein Kaffee angeboten.

Franzi und ich beim Beach Burger Barbecue essen.Und schon mussten wir packen, putzen, die Zimmerkontrolle über uns ergehen lassen, und abreisen. Es folgte ein Tag in Aix-en-Provence, wo wir durch die Lenkzeiten der Busfahrer gezwungen waren, 9 Stunden auszuharren. Major Meat-Man machte uns vor, dass man in solcher Zeit eigentlich nichts machen kann, außer ganz viel Wein trinken. Die Rückfahrt selbst war dann die Hölle, da der wie immer nicht klimatisierte Bus von einem total lauten, unerwünschten, langweiligen Film beschallt wurde, der jeden Schlaf unmöglich machte.

Bis auf die Busfahrten und die ein oder andere Mahlzeit in der Anlage war die Kursfahrt jedoch SEEEEEHR GUUUUUT und hat echt Bock gemacht.





Gone a-fishin’

20 05 2007

„All my bags are packed, I’m ready to go…“ sang einst John Denver.

Und genau so geht es mir gerade auch, nur dass ich nicht „on a jet plane“, sondern per Bus auf den Weg machen werde. Die nächste Woche werde ich auf Kursfahrt in Südfrankreich verbringen und dann fast unmittelbar zum Pfingstlager nachfahren.

königliche Cola





Voll erwischt…

20 05 2007

…hat mich dem Thomas sein Stöckchen. Die Aufgabe: ein paar Fragen über Kaffee beantworten.

1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst Du sie?
Daheim, beim Frühstück. Sehr unspektakulär…

2. Wie viele Tassen trinkst Du täglich?
Privat zwischen 1 und 3, bei Pfadfindern oder zu besonderen Gelegenheiten aber auch mal deutlich mehr…

3. Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
Rentner oder übermüdeter Schüler?? Natürlich Bohnenkaffee!

4. Zucker, Milch oder Sahne?
Ein kleiner Schuss Milch, ansonsten unbehandelt aus kontrolliert biologischem Anbau :-)

5. Deine bevorzugte Zubereitungsart?
Soweit es möglich ist, immer frisch gemahlen und aufgebrüht. Ein Hoch auf Saeco!!

6. Mit wem genießt Du Deinen Kaffee am liebsten?
Eieiei, kein Plan. Mit irgend jemand, den/die ich gut leiden kann ist wohl keine besonders originelle Antwort. Muss aber reichen.

7. Deine Lieblingsmarke?
Lavazza ist immer gut. Bin aber kein Kaffee-Marken-Fetischist.

8. Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
Im Freien wenn die Sonne scheint. Das geht aber nicht so weit dass ich extra früher aufstehe, um draußen zu frühstücken.

9. Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
Mit frischem, heißen Kaffee und einem Schuss Milch gefüllt.

10. Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
Cappuccino.

11. Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffee trinken?
Metal hören, Frühstücken und dabei in der Zeitung lesen. Letzteres enfällt jedoch beim Frühstück meist aus Zeitmangel.





And it burns burns burns, the burning ring of fire…

14 05 2007

Gerüchten zufolge soll es Menschen geben, die am Samstag abend nichts besseres zu tun, als den Grand Prix d’ Eurovision 2007 zu schauen. Die Ärmsten!

Ich jedenfalls hatte etwas besseres zu tun: ich war auf dem 18. Geburtstag vom Heinz. Da er in der Feuerwache gefeiert hatte, sind Fotos wie dieses (die Uniform gehört dem Heinz, die Jacke dem Jonas) gar nicht mal sooo schwer zu erklären:

Tina im Heinz seiner Feuerwehruniform.





Blacky, komm zurück zu Frauchen!!

12 05 2007

Gestern auf heute waren wir auf Matthias-Wallfahrt nach Trier. Jedes Jahr am Samstag vor Christi Himmelfahrt fährt unsere Pfarrgemeinde zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen, und jedes Jahr starten wir einen halben Tag früher kurz hinter Britten.

So auch in diesem Jahr. Zusammen mit Gernot, Cindy, Jannik, Christian, Bastian und meinen Geschwistern nahmen wir die gut 35 Kilometer in Angriff. Wir kamen gut voran, und unterwegs blieb Zeit für das ein oder andere interessante Gespräch, viel Schabernack und einen Imbiss in der Welthauptstatt Vierherrenborn. Zu diesem Dorf muss man sagen: obwohl es insgesamt aus höchstens 20 Häusern besteht, erstreckt es sich über eine Fläche, bei der Saarlouis neidisch werden würde. Außerdem gibt es eine aus zwei Personen bestehende Dorffeuerwehr, die nichts kann, und einem weißen Hund, der auf den schönen Namen Blacky hört. Na ja, so wirklich auf die Befehle von Frauchen hören tut er ja nicht…

Wir nächtigten, wie jedes Jahr, in der Pausenhalle der Pellinger Schule, einem nach drei Seiten geschlossenen Raum. Nach dem traditionellen Abendessen auf der Mauer vor der Schule, bei der mir natürlich wie jedes Jahr ein Teil meines Fischs vom Brot gefallen ist, gingen Gernot und Cindy noch einen Stock schlagen, den wir der Pilgergruppe als Pilgerkreuz geben wollten.

In der Nacht begann es zu stürmen und zu regnen, und wir erwachten in einer kalten, wolkengetrübten Landschaft. Nach einem Frühstück vor der Bäckerei machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. In dem Moment als wir dort ankamen, begann es zu regnen, und wir verpackten uns in Regenkleidung. Außer Christian, der schnitt sich ein Atemloch in eine Mülltüte und zog sie über.

Nach einer halben Stunde trudelten dann auch mal die Busse aus Altforweiler ein. Es folgten die 6 Kilometer, die traditionellerweise die härtesten sind: nicht etwa das Beten und Singen der Pilger und die vier Stationen, wo Bibelstellen vorgelesen und gedeutet wirden machen so schwer zu schaffen, sondern das extrem langsame Tempo der Stöckelschuh-Fraktion.

In Trier angekommen, fand zuerst einmal eine kurze Begrüßung in der Matthias-Basilika statt, dann gingen die Pilger ins Mönchshaus essen, und wir ließen uns von einem extrem unfreundlichen Busfahrer zum Bahnhof bringen, wo wir nach einer Mahlzeit bei dem Schnellrestaurant, das übrigens keinen KingLear verkauft, nach Hause fuhren.





Heavy Metal meets Brass

6 05 2007

Gestern abend haben der Reisbacher Musikverein und die für diesen Auftritt wieder vereinigte Band Cemetary Light in der Lohwieshalle gespielt. Unter dem Motto „Heavy Metal meets Brass“ wurde das „Symphony & Metallica“-Projekt der kalifornischen Thrash-Metaller nachgespielt. Allein das war schon ein Grund, sich die Show anzusehen, aber darüber hinaus spielte auch noch meine halbe Band dort mit.

Durch den ersten Regen seit Wochen (der dann aber recht heftig war) fuhr ich mit Dario, Tina und Heinz im Auto nach Reisbach, wo auch bald Caro mit Julia, Julia K., Sandra und Ego eintraf.

Die Halle, zur Hälfte bestuhlt, war recht voll, und nach ein paar Liedern war auch ganz gute Stimmung im Publikum. Bei „Whiskey in The Jar“ gab es sogar Stage-Diving! Der Sound war recht gut und die Musik sowieso. Als Paddee dann das geniale Solo von „Nothing Else Matters“ rockte, hatte ich richtig Gänsehaut…

Als das Programm dann durchgespielt war, wollte das Publikum immer mehr, sodass sie 2 oder 3 Lieder nochmal spielen mussten.

War echt überraschend, wie gut der Provinzverein und die kleine Band das Projekt der weltberühmten San Francisco Philharmonikern und der noch berühmteren Metal-Legenden in Szene setzten. Einziger Minuspunkt: Master Of Puppets und Seek & Destroy fehlten in der Setlist. Aber das trübte den sehr guten Abend kaum, immerhin lief Seek & Destroy noch später im Black Out…

Der Flyer zum Projekt. Ein Klick befördert dich auf die Webseite.





Zu Gast bei Helge Schneider

5 05 2007

Am Mittwoch bin ich in meinem Zimmer zufällig auf eine Karte für Helge Schneider am selben Abend gestoßen. Ich wusste zwar noch, dass ich dort  hin wollte, aber nicht mehr, dass ich die Karte schon hatte! ^^

So schaffte ich es, mich mit meiner Karte mit den anderen bei Caro zu treffen, von wo aus wir nach Saarbrücken fuhren. Manu und Jan fuhren mit Heiko, Caro und ich mit Hardy.

Nach einem Abstecher zur Berliner Promenade, wo Hardy seine Rock-Am-Ring-Karten abholte (Neid!!!) stellten wir uns in die Schlange, die wir mit unseren Gesprächen doch schwer verunsicherten: Wir lasen nicht vorhandene Platznummern auf unseren Karten vor, und die Leute waren recht verwundert, da auf ihren Karten eindeutig „freie Platzwahl“ stand.

Helge Schneider

Wir bekamen recht gute Plätze in der Mitte vor der Bühne, und pünktlich um 8 trat Helge auf den Plan. War echt total lustig! Und der Mann hat es echt total drauf: er ist nicht nur ein superlustiger, wenn auch durchgeknallter Komiker, sondern auch noch ein genialer Pianist, Saxophonist, und Trompete, Blockflöte und Xylophon hatte er auch noch dabei.

Auch seine Band war nicht von schlechten Eltern: der Gitarrist (Zitat Helge: „16 Jahre alt, 11 Kinder, alle ein Jahr alt, alle von der selben Party“) war total genial, aber noch kein Vergleich zum Schlagzeuger Pete York, der bestimmt 60 Jahre alt war, aber trotzdem ein verdammt guter Jazzdrummer. Bei seinem Schlagzeugsolo in der Mitte der Show konnte ich nur noch staunen. Dann hatte Helge noch einen guten Kontrabassisten und Tubisten mit dabei, und zwei Percussionisten, die meistens Bongos spielten.

Gegen Ende sang Helge sogar noch ein Duett mit Udo Lindenberg. Man hätte wirklich glauben können, der Udo wäre auf der Bühne, so gut war die Imitation!