Hab mir grade nen Pudding aus dem Kühlschrank geholt: auf dem Deckel ein Aufdruck mit so nem Strudel und lecker Kaffeebohnen. Mmmh, Latte-Macchiato-Pudding! Etwas stutzig wurde ich dann schon, als ich auf der Becherseite „Puddingdessert mit Schoko- und Vanillegeschmack“ las. Aber das geilste war: der Pudding schmeckte nach Karamell!!
Etikettenschwindel!!!
27 02 2007Kommentare : Kommentar schreiben »
Kategorien : Entdeckungen
Wir wollten diese Welt verändern, und liefen erstmal zum Friseur…
24 02 2007Dieses Songtextzitat von den Toten Hosen triffts eigentlich ganz gut. Jaa, ich hab meine Drohung wahr gemacht!
Beim Friseur war ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr, genau gesagt seit Mitte 2005. Und so langsam war es echt mal nötig, auch wenn ich Befürchtungen hatte, ein Schnitt würde die Sache noch verschlimmen.
War aber soweit ganz lustig, der Friseur hat nämlich einen ähnlichen Musikgeschmack wie ich, und so hatten wir ein ganz angenehmes Gespräch. Zwischendurch war es sogar sehr lustig, als zwei Mädels reinkamen und die eine sagte, sie hätte sich vor 3 Tagen die Haare lila gefärbt, und es würde so scheiße aussehen, dass sie seitdem mit Perücke rumliefe. Schade, dass ich die Brille aushatte!!
Jetz habe ich meine Geldreserven für diesen Monat endgültig aufgebraucht, aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Leider sind die Akkus meiner Digicam leer, sonst könnte ich schonmal ein Foto reinstellen. Kommt in Kürze!
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Kategorien : Uncategorized
Wilde Reise durch die Nacht
20 02 2007Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit – Erasmus von Rotterdam
Gestern war ich mit Sandra, Kathi, Tommy und Ego in der Altstadt. Das ist soweit nichts außergewöhnliches; Billiardcafe, Burger King, beim Chinesen, Irish Pub und Black Out bilden ja an sich schonmal eine Auswahl der von uns meistfrequentierten Gaststätten in Saarlouis, aber was dann folgte war um so wahnsinniger.
Nachdem das Black Out um 1 Uhr zugemacht hatte wussten wir nicht so recht was wir noch machen sollten, also haben wir uns erstmal ins Auto gesetzt. Bald kam die Idee auf, wir könnten nach Boulay fahren. Bald darauf hatten wir ein Taxi vor uns. Spontan verfolgten wir es bis zu seinem Zielort in einer menschenleeren, engen Gasse. Da am Rosenmontag abends viele Taxen unterwegs sind, hatten wir noch ein bisschen was zu tun, bevor wir uns bei Sandra mit Taschenlampen ausrüsteten.
Während Sandra und Kathi drin waren, wollten Tommy, Ego und ich eigentlich das Auto wegschieben, wir beschränkten uns aber dann doch aufs hinter-der-Garage-verstecken.
Jetzt ging es durch dichten Nebel über französische Landstraßen, die Slipknot-CD im Autoradio. Wir hatten unseren Spaß mit den Hinweisschildern (z.b. „In zwei Kilometern kommt ein Hirsch“)… Einmal versuchte Sandra, auf der Einmündung eines Feldwegs zu wenden, und setzte das Auto aber mehr ins daneben liegende Feld, mit dem Resultat dass wir ein bisschen schieben mussten.
Kurz vor der verlassenen Geisterstadt, die Ziel unserer Fahrt war, klärte uns Tommy darüber auf dass dieser Ort für Militärübungen genutzt wird. Da ich keine Lust hatte auf Blindgänger zu treten, Ego keine Lust hatte vom französischen Militär bei nächtlichen Übungen aufgegriffen und festgenommen zu werden, Tommys Füße wehtaten und die Mädels allein auch nicht gehen wollten, machten wir wieder kehrt.
Auf dem Rückweg hielten wir an einer Grotte in einem kleinen Dorf an. Wir parkten direkt vor einem Haus mit großer Aufschrift „Pain – Le baguette d’amour“. Was war das nun wieder? Ein Homosexuellen-Sado-Maso-Puff? Oder doch nur eine Bäckerei?
Die Grotte selbst hatte nur den unglaublichen Vorzug, dass die zur Beleuchtung angebrachten Scheinwerfer schwer wärmen. Viel interessanter war die danebenstehende Telefonzelle, in die wir uns zu fünft (gespielt panisch) hineinquetschten, als ein Auto vorbeikam. Was der Franzose von uns gedacht haben muss…
So langsam sank dann aber letztendlich doch die Bereitschaft, Energie für total kranke Aktionen aufwenden, und so lenkte Sandra den kleinen roten Corsa durch den Nebel wieder heimwärts.
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Kategorien : Entdeckungen, Freunde
HOSSA!! die Xte
18 02 2007Freitag war nicht nur der 20. Geburtstag von meinem Bruder, sondern auch noch die beste Forweiler Faasendparty der Welt: HOSSA! Sie wird komplett von unserem Pfadfinderstamm organisiert und durchgeführt. In den letzten 10 Jahren ist diese Veranstaltung zum Top-Event im Südwestsaarland am Faasendfreitag avanciert. Mittlerweile kommen die Leute auch von weiter weg extra für Hossa!! nach Altforweiler.
Zum zehnjährigen Jubiläum gab es natürlich einige Sonderaktionen wie zum Beispiel einen Karaoke-Wettbewerb zu Beginn, oder auch ein Freigetränk für Besucher über 40. Aufgebaut hatten wir wie immer Donnerstag abend und den gesamten Freitag, und so war der Festsaal des Gasthauses „Reichshof“ abends ins Hossa!!drom verwandelt.

Wir Helfer trafen uns eine Stunde vor Einlass zu einer kurzen Vorbesprechung. An der Biertheke waren wir genug Leute, sodass wir uns in drei komplette Teams aufteilen konnten. Dadurch hatte jeder einzelne Helfer ab und zu die Gelegenheit, ein bisschen durchzuatmen.
Pünktlich um 20.11 Uhr öffneten sich die Pforten für die Gäste, die sich zuerst einmal auf Biertheke und Sektbar, und dann mit steigendem Blutalkoholwert auch an die Karaokemikrofone stürzten.
Den ganzen Abend war immer reichlich Andrang an beiden Bars, sodass wir hinter der Theke und auch mit Kastenschleppen genug zu tun hatten.
Zwischendurch gab es wie in all den Jahren zuvor im Helferraum genug zu essen und Gelegenheit, mal ein bisschen zu verschnaufen. Der Saal war gut gefüllt, die Leute durstig, die Musik klasse, die Stimmung super – es war eine rundum gelungene Hossa. Schade nur, dass Markus, Mastermind und Hauptorganisator der Fete krankheitsbedingt schon früh gehen musste…
Wie in den Jahren zuvor auch, bauten wir direkt im Anschluss ab und räumten den Saal wieder auf. Danach gab es wieder Frühstück im Stammesheim, und so endete für uns die weltbeste Schlagerparty mit Rührei, Lachs und… Erdbeermargherita!!! Um viertel nach sieben lag ich dann auch mal im Bettchen.
Für alle, denen mein Post viel zu kurz ist, gibt es auf www.hossa-schlagerparty.de Fotogalerien, ein Gästebuch und vieles mehr.
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Kategorien : Freunde, Pfadfinder
akustische Gitarren rocken!!!
7 02 2007Hab zwar schon so einiges Rockiges auf akustischen Gitarren gemacht, aber so übelst abgegangen wie die zwei bin ich dabei noch nie:
Übrigens: bei der Band handelt es sich um Tenacious D. Der Sänger Jack Black dürfte dem ein oder anderen bekannt vorkommen: er spielt die Hauptrolle in „School of Rock“.
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Kategorien : Entdeckungen, Musik
so macht Schule Spaß!!!
7 02 2007Die komplette letzte Woche hatten wir im Musik LK Fugen aus Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ beschrieben, detaillert analysiert, in Durchführungen und Zwischenspiele untergliedert und Themenansätze, Umkehrungen, Krebse, Augmentationen, Diminuationen und was es da sonst noch so gibt in Schemata eingetragen. Kurz: Ekliges Zerhackstücken unstrukturiert wirkender Barockmusik. Kommt aber im Abitur, deshalb mussten wir es wenigstens ein bisschen üben.
Quasi als Ausgleich hat uns Frau Leidinger dann heute eine sogenannte „Rhytmus-Performance“ mitgebracht, die eigentlich für jüngere Schüler konzipiert ist. Aber warum eigentlich nicht?
Als Einstieg fragte sie erst einmal in den (wegen eines Vortrags amerikanischer Politiker, die für die meisten Englischkurse verpflichtend war, stark ausgedünnten) Kurs, wer ein Kartenspiel dabei hätte. Ich war der Einzige, aber die Karten haben gereicht…
Der LK wurde in zwei Gruppen geteilt, die je eine Hälfte des Kartenspiels bekamen. Jetzt kam Musik ins Spiel: Wir bekamen Rhytmusnotationen von Friedrich Neumanns „Kartenspiel“. Hierbei wird Kartenspielen zur Musik: Wir teilten die fünf „Instrumente“ (Kaffeebecher, Fingertrommeln usw) untereinander auf und begannen. In Ermangelung von Kaffeetassen und Aschenbechern benutzten wir Schlüssel, Stifte, Kleber und Ähnliches.
In der ersten Hälfte baut sich ein Rhytmus aus Kaffeebecherklopfern, Kartenstapel durchfahren, Fingertrommeln und Aschenbecherklopfern langsam auf und verdichtet sich. Danach wird das Stück richtig genial: aus Karten austeilen und reihum Karten (synkopiert!
) anholen wird ein ostinater, treibender Rhytmus. Wenn die Karten erst einmal verteilt sind, streicht jeder Spieler im Rhytmus durch seine Karten. Jetzt beginnt das Spiel – natürlich ebenfalls im 4/4-Takt. Der Rhytmus verdichtet sich, bis in einem großen Schlussakzent die letzten Karten gleichzeitig gelegt werden.
Fazit: Hört sich richtig geil an, macht wahnsinnig viel Spaß und sorgt bestimmt in jeder Kneipe für reichlich Verwirrung an den umstehenden Tischen!!!
In der letzten Musikstunde vor Fastnacht machen wir dann auch den Praxistest. Nur schade dass morgens nich allzu viele Leute in der Altstadt sind!
Natürlich denke ich immer schon einen Schritt weiter, und hab somit mal wieder ne richtig geile Gruppenstunde/AG auf Lager!
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Kategorien : Musik, Schule
Bilder sagen mehr als tausend Worte…
4 02 2007… deshalb sage ich auch mal nix weiter dazu, wie es auf Egos 18. Geburtstag war…

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Kategorien : Freunde
Was man so alles mit dem Audiorecorder machen kann!
3 02 2007
Ich hatte mir vor kurzem vorgeholt, ein paar meiner Lieder aufzunehmen. Heute nachmittag hatte ich Zeit, also habe ich alles was ich an Instrumenten und Aufnahmetechnik gefunden habe, in den Keller geschleppt und mit 200 m Kabel miteinander verbunden.
In Ermangelung eines richtigen Recordingprogramms musste der Windows Audio-Recorder herhalten. Hoch motiviert spielte ich dann Akustikgitarren, Bass, E-Gitarre, Djembe (Trommel), Synthesizer und Akordeon von „Nach dem Regen“ ein. Dann biss ich in den sauren Apfel und erledigte die verhassten Gesangsparts – ich will niemals Leadsänger werden!
Das alles war in 2-3 Stunden erledigt, aber jetzt kam erst der eklige Teil der Arbeit. Wiederum in Ermangelung vernünftiger Software musste ich zu meinem guten alten Videoschneideprogramm (Magix Video DeLuxe 2.0) greifen, um die 21 Takes zu einem Song zusammenzufügen, was gar nicht so einfach ist, da das Programm Worte wie „Takt“, „Zählzeit“ und „Beats Per Minute“ wohl noch nie gehört hat. Sehr ekliges Gebastel also, und da bei mir ab einem gewissen Punkt Faulheit über Perfektionismus siegt, nur suboptimal zum Abschluss gebracht.
Als abschließenden Schritt kam dann noch der Mix, der wieder mehr Spaß gemacht hat, und da hab ich auch ein paar interessante Sachen reingefrickelt. Sowas wie Mastering kennt mein Programm gar nicht.
Das Endprodukt ist ein zunächst ruhiger, später aber ziemlich deftiger Song mit allerlei kompositorischen Schnickschnack (Taktartwechsel, Terzparallelen und so weiter). Text und Melodie hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben, Teile des Arrangements sind aber heute spontan entstanden (z.b. Solo am Schluss).
Natürlich wäre es ungerecht, dem geneigten Leser hier die Nase lang zu machen, wenn er es sich nicht auch anhören könnte: Runisch Rock – Nach dem Regen (einfach rechts klicken – speichern unter).UPDATE: Kaum hab ich die Datei auf nem anderen Server (danke Heiko!!
) schon klappts!
Motiviert wie ich schonmal war, habe ich dann auch gleich noch ein Cover für den Song entworfen. Jetzt muss ich nur noch 1-2 B-Seiten aufnehmen, schon hab ich ne Single.
Ich möchte mich in aller Form für sämtliche blöden (meist englischen) Fachbegriffe entschuldigen, die wahrscheinlich eh keine Sau versteht und deshalb überhaupt keinen Bock hat den Text zu lesen!
Und noch für alle Rätselfüchse: wer verbirgt sich als Anagramm im Bandnamen?? Vorschläge bitte in Form von Kommentare unter den Artikel!
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Kategorien : Musik
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