Gestern war Konzert mit Panos Tantacos und Innuendo in der Werkstatt in Lebach. Da ich seit 11 Tagen Interrimsbasser bei Innuendo bin, war ich natürlich sehr direkt involviert.
Um kurz nach halb 5 stand ich bei Rhytmusgitarristen Pissi auf der Matte, der mich mit zur Werke nahm. Dort durften wir auch recht bald auf die Bühne, die unüberschaubaren Mengen an Equipment irgendwie so platzieren, dass zwischen die Unmengen von Verstärkern, Boxen, Kabel, das Schlagzeug und das Keyboard auch irgendwie noch wir Musiker passten.
Jetzt ging der Soundcheck los, und als auf allen Monitoren alles wichtige drauf war, spielten wir noch Melancholy an. Über die PA klang das ja doch schon ziemlich geil!
So weit so gut, jetzt durften Panos Tantacos ran. Während sie Soundcheck abhielten fuhren wir ins McDonalds. Dort war auch die Schwester von Sängerin Hannah, die sich als „offizieller Band-Groupie“ bezeichnete und jedem eine Bonbondose aus dem Hard-Rock-Cafe schenkte. Köstlich, köstlich!
Als wir zurück in die Werkstatt kamen, waren bereits die ersten Besucher eingetroffen. Ronja und Roxy waren schon da, und ein wenig später trafen erst Martin, dann Moritz, Sandra, Kathi und Tommy ein. Yeehaa, noch mehr Groupies!
Mit etwas Verspätung begannen Panos Tantacos den Gig. Ihre Musik lag irgendwo zwischen Punk und Emo. Sehr amüsant waren die Growls der Sängerin!!
Nach kurzer Umbaupause fingen wir (Innuendo) dann an zu spielen. Zu Beginn etwas schwach, mitunter etwas suboptimal abgemischt, aber wir wurden stetig besser. Leider war es mir in meinen anderthalb Wochen nicht möglich, mir alle eigenen Lieder draufzuschaffen, sodass ich die so halb ablesen musste und doch noch ab und an den Faden verlor. Die Covers („Pull Me Under“ von Dream Theater, „Melancholy“ von Iced Earth, „The Trooper“ und „Run To The Hills“ von Iron Maiden) konnte ich allerdings schon ganz gut. Die hab ich auch mindestens doppelt so laut gespielt! Der Trooper war sowieso mein persönlicher Höhepunkt, weil mein Anschlag auf dem Bass immer genau zu Daniels Basedrum gepasst hat, ohne dass wir das so geprobt hätten!
Ein wenig schmerzhaft war Pissis Gitarre, die mich voll auf der Schulter erwischt hat, als er sie ohne Vorwarnung einmal um sich herumschleuderte. Naja, das verheilt wieder. ^^
Soviel dazu, der Gig hat echt Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf den nächsten, wo ich dann hoffentlich sogar die eigenen Lieder halbwegs spielen kann!!
Wie immer wenn wir zu fünft mit Kathi un Tommy in Sandras Auto sitzen (es letzte mal war noch der Ego dabei, diesmal mein Bruder), passieren natürlich unglaublich lustige Dinge: mehr oder weniger spontan sind wir um halb zwei noch ins Lisdorfer McDonalds. Das Leuchtschild in der Einfahrt war umgemäht und um das Restaurant herum standen so einige Polizeiautos. Als wir auf den Parkplatz kamen, erkannten wir warum: ein riesengroßer Sattelschlepper-LKW parkte dort!! Unser Freund und Helfer war vollkommen ratlos, wie er es überhaupt auf den Parkplatz geschafft hatte, und erst recht wie man das monströse Gerät wieder runterbekommen könnte. Eine Polizistin brachte einen Weltklasse Spruch, der von reichlich gutem Humor zeugt: „Jetz bräuchten wir David Copperfield!!“ Als wir fertig gegessen hatten und wieder rausgingen (eigentlich hauptsächlich, weil die Polizisten auch wieder draußen waren, man will ja nichts verpassen) trafen wir noch die Andrea. Und was die dann erzählte war wirklich der Hammer: der stand schon seit 3 Stunden da!!!
UPDATE: Ich habe gerade noch ein Foto hinzugefügt.
Noch viel toller war, was das Frauchen einem Huhn antrainiert hatte: es konnte Alle Meine Entchen auf dem Xylophon picken.
Mit unserem Biologie- Leistungskurs machen wir einfach die weltbesten Wandertage! Das Kegeln beim letzten Mal war ja schon ganz lustig, aber den heutigen Wandertag fand ich noch ein ganzes Stück besser.
Jetzt ging die Schändung erst richtig los: Wir schnippelten mit oben genannten Werkzeugen zunächst Muskelreste um die Augen ab, dann versuchten wir die Hornhaut zu entfernen, was allerdings dadurch erschwert wurde, dass die gelartige Masse des innen liegenden Glaskörpers immer mehr austrat. Jetzt machten wir einen kompletten Querschnitt durch die Mitte. Jetzt konnten wir die (komischerweise schwarze) Netzhaut isolieren, leider jedoch nicht dünn genug, um unter dem Mikroskop etwas zu erkennen. Dafür war der Glaskörper unter dem Mikroskop umso interessanter, da hat man echt richtige Feinstrukturen und so erkannt. Das Zeug hat sich sogar noch ein bisschen bewegt!
Nachdem wir den Biosaal wieder augenfrei gemacht hatten, fuhren wir zu unserer Tutorin nach Hause, Pizza machen. So lange wie die Pizza im Ofen war, klimperten wir ein bisschen auf dem Schmeyerschen Klavier. Die Pizza war großartig, genau so wie der nachfolgende Kuchen, den Sarah mitgebracht hatte.
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