Sekundenschlaf

5 02 2010

Wer kennt nicht folgende Situation: Man schläft für ein paar Sekunden ein, träumt kurz und wacht dann direkt wieder auf. Gestern Nacht ist mir das gleich zwei mal passiert, und war jeweils so witzig dass ich anschließend vor Lachen fast aus dem Bett gefallen bin.

Situation 1: Ich habe gerade über ein Gitarrenriff nachgedacht, als ich darüber eingeschlafen bin. Im Traum ist mir dann klargeworden, dass sich die beiden 32tel vor der Zählzeit 2 genauso anfühlen wie wenn man sich ein Beil ins Schienbein haut. Mein Cousin hat noch schnell einen Krankenwagen gerufen, dann bin ich vor Lachen wieder aufgewacht.

Situation 2: John Wesley wurde damit beauftragt, ein renommiertes Popfestival zu organisieren. Er wollte aber mit einem gewissen Rockanteil seine eigene Note einbringen, deshalb hat er ein Stückchen Käse ins Line-Up gesteckt. Das Festival wurde ein voller Erfolg, und hinter den Rockbands auf der Bühne hing ein überdimensionales rechteckiges Stück Emmentaler.

So könnte es aussehen, wenn Dream Theater auf John Wesleys Popfestival 32tel vor die 2 spielen.

So könnte es aussehen, wenn Dream Theater auf John Wesleys Popfestival 32tel vor die 2 spielen.





On A Winter’s Night

2 02 2010

Wenns nach mir ginge, wäre es schon Frühling. Da ich aber leider keinen Einfluss auf das Wetter habe, ist hier immer noch tiefster Winter, mit massenhaft Schnee und so. Eigentlich auch mal ganz nett.

Am Samstag haben wir uns am verschneiten Pfadfinderheim getroffen, um dort zu schwenken, Schlitten zu fahren und so. Irgendwie war es richtig toll, in dieser superschönen Winterathmosphäre zu schwenken.

Schwenken im Schnee





Meine Schokoladenseite

25 01 2010

Ich habe mich am Wochenende nicht nur gegen Erdbeben engagiert, eine Gesangsdemo produziert und eine neue Stammesleitung gewählt, sondern auch meine Schokoladenseite zum Vorschein gebracht.

Wer mit mir schonmal Schokolade gegessen hat, weiß wie sehr ich auf weiße Schokolade abfahre. Als meine Mutter dann am Freitag eine Gummiform für kleine Schokoherzen geschenkt bekommen hat, musste ich die natürlich direkt ausprobieren und habe versucht, Pralinen zu machen. Und da ich zwar kein Rezept, aber einiges an Anspruch an mich selbst hatte, mussten es natürlich direkt weiße Schokoherzen mit Waldfrucht-Joghurtfüllung sein. Den Geschmackstest haben sie auf jeden Fall bestanden, die Konsistenz wird beim nächsten mal hoffentlich etwas besser…

Und wer als erstes richtig zählt, wie oft in diesem Post das Wort “Schokolade” vorkommt, darf beim nächsten mal gerne mit mir Pralinen machen!





Water Walk

21 01 2010

Heute hatte ich in Einführung in die Musikwissenschaft einen ernst zu nehmenden Lachflash:

Das Thema der heutigen Veranstaltung war “Neue Musik”, und wer schonmal E-Musik nach 1945 gehört hat weiß, dass so einiges davon ziemlich banane ist. Zum Beispiel gibt es von John Cage ein Stück namens 4′33”, ein Klavierstück in drei Sätzen, deren einzige Anweisung jeweils “tacet” ist, also nichts gespielt wird. Der Name ergibt sich aus der Spieldauer der Uraufführung.

Am 16. Januar 2004 wurde auf BBC Radio 3 das Stück zum ersten Mal im Rundfunk gesendet und gleichzeitig das erste Mal von einem Orchester gespielt. Techniker mussten die Notfallsysteme des Radios ausschalten, die bei auftretenden Störungen („Stille“) automatisch Mitteilungen an die Zuhörer senden lassen. Das Publikum klatschte enthusiastisch. (sagt Wikipedia)

Wie dem auch sei, von eben jenem John Cage haben wir eine Aufführung seines Stückes “Water Walk” geschaut. Es heißt laut Cage so, weil Wasser darin vorkommt und er mit einer Uhr in der Hand über die Bühne läuft, um zum richtigen Zeitpunkt das richtige Geräusch zu erzeugen.

Tja, ich war gut gelaunt, und der Mann ist die ganze Zeit total ernst über die Bühne gelaufen und hat dabei mit künstlerische Intention einen Spielzeugfisch ins Klavier gelegt, Blumen in eine Badewanne gestellt, Radios vom Tisch gestoßen und noch viel mehr. Ich konnte mich nicht mehr halten vor Lachen!

Natürlich kann ich meiner geneigten Leserschaft das nicht vorenthalten… Ton- und Bildqualität sind zwar nicht gerade der Burner, aber es lohnt sich! Interessant wirds ab etwa 4′45″:





C’est la vie…

15 01 2010

Viele Menschen in meinem Umfeld sagen, ich würde schon fast in Frankreich wohnen (was auch nur 2,5 km Luftlinie von der Wahrheit entfernt ist). Aus irgendeinem Grund ist mein Handy jetzt auch auf diesen Zug aufgesprungen, jedenfalls wechselt es seit 2 Tagen ständig zwischen deutschem und französischem Netz hin und her, wenn ich es auf meinem Schreibtisch liegen habe.

So nah sind dann 2,5 Kilometer wohl auch wieder nich, und eigentlich kann ich ganz gut auf Roaminggebühren verzichten…





Eine Formalität verwaltungstechnischer Art

12 01 2010

Wenn man einen EU-weit anerkannten Studiengang absolviert, muss man sich um so einiges kümmern. Wir waren heute auf dem Prüfungssekretariat, um eine einzelne, simple Frage zu stellen, deren Antwort tatsächlich höchstens eine Minute gedauert hat. Eine kurze Aktion, sollte man meinen. Zuvor mussten wir jedoch eine geschlagene Stunde warten, weil vor uns jemand offensichtlich den Passierschein A 38 oder Ähnliches gebraucht hat…

Das schlimmste war, drei Büros waren die meiste Zeit frei, wir mussten aber ins vierte!





Brot kann schimmeln…

8 01 2010

… was könnt ihr??

Vorhin ist mir in der Statusbox auf $Social Community eine Konversation ins Auge gesprungen, die so lustig ist, dass ich sie mit der Welt teilen muss. Es erfüllt einfach alle Klischees der Chantals, Jaquelines und Kimberleys dieser Welt, und im Prinzip ist jede einzelne Antwort ein Brüller. Viel Spaß damit!





Confused…

7 01 2010

Ich stelle mir im Moment die ein oder andere ziemlich triviale Frage:

  • Kann man an selbst diagnostizierter Bronchitis sterben? Wenn ja, hätte ich gerne extraviel Koffein im Beerdigungskaffee und Death Metal in der Messe. Ok? Falls nicht, hätte ich gerne einen Schluck Hustensaft.
  • Gibt es im Moment den Trend, Kinderfotos als Profilbild bei Social Communities hochzuladen? Falls ja ist das mal wieder einer der vielen Trends, der an mir vorübergehen wird. Ich war zwar ein süßes Kind, das muss aber nicht jeder wissen.
  • Sind Wortfindungsstörungen heilbar? Ich musste die letzten Tage, weil mir die Floskel “Prost Neujahr” aufs verrecken nicht mehr eingefallen ist, “nachträglich einen guten Rutsch” wünschen. Eigentlich recht lustig, andererseits auch ziemlich tragisch.

Wenn einer meiner Leser zufällig Medizin studiert, seine Kinderfotos verbreitet, einen Logopäden kennt oder einen Schluck Hustensaft für mich hat, kann er sich ja mal bitte melden…





Die Top 5 Alben 2009

2 01 2010

Wie in den Jahren zuvor stelle ich natürlich auch meine 5 Lieblingsalben des gerade vergangenen Jahres vor, wie immer sehr subjektiv und ohne Reihenfolge.

Dream Theater – Black Clouds And Silver Linings (VÖ 19.6.): Wenn Dream Theater ein neues Album rausbringen, kommt das quasi automatisch in die Top 5, die Herren lassen in kompositorischer und spieltechnischer Hinsicht nämlich einfach alle anderen Bands wie Anfänger dastehen. Das neue Album bietet 6 überlange Songs, die es in sich haben. Fans von fetten Riffs, atemberaubenden Unisono-Läufen, krummen Takten und durchdachtem Songwriting werden hiermit ihren Spaß haben. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass The Count Of Tuscany eines der drei besten DT-Lieder aller Zeiten ist.

Muse – The Resistance (VÖ 11.09.): Muse haben in diesem Jahr ihr absolut bestes Werk abgeliefert. Ich will jetzt nicht lange darauf eingehen, habe ich doch schon im September eine euphorische Lobes-Rezension auf dieses geniale Album abgegeben. Und jetzt, mit ein paar Monaten Abstand, nehme ich kein bisschen davon zurück. Ganz große Musik!

Porcupine Tree – The Incident (VÖ 11.09.): Am gleichen Tag wie Muse hat noch eine andere ganz große britische Rockband ihr neues Werk veröffentlicht: Porcupine Tree. Es handelt sich um eine Doppel-CD, bestehend aus der 55-minütigen Songcollage “The Incident” und einer zweiten CD mit 4 weiteren Songs. Spätestens nach ein paar mal Hören wird klar, dass es sich hierbei vermutlich um den stärksten Output Steven Wilsons handelt. Alles wirkt durchdacht, homogen und strotzt nur so vor frischen Ideen. Die Produktion klingt wieder einmal extrem gut, sehr frisch, transparent und ganz nebenbei auch noch ziemlich fett. Erstklassiges Album!

Killswitch Engage – Killswitch Engage (VÖ 26.6.): Zugegeben, nach dem Debüt auch noch das aktuelle Album nach dem Bandnamen zu benennen, ist extrem einfallslos und kann zu einigen Verwechslungen führen. Aber die Musik ist super, wie gewohnt haben KSE einfach die besten Ideen in ihrem Genre. Die Single “Starting Over” ist ein richtiger Ohrwurm, Tracks wie “Reckoning” gehen einfach herrlich auf die Fresse und z.B. “In A Dead World” beweist dass Adam D & Co über 0815 weit hinausgehen. Hinzu kommt, dass das Album erstklassig eingespielt ist und allein wegen Drums, Vocals, Gitarre und Bass schon enorm Spaß macht.

Steven Wilson – Insurgentes (VÖ 6.3.): Mister Wilson ist gleich mit zwei Alben in dieser Liste vertreten. Sein erstes Soloalbum verbindet all das, was die Musik seiner zahlreichen Projekte ausmacht. Heraus kommen 10 sehr experimentelle Songs in den unterschiedlichsten Besetzungen und Stilrichtungen. Der abschließende Titeltrack ist zum Beispiel eine intim arrangierte Ballade, wohingegen der Opener “Harmony Korine” an Porcupine Tree mit vielen Dubs erinnert. Steven Wilson singt und spielt die meisten Instrumente, für den Rest hat er Größen wie Gavin Harrison, Tony Levin und Jordan Rudess verpflichtet, die hier erstklassige Arbeit abliefern. Das Album ist sicher nicht einfach zu hören, aber sobald man den Zugang dazu gefunden hat kann man es von vorne bis hinten genießen.





Ein neues Jahrzehnt

1 01 2010

Das Jahrtausend ist nun schon zu ziemlich genau einem Prozent gelaufen. Um das zu feiern haben wir natürlich keine Kosten und Mühen gescheut und in einer exklusiven, höchst illustren Runde Unmengen an Fleisch, diversen Saucen, Antipasti, Krabben, Pilzen, Mais, Paprika, Zwiebeln, und natürlich jede Menge Getränke zu uns genommen.

Nach dem Essen, so gegen halb 12, haben wir dann noch ein bisschen gejammt und sogar fast den Anbruch des neuen Jahrzehnts verpasst. Aber auf den Straßen von Niedersaubach war da auch nicht so wahnsinnig viel los… ;-)

Die ersten Stunden des neuen Jahres waren dann auch noch extrem gut, mit Musik, Trinken, Spaß und allem was so dazugehört.

Und bevor ichs vergesse: Heute (01.01.10) ist übrigens Tag des Binär-Codes.