Den Winter spielend im Griff!

25 01 2007

Den Winter fest im Griff

Zufällig auf der T-Online-Seite gefunden: das Foto von einem Laster einer Reifenfirma mit dem Riesen Werbeslogan „Den Winter spielend im Griff“. Seltsam nur, dass eben dieser Laster auf einer winterlichen Autobahn ins Schleudern kam… wird uns da etwa zu viel versprochen??? ;-)





Die Hexe brennt!!!

21 01 2007

Am Wochenende war Winterlager des Stammes Falke in Britten. Die Wölflinge und Pfadis reisten über Fahrgemeinschaften an, wir Gruppenleiter parallel in unseren Autos (bzw ich in meinem Fall mit dem Auto meiner Mutter :-) ). Susi hatte sich zwar in Britten ein bisschen vernavigiert, aber ansonsten verlief der Freitag komplett unspektakulär… Die Kids hatten noch recht viel Energie, was natürlich für uns Energie raubend war.

Erst Freitag abends erfuhren wir zwei recht merkwürdige Besonderheiten des Brittener Pfadfinderheims:

  1. Es ist bewohnt!!! Der Stammesführer des Brittener CPS-Stammes ist Förster auf dem umliegenden Gelände, und zur Zeit hat er einen Praktikanten aus Sachsen-Anhalt. Dieser wohnt in besagtem Pfadfinderheim für diese Zeit kostenlos unter der Bedingung, eine Wand herauszubrechen. Aber nicht irgendeine Wand, sondern die massive, meterdicke Stahlbetonwand des Kellerraums:
  2. Der Bunker!!! Das Haus steht auf einem Sanitärbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Das ist so weit noch nicht tragisch, aber die sanitären Anlagen befinden sich in diesem Bunker. Mit anderen Worten: um auf die Toilette zu gelangen, muss man eine steile Treppe herunter, die zu einem Durchlass von maximal 1 m Höhe führt, der in einen Flur führt, von dem man in einen Raum gelangt, der eine Tür zum Badezimmer besitzt. Schreitet man durch diese Tür und an den Duschen und Waschbecken vorbei, kommt man zum eigentlichen Toilettenraum, in dem sich ein Pissoir und eine Toilette befinden, die man nur per Vorhang visuell abschließen kann. Hätte man ja auch mal früher erwähnen können!

Na ja, egal! Nach dem Essen wurden die Kinder in das Programm eingeführt: Harry Potter. Dazu wurden sie in Häuser eingeteilt, der Wettstreit um den Hauspokal begann und der Basilisk begann (im Rahmen eines Spiels), sein Unwesen zu treiben. Darüber hinaus wurde der Gemeinschaftsraum mit Spinnweben und Hexenbesen dekoriert, und auf der Bunkertoilette nistete sich die Maulende Myrte in Form eines CD-Players ein, deren gelegentliche Kommentare die Kleineren in Angst und Schrecken versetzten.

Unser viel zu kurzer Schlaf wurde immer wieder von auf die Toilette gehenden Kindern unterbrochen, und dementsprechend k.o waren wir auch am nächsten Morgen.

meine AG beim Orangen auspressen für den Stichflammen-VersuchNach dem Frühstück und der Morgenrunde fanden die Unterrichtsstunden (AGs) statt. Ich hielt als Professor Flitwick die Zauberkunst-Stunde, in der ich mit Victoria, Kathrin, Janine, Jannik, Christian und Jan einige interessante Experimente durchführte. Zuerst probierten wir uns an den berühmt-berüchtigten Cola-Fontänen, die entstehen, wenn man Menthos in die möglichst volle Flasche wirft. Als nächstes entfärbten wir Cola mithilfe von Aktivkohle. Leider zerstörte jemand vorzeitig das Filterpapier, und die rohölartige Suspension lief anstatt der entfärbten Cola ins Glas. Darauf hin pressten wir einige Orangen aus, mit dem Ziel, Stichflammen aus den Ölen unter der Schale zu erzeugen. Das hat wiederum erstklassig funktioniert! Beim nächsten Versuch nutzten wir den Sog einer brennenden Kerze, Wasser in ein umgestülptes Glas zu ziehen. Nicht minder interessant war der nächste Versuch, den wir im absolut dunklen Bunker machten. Hier zerschlugen wir Würfelzucker, was den außergewöhnlichen Effekt zu Tage bringt, dass beim Zerschlagen der Zucker einmal kurz aufblitzt. Das Ende der „Unterrichtsstunde“ war das Einfärben von Flammen mittels verschiedener Metallverbindungen: die Flamme von Pottasche leuchtete aufgrund des enthaltenen Kaliums leicht violett, das Calcium aus Eierschalen färbte die Flamme rot. Ich wollte eigentlich noch mithilfe von Bor grüne Flammen erzeugen, aber laut dem Apotheker meines Vertrauens darf Bor seit ungefähr 10 Jahren nicht mehr frei verkauft werden…

Nach dem vorzüglichen Mittagessen (Chili Con Carne) folgte der Postenlauf. Er basierte auf den Rätseln aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“. An meinem Posten mussen die Kids ein Schlaflied singen, um den dreiköpfigen Hund zu besänftigen.

beim AbschlussfestAm Abend fand das große Abschlussfest statt, für den jedes Haus einen kleinen Vortrag einstudiert hatte. Diese sehr unterhaltsamen Programmpunkte wurden durch Butterbier (Malzbier), die Törtchen aus Tamaras Verwandlungs-Unterrichtsstunde und einige Pfadfinderlieder zu einem gelungenen Abend ergänzt.

An dieser Stelle gingen die Wölflinge der Meute Sioni ins Bett, während auf die Meute Kaa ein wichtiger Augenblick ihres Pfadfinderlebens wartete: der Meutenausstoß. Sie haben langsam aber sicher das Alter erreicht, in die Pfadfinderstufe überzutreten, und bei diesem Ritual wurden sie von Wölflingen zu Jungpfadfindern, die sich in ihren nun beginnenden Sippenstunden auf ihr anstehendes Versprechen vorbereiten werden. Der recht andächtigen Zeremonie folgte ausgelassenes Herumgerenne der Jungpfadfinder, das schließlich darin ausartete, dass sie den Holzstiel einer zuvor benutzten Pechfackel als „Hexe“ verbrannten, und extatisch im Chor riefen „die Hexe brennt!!“ Es erinnerte doch ein wenig an Voodoo-Zauber! ;-)

Urzeitmenschen???Als dann endlich ALLE Kinder im Bett waren, gingen wir Gruppenleiter in die neben dem Haus stehende Sauna. Nach den 1 bzw. 2 Saunagängen liefen wir jeweils ein wenig draußen rum, um uns abzukühlen, wenzelten uns auf dem Boden und solche Späße. Die Mädels gingen zuerst duschen, und ließen uns leider kein warmes Wasser mehr übrig. Na ja, nich so schlimm, wir kamen ja (fast) frisch aus der Sauna! :-D Nach dem Duschen gingen wir dann auch recht schnell schlafen.

Sonntags passierte eigentlich nicht mehr viel: die Bude, die wir in den zwei vorigen Tagen auf den Kopf gestellt hatten, musste wieder aufgeräumt und geputzt werden, und zu Reflexionszwecken mussten die Wölflinge und Pfadis Zeugnisse ausstellen, die das Lager benoteten. Nach dem Abschlusskreis wurden die Kinder abgeholt, aber mussten wir noch ein wenig putzen, bis alles zur Zufriedenheit des zugegebenermaßen recht pingeligen Brittener Heimwarts blitzte und glänzte. Im Losheimer McDonalds ließen wir das Winterlager 2007 ausklingen.





Sturmfrei

18 01 2007

kleines Wortspiel am Rande: auf Betreiben der Schülervertretung (was macht man nicht alles, damit Unterricht ausfällt…) sagte unser Direktor heute den Unterricht nach der 6. Stunde aufgrund des Sturmtiefs „Kyrill“ ab. Dieses Phänomen nannte er sturmfrei:-)

Ich und Caro im Orkan.





Wir würden nie zum FC Bayern München gehn!!!

17 01 2007

Am 17.01.2007, kurz vor Beginn der Bundesliga-/Regionalligarückrunde lud der FCS den FC Bayern zum Testspiel in den Ludwigspark ein. Als nette Geste wegen 50 Jahre Saarland, 30 Jahre 6:1-Sieg des FCS über Bayern und nicht zuletzt weil ihnen Istanbul zu weit weg war, folgte das Team von Felix Magath der Einladung.

Für solch eine Toppartie scheuten wir natürlich keine Kosten und Mühen, ich ließ meine letzte Arbeit in 12/1 ausfallen, Sandra kaufte sich ein neues Auto, Caro eine Packung M&M’s, Tommy brachte sogar zwei FCS-Schals mit, und so fuhren wir gegen 4 Uhr los in Richtung Saarbrücken. Der Parkplatz-Tipp von Caros Vater war Gold wert, und so hatten wir noch genug Zeit, um in der Saargalerie aufs Klo zu gehen.

Eigentlich waren noch ungefähr 20 andere Freunde von uns vor Ort, die wir auch alle treffen wollten, aber irgendwie hat das nicht so ganz geklappt. :-( Nich so schlimm, es war auch so ganz lustig.

Kurz vor Spielbeginn setzte der Regen ein, von dem meine Jacke so schnell nicht wieder trocknen sollte. Dann liefen auch schon die beiden Mannschaften ein und begannen vor dem ausverkauften Ludwigspark (35.000!!!), Fußball zu spielen.

Let's Go Saarbrücken!!!Wie erwartet waren die Bayern das dominierende Team, und so stand es nach einer Viertelstunde schon 0:3 für die Gäste. Amüsanterweise stellte die Anzeigetafel den Zwischenstand zeitweilig zu Gunsten der Saarbrücker dar, was bei uns im D-Block mit Freuden aufgenommen wurde. ;-) Ähnlich amüsiert waren die Reaktionen auf einen Freist0ß der Bayern, der statt im Tor im Gesicht von Roy Makaay ein vorschnelles Ende fand.

In der zweiten Halbzeit gelang es dem Saarbrücker Stürmer Mustafa Hadji, zum 1:3 zu verkürzen, das Stadion tobte! Erstmals schienen die Bayern irritiert, und es dauerte eine geraume Zeit, bis sie richtig ins Spiel zurückfanden und weitere zwei Tore schossen. Einziges Problem an der spielerisch guten zweiten Halbzeit waren die Feuerwerkskörper, die immer mal wieder auf die Ordner und den Platz flogen…

Die klar bessere Mannschaft aus München gewann verdient mit 1:5, und die 35.000 Zuschauer traten ihren Heimweg an. Immerhin können wir jetzt zum Bertram (unser Religionslehrer, der damals vor 30 Jahren beim Sieg des FCS über Beckenbauer & Co im Stadion war) sagen: „Wir waren zwar nicht beim 6:1 dabei, dafür aber beim 5:1!!!“





…can anybody tell me where the Blarney Roses grow?

15 01 2007

Am Samstag war ich mit Sandra und meinem Bruder bei Fiddlers Green in Kaiserslautern. Das Kammgarn haben wir fast auf Anhieb gefunden, und so blieb mir vor dem Konzert noch genug Zeit, ein supergeiles „Folk’s Not Dead“-Shirt und einen Button zu kaufen.

Fiddlers GreenFrisch mit Band-Merchandising ausgestattet, betraten wir die sehr gemütliche kleine Halle. Großer Pluspunkt: das Publikum konnte unmittelbar an die Bühne heran. Sehr zu unserem Erstaunen drängte sich aber kurz vor Konzertbeginn eine mindestens siebzig Jahre alte Dame vor uns.

Pünktlich um 8 begann das Intro, und der für Fiddlers bekannte Roadie mit der Schafsmaske betrat die Bühne, um das Publikum schon einmal einzustimmen. Dann kam auch schon direkt die Band (ohne Vorgruppe!) und spielte „Irish Air“, den Opener des frisch erschienenen neuen Albums. Die Performance der Speedfolk-Band aus Erlangen war atemberaubend, ich habe noch selten so ein energiereiches Konzert gesehen! Der neue Gitarrist Pat machte seine Sache ebenfalls sehr ordentlich und sein nicht zu überhörender Punk-Einfluss macht mir die Band sogar noch sympathischer.

Insgesamt spielten sie fast das komplette neue Album „You Drive Me Mad“, und natürlich die wichtigsten Klassiker, wie „Mary Mack“, „Queen Of Argyll“, „Star Of The County Down“, „Shut Up And Dance“ oder „Blarney Roses“. Dazwischen gab es immer wieder lustige Interaktionen mit dem Publikum, wie zum Beispiel Stage Invasions und das „Donkey Riding“ von Pat auf dem Rücken des Folk Raiders einmal durch das komplette Publikum. Insgesamt spielten Fiddlers Green ungefähr 2,5 Stunden, wobei sie sechs (!) Zugaben gaben.

Nach dem Konzert versammelte sich die Band am Merchandising-Stand, wo wir alle uns noch Autogramme holten und dann, mit Zwischenstop bei McDonalds von einem gelungenen Konzert nach Hause fuhren.





Wir werden euch vermissen!!!

7 01 2007

die liebe Britta...In ein paar Tagen fahren die Britta und die Tascha für ein halbes Jahr ins Ausland (Britta nach Quebec, Kanada und Tascha nach Philadelphia, USA). Aus diesem Grund luden sie am Samstag (6.01.07) zu ihrer Abschiedsparty ins Hülzweiler Sportheim. Es war eine Beachparty, deshalb kreuzten alle trotz eisiger Kälte (oder??) in Strandkleidung auf.

Da wir die beiden unglaublich gerne haben, haben Tina, Julian, Nadine, Esther, Kathrin, Chrissy, Julia und ich zu diesem Anlass das Lied „Wonderwall“ von Oasis gespielt. Eigentlich wollten wir noch „Time To Say Goodbye“ spielen, aber das Lied stellte sich als unmöglich zu singen heraus. Deshalb habe ich am Nachmittag schon mein Schlagzeug, meinen Amp und meine Gitarre ins Auto geladen, und bin auf waaaahnsinnig vorsichtige Art und Weise (hatte Angst vor nach vorne fliegenden Becken bei zu starkem Bremsen) zu Tina gefahren. In Roden hatte ich mich dann auch glatt mal VERfahren, sodass ich etwas zu spät kam. Irgendwann kamen wir dann aber doch noch beide im Sportheim an und bauten das ganze Equipment auf.

Wenig später kam dann auch Britta (die gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt war), und bald darauf Kolja, der die Anlage dabei hatte. Wiederum später füllte sich der Laden auch mit Gästen, und nach einigen Bierchen spielten wir. Relativ kurzfristig spielte ich mit Tobi, Kolja, Julian und Sandro von Raidio dann doch noch „Time To Say Goodbye“, weil der gute Sandro nicht nur singen, sondern auch den Text kann. Die Nummer war 100% improvisiert, kam aber trotzdem super an. Da die komplette Band eh anwesend war, spielten Raidio dann grad noch ein paar Lieder.

ich, Caro un Esther (vlnr) mit unseren Lloret-HütenSpäter am Abend sangen wir noch ein Ständchen, weil Pascal und Thomas Geburtstag hatten.

Die Stimmung war den gesamten Abend über perfekt. Lediglich einmal gab es Uneinigkeiten, als irgend ein Trottel in den Nebenraum pisste und sich weigerte es wegzumachen. Aber den haben Britta und Tascha mal ordentlich in den Senkel gestellt!! Aber es war eine megageile Party, Mädels!!! Hoffentlich habt ihr viel Spaß in Kanada, und hoffentlich seid ihr bald gesund und munter wieder da! :-)





Konzerte im Sitzen??

4 01 2007

Gestern abend spielte Raidio im Blauen Hirsch in Saarbrücken. Weil plötzlich niemand mehr mit wollte, sind Ego und ich dann alleine hingefahren, inklusive Digicam- Road-Movies zu „The Road I’m On“ auf der Autobahn… :-)

RaidioAls wir im Blauen Hirsch ankamen, waren wir die ersten Besucher eine halbe Stunde vor Konzertbeginn. Aber nach ein paar Minuten kam dann der treueste Raidio-Fan der Welt, unser ehemaliger Französischlehrer die Treppe runter. Bis zum Beginn fanden sich ungefähr 20 Konzertbesucher ein. Seltsamerweise war der Konzertsaal bestuhlt… sin wir hier bei Pur?? ;-) Aber letzten Endes haben sie dann doch gerockt!

Leider hatte Uli, der zweite Gitarrist der Band, krankheitsbedingt kurzfristig absagen müssen, und die Band musste so ziemlich alles improvisieren. Die Show wirkte chaotisch, war aber verdammt lustig. Ich glaube ich habe noch nie so ein lustiges Konzert gesehen! Zwischendurch warfen sie eine kurze improvisierte Akustik-Session ein bei der Kolja (der Drummer) Gitarre spielte, Sandro versuchte, Gitarrenriffs zu singen, und Tobi baute mit seinen Delay- und Halleffekten so eine Klangwand auf, dass man hätte meinen können er würde Ulis Gitarre gleich mitspielen.

Sie spielten ein paar ziemlich geile neue Songs, die schon viel Bock aufs nächste Album machen, was aber wohl noch seine Zeit dauern wird… Na ja, so lang höre ich eben Therion! :-P





Heavy Metal is the F**king Law!!!

2 01 2007

Meine Eltern haben zu Weihnachten den folgenschweren Fehler begangen, mir einen Gutschein für einen Gitarrenamp zu schenken. Da sie nunmal keine Ahnung haben, in welchen preislichen Größenordnungen sich meine Ansprüche bewegen, habe ich fairerweise eine Selbstbeteiligung angeboten.

Mein Bruder hat auf dem gleichen Weg eine neue Gitarre in Aussicht gestellt bekommen, und sich für eine 12saitige entschieden. Heute fuhren wir dann nach Saarbrücken, um ins Guitar24 zu gehen. Ich hatte auf dem Fahrersitz natürlich noch den Spaß der übelsten Sorte im Spurenchaos von Saarbrücken, aber nach geraumer Zeit standen wir dann im Parkhaus. Ich habe mir natürlich gleich mal die engste Parklücke ausgesucht, aber alles andere wäre ja langweilig gewesen…

Eigentlich hatte ich den GTX212 von Crate im Auge, den das Gitarrengeschäft meines Vertrauens auf ihrer Webseite für 395€ anbietet. Leider hatten sie den aber nicht vorrätig, also probierte ich mich mal ein bisschen durch das Inventar im Obergeschoss, teilweise auf einer Fender Telecaster, teilweise auf einer Jackson Dinky. Beides Gitarren, für die ich lange sparen müsste… :-)

mein neuer AmpLetzten Endes entschied ich mich dann für eine Hiwatt Maxwatt G100 112R Combo, da die einfach so einen geilen Sound hat, dass der daneben stehende Marshall vor Neid erblasste. Ich war dann auch positiv überrascht, zu hören, dass die Kiste nur 288€ kostet, und da hab ich dann grad noch einen Delay-Fußeffekt mitgekauft. Wo ich schonmal dabei war, habe ich dann gerade noch ein paar neue Drumsticks dazugelegt, und als langjähriger Kunde einen Gratissatz Saiten dazu bekommen. Somit habe ich dem lieben Finanzminister also am ersten Tag der erhöhten Mehrwertsteuer gleich schonmal über 60€ meiner knappen Barschaft in den Rachen geschoben…

Nicht so gut liefs bei meinem Bruder, die gewünschte 12saitige Gitarre von Ibanez war nämlich teurer als all meine Einkäufe zusammen. Na ja, vielleicht findet er ja wo anders eine Günstigere.

 Finden mussten wir dann aber erst mal den Weg aus dem Chaos Saarbrücken, und über jede Menge Einbahnstraßen kamen wir zuerst mal an alle möglichen Ecken, die wir noch nie zuvor gesehen hatten. Zwischendurch standen wir am Rothenbühl, aber irgendwann erreichten wir mit Glück und einem doch halbwegs intakten Bauchgefühl die Autobahn.

 Natürlich habe ich den Amp dann daheim gleich mal ausprobiert, und ich stelle beeindruckt fest, wie viel doch in meiner SG steckt und wie wenig mein alter 15 Watt Amp davon ans Tageslicht brachte. Genau so geil wie der Sound des Amps ist übrigens das Delaypedal, es lässt sich von extrem kurzen zu extrem langen Abständen super einstellen und rockt einfach nur noch.





Willkommen, Jubiläumsjahr!

2 01 2007

Endlich ist es da, das Mega- Jubiläumsjahr 2007!!!

Die gesamte Pfadfinderschaft der Welt dürfte sich wohl auf DAS Jubiläum der Jubiläen 2007 freuen: 1oo Jahre Pfadfinden!!! Vor nunmehr einhundert Jahren gründete Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1, Baron Baden-Powell of Gilwell mit 22 Jungen die weltweit erste Pfadfindergruppe. Mittlerweile sind wir mit 38 Millionen Pfadfindern die größte Jugendorganisation der Welt.

Darüber hinaus wird 2007 die sage und schreibe 75. Ausgabe des Spliss, der größten und einzigen Landesverbandszeitschrift des LV Rheinland-Pfalz/Saar erscheinen.

 Zu guter Letzt freuen sich die Pfadfinder speziell meines Stammes, aber auch die Dorfbevölkerung von Altforweiler und Umgebung, auf das große Jubiläum 10 Jahre Hossa! Die beste Party am Fastnachts-Freitag geht dieses Jahr in die zehnte Runde.

„Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als Ihr sie vorgefunden habt.“ – Baden-Powell





Goodbye 06, welcome 07!!!

1 01 2007

Letzte Nacht war es nicht nur dunkel und geregnet, es wurden auch tonnenweise bunt leuchtende und blinkende Luxusgüter der Überflussgesellschaft in Richtung Dunkelheit und Regen geschossen. Anlass war die Tatsache, dass wir uns alle neue Kalender kaufen müssen.

Der Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit, Vorsätze für die Zukunft zu fassen, die man sowieso drei Tage später wieder vergessen hat. Ich für meinen Teil nahm mir vor,  in halbwegs regelmäßigen Intervallen mein gerade frisch angelegtes Blog zu füttern und hoffe, dass ich diesen Vorsatz mehr als drei Tage durchhalte.

 Natürlich ist allein Sylvester feiern doof, deshalb waren wir in diesem Jahr alle beim Berty in Hülzweiler. Der quantitativ reichlich vorhandene Alkohol (etwa in Form von allen möglichen Biersorten und -Mixgetränken, Martini, Smirnoff und Chili-Schnaps (brennt übelst, absolut gar nicht zu empfehlen, außer man besitzt kein Feuerzeug, aber Raketen und Böller) und so einigem mehr) trug stark zur Erheiterung der ungefähr 20 Anwesenden bei, und so begann das Jahr 2007 trotz Dunkelheit und Regen sehr heiter.

Tina und ich beim Headbangen.Nicht zu verachten ist auch der Faktor der Musik, die über weite Strecken genauso gut aus meinem CD-Regal hätte sein können. In ausgelassener Stimmung ist gute Musik sogar sehr wertvolles Training für Hals- und Nackenmuskeln. (siehe auch das Bild mit Tina!)

Gegen halb acht am Morgen war ich dann wieder daheim (Vielen Dank nochmal an Egos Mutter), und nach den ersten beiden Liedern des aktuellen Iron Maiden- Albums übermannte mich die Müdigkeit endgültig, und war als ich um halb drei wieder aufwachte immer noch nicht verschwunden.

 Der einzige Wehmutstropfen an Sylvesterpartys ist das Fehlen beim alljährlichen familiären Sylvesterritual, dem Fondueessen. Aber da sowohl mein Bruder alsauch ich Sylvester bei Freunden verbracht hatten, hat unsere Familie längst nicht alles gegessen und es gab heute wieder Fondue. :-)