Letzte Nacht war es nicht nur dunkel und geregnet, es wurden auch tonnenweise bunt leuchtende und blinkende Luxusgüter der Überflussgesellschaft in Richtung Dunkelheit und Regen geschossen. Anlass war die Tatsache, dass wir uns alle neue Kalender kaufen müssen.
Der Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit, Vorsätze für die Zukunft zu fassen, die man sowieso drei Tage später wieder vergessen hat. Ich für meinen Teil nahm mir vor, in halbwegs regelmäßigen Intervallen mein gerade frisch angelegtes Blog zu füttern und hoffe, dass ich diesen Vorsatz mehr als drei Tage durchhalte.
Natürlich ist allein Sylvester feiern doof, deshalb waren wir in diesem Jahr alle beim Berty in Hülzweiler. Der quantitativ reichlich vorhandene Alkohol (etwa in Form von allen möglichen Biersorten und -Mixgetränken, Martini, Smirnoff und Chili-Schnaps (brennt übelst, absolut gar nicht zu empfehlen, außer man besitzt kein Feuerzeug, aber Raketen und Böller) und so einigem mehr) trug stark zur Erheiterung der ungefähr 20 Anwesenden bei, und so begann das Jahr 2007 trotz Dunkelheit und Regen sehr heiter.
Nicht zu verachten ist auch der Faktor der Musik, die über weite Strecken genauso gut aus meinem CD-Regal hätte sein können. In ausgelassener Stimmung ist gute Musik sogar sehr wertvolles Training für Hals- und Nackenmuskeln. (siehe auch das Bild mit Tina!)
Gegen halb acht am Morgen war ich dann wieder daheim (Vielen Dank nochmal an Egos Mutter), und nach den ersten beiden Liedern des aktuellen Iron Maiden- Albums übermannte mich die Müdigkeit endgültig, und war als ich um halb drei wieder aufwachte immer noch nicht verschwunden.
Der einzige Wehmutstropfen an Sylvesterpartys ist das Fehlen beim alljährlichen familiären Sylvesterritual, dem Fondueessen. Aber da sowohl mein Bruder alsauch ich Sylvester bei Freunden verbracht hatten, hat unsere Familie längst nicht alles gegessen und es gab heute wieder Fondue.
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