Es ist vorbei, bye bye…

1 07 2009

Irgendwie schwer vorstellbar, aber meine 9 Monate Zivildienst und 2 Monate Praktikum beim Verein für Sozialpsychatrie sind vorbei… Gestern war mein allerletzter Arbeitstag, und heute gehe ich nur noch meinen Schlüssel abgeben.

Schade, dass diese Zeit vorbei ist: Es hat mir sehr gut gefallen, ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt und noch viel mehr bleibende Erfahrungen gesammelt. Sofern ich das beurteilen kann, bin ich in den letzten 11 Monaten auch ein Stück weit reifer geworden. Ich glaube, ich habe ein paar menschliche Kompetenzen hinzugewonnen und kenne auch mich jetzt ein Stück weit besser.

Aber was am allerwichtigsten ist: Ich habe unsere Bewohner richtig lieb gewonnen. Ich werde sie vermissen.

Dabei hoffte ich vor ziemlich genau 2 Jahren, vor meiner Musterung auf T5, ich wollte nach der Schule direkt studieren und keine Zeit verlieren. Als ich dann tauglich geschrieben wurde, dachte ich zuerst an irgendwelche Fahrdienste, quasi nur um die Zeit abzusitzen. Heute bin ich froh, dass ich mich dann doch für den nicht ganz so einfachen Weg entschieden habe. Ich kann jedem bedingungslos empfehlen, mal in dieses Metier reinzuschnuppern, dieser Zivildienst hat zumindest mir persönlich sehr viel gebracht, und ich bin froh dass alles so gekommen ist – ich hätte ja auch wehrdienstuntauglich sein können. Es war eine schöne Zeit.





Ich will Spaß, ich geb Gas…

17 06 2009

In 99% aller Fälle sind Menschen, die kopfüber auf der Couch sitzen, komplett neben der Spur. Ladies & Gentlemen, ich habe die Ehre, heute den 1%-Fall zu präsentieren: Den Rest des Beitrags lesen »





Mein Wochenende: Redaktion und Rock ‘n’ Roll

16 06 2009
Aus einer Insiderquelle liegt uns das designierte Cover der nächsten Ausgabe vor.

Aus einer Insiderquelle liegt uns das designierte Cover der nächsten Ausgabe vor.

Am vergangenen Wochenende haben die auf der letzten LV frisch gewählten LBs ihr erstes Splisswochenende durchgeführt. Und sie haben sich gleich an eine Neuerung gewagt und es komplett in einer Jurte abgehalten. Ich war da zuerst einmal skeptisch, wie sich die Kombination von Computern und Draußen denn so machen würde, war aber angenehm überrascht. Das ganze hatte letztendlich sogar ein pfadfinderisches Flair… Und da ich dieses Mal nur wenig Zeit habe, habe ich auch sehr produktiv gearbeitet, das gabs auch nicht immer. ^^

Samstag Mittag musste ich leider schon fahren, da wir mit Innuendo auf dem Feuerfänger Festival in Überherrn spielten. Eigentlich gibt es dort keine Nachbarn, die sich nachts gestört fühlen könnten, aber aus irgend einem Grund musste der Veranstalter dann doch die Running Order umstellen und Acts nach vorne verschieben, darunter leider auch uns. Dementsprechend wenig Leute waren da, aber wir haben es irgendwie geschafft, dass sie zur Bühne kamen und Stimmung gemacht haben. Der Mischer und dementsprechend der Sound war gut, aber leider war der Backliner unfähig und vor allem lahm. Für die Zeit, die er uns gekostet hat, mussten wir einen Song streichen. Aber was solls, ansonsten war der Auftritt eine super Sache! Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Organisatoren, die praktisch ohne Erfahrung ein cooles Festival geschaffen haben, das im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert hat, alle Achtung!

Innuendo auf der Feuerfänger-Hauptbühne.

Innuendo auf der Feuerfänger-Hauptbühne.





Pfadfinder, Pfingsten, Pfalz, Passepartout, Pfalke…

8 06 2009

Und schon wieder ist eine sehr gute Pfadfinderaktion schon eine ganze Woche vorbei und ich blogge erst jetzt…

Es kam mir so vor, als sei ich schon ewig bei keinem Pfingstlager mehr dabei gewesen, und vielleicht hat mir die ganze Sache auch deshalb so gut gefallen. Es war einfach eine runde Sache, angefangen mit der super Stimmung im Stamm, wirklich guten Sippen und Meuten, richtig gutem Wetter, Sing-Sings famosem Essen, und einem LV-Programm, das im Nachhinein auch noch ziemlich gut war.

Janine, Kathrin, Tamara, Alex und Simon in Indien.

Janine, Kathrin, Tamara, Alex und Simon in Indien.

Das LV-Programm trug den Titel “In 80 Stunden um die Welt” und drehte sich um den Abenteuerroman von Jules Verne. Höhepunkt war das einen ganzen Tag dauernde Stammes-Großspiel, bei dem auf jedem Lagergrund eine Station der Reise war und der ganze Stamm von Posten zu Posten zog. Das hat sogar noch besser funktioniert wie erwartet. Wir boten einen indischen Basar an, auf dem man sich in Kleingruppen verschiedensten Angeboten widmen konnte. Abgerundet wurde die Sache durch einen kurzen, schmerzlosen, sehr unterhaltsamen Abschluss-Programmpunkt mit Fidelias Fogg (”Here I Am”), Passepartout (”Oui?”), Streik (”Wir sind dagegen!”) und Milliarden blauer und gelber Luftballons.

Das absolute Highlight war für mich das Pfadfinderversprechen. Ich habe die ganze Geschichte schon mehrmals mitgemacht, aber noch selten war es so schön wie bei den Sippen Pendragon und Morgaine. Diese machten mit ihren Sippenführern zunächst unabhängig voneinander ein Kommunikationsspiel, eine Lichtspur und ein Kooperationsspiel. Währenddessen standen wir mit den restlichen Sipplingen und R/R’s auf einer Lichtung und konnten durch den Wald die Fackeln der beiden Sippen beobachten. Genau gleichzeitig trafen sie bei uns ein und legten nacheinander im ansonsten stillschweigenden Wald ihr Versprechen ab.

Besonders hervorzuheben seien Auf- und Abbau die in absoluter Rekordzeit geklappt haben. Das Landespfingstlager in Hauenstein war in jeder Hinsicht klasse!

Der Stamm Falke Altforweiler auf dem Landespfingstlager 2009.

Der Stamm Falke Altforweiler auf dem Landespfingstlager 2009.





Halo

6 06 2009

Nein, ich blogge nicht über das (zugegebenermaßen gute) Lied von Beyoncé. Sondern über eine hübsche atmosphärische Lichtreflexion, den ich gestern beobachtet habe.

Gestern abend hat sich neben der untergehenden Sonne ein zweiter heller Fleck am Horizont gebildet, wie ich jetzt dank Wikipedia weiß, war es eine Nebensonne auf einer teilweise sichtbaren 22°-Halo. Leider hatte ich gerade nur das Handy zum Fotografieren, in Echt sah es dann doch etwas spektakulärer aus…

Halo über Altforweiler. Links ist die Nebensonne zu sehen, die auf einem teilweise zu erkennenden Ring liegt, dessen Mittelpunkt die Sonne ist (die die Handykamera leider nur als Lichtklecks abgebildet hat).

Halo über Altforweiler. Links ist die Nebensonne zu sehen, die auf einem teilweise zu erkennenden Ring liegt, dessen Mittelpunkt die Sonne ist (die die Handykamera leider nur als Lichtklecks abgebildet hat).

Und vor dem Zu-Bett-Gehen habe ich dann noch ein weiteres Naturphenomen beobachtet: ich habe den Abend auf verschiedenen Polstermöbeln verbracht, und das scheint mich elektrostatisch aufgeladen zu haben, jedenfalls hat es beim Kämmen leise geknallt. Ich habe dann mal das Licht ausgemacht, und tatsächlich habe ich Funken gesprüht!





Der Neue Mann

27 05 2009

Der Slogan “Der neue Mann” klingt nach Werbung für Rasierwasser, Men’s Health oder Potenzpillen. Eigentlich geht es aber um Saar-SPD-Frontmann Heiko Maas. Schwer witzig ist deren Werbespot für die Landtagswahl:

Ich glaube zwar nicht, dass dieses Filmchen sich irgendwie darauf auswirken kann, wo ich am 30.8. mein Kreuzchen mache, aber amüsiert hats mich allemal.





Das Rote Pferd

26 05 2009

Und hier noch ein Foto von der Matthiaswallfahrt zum Thema: “Da hat das Rote Pferd sich einfach umgekehrt”. Ob es auch mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt hat weiß ich leider nicht.

Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt...

Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt...





Und jährlich grüßt die Matthiaswallfahrt

24 05 2009
Simon, Tamara, Moritz, Max und Thorsten

Simon, Tamara, Moritz, Max und Torsten

Jetzt bin ich schon eine Woche zurück von der Matthiaswallfahrt und habe es immer noch nicht auf die Reihe gekriegt, darüber zu bloggen. Dabei war es keine schlechte Aktion, ganz im Gegenteil.

Ein siebtes Mal wollten wir den immer gleichen Weg nicht gehen, deshalb hat mein Bruder eine neue Strecke ausgetüftelt und die Gemeinde zur allgemeinen Überraschung an einen anderen Startpunkt bestellt.

Bis dahin machten wir am regnerischen Freitag nachmittag noch den ein oder anderen Kilometer, vorbei an Weinbergen, durch kleine Dörfchen, vielen Weingütern und durch einen dunklen Wald, hinter dem wir unsere Kohte aufschlugen. Mittlerweile waren die Regenwolken einem sternenklaren Himmel gewichen, und (wie es sich für eine Wallfahrt gehört) in aller Herrgottsfrühe schlugen wir am Samstagmorgen die Zelte ab und wanderten über blühende Felder frühstückenderweise unter der jungen Morgensonne. Pünktlich um 9:30 erreichten wir den

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

Jan, Torsten (verdeckt), Max, Tamara, Mo, Thomas (im Hintergrund), Moritz

vereinbarten Treffpunkt, und ein paar Gummibärchen später kam ein Bus voller Pilger an. Nachdem der ein oder andere hinter dem Altkleidercontainer der kurvenreichen Busfahrt sein Frühstück zum Opfer dargebracht hatte, setzte sich der Trott in Bewegung. Auch wenn die Strecke neu war, die Gebete und Literneien waren noch die gleichen geblieben.

Nachdem wir die Gemeinde sicher zur Matthiasbasilika geführt hatten und in selbiger vom Pater begrüßt wurden, hängten wir noch einen Fahrtentag dran. Wir kauften schnell einige Lebensmittel und gingen Mosel aufwärts in Richtung Zewen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Konz, wo es seit ein paar Jahren wieder eine BdP-Aufbaugruppe mit eigenem Pfadfinderheim gibt. Denen statteten wir einen Besuch ab und hatten im gleichen Zug sogar eine Bleibe für die Nacht. Nach einigen Tonnen Käsespätzle, einer angenehmen Nacht im Haus der Aufbaugruppe Stamm Ingo hatten wir es dann schließlich gar nicht weit bis zum Konzer Bahnhof, von wo aus wir die Heimreise antraten.

Fazit: Runde Sache! Super Fahrtengruppe, (abgesehen vom Freitag) geiles Wetter, schöne Strecke, alles Prima! Und noch ein kleiner Nachtrag aus der Abteilung Photoshop:

Wind weht durch die Felder.

Wind weht durch die Felder.





Die Basswand

8 05 2009

Anfang der Woche habe ich ein Päckchen vom Musicstore bekommen, in dem unter Anderem zwei Instrumenten-Wandhalterungen waren. Eben habe ich mir dann mal ein paar Dübel und Schrauben (die hat die Firma K&M bei diesen sauteuren Halterungen nicht mitgeliefert), die Bohrmaschine und was man sonst noch so braucht, geschnappt und die Teile montiert. Das Ergebnis sieht ziemlich gut aus:

Zwei meiner Bässe, hängend zwischen Poster und CDs.

Zwei meiner Bässe (Yamaha RBX 375 und Rockbass Streamer 5 Fretless), hängend zwischen Poster und CDs.

Jetzt habe ich endlich wieder genügend Ständerplätze für fast alle meine Bässe und Gitarren.





Ohne Worte

1 05 2009
Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk

Eselsgrippe - gefährdeter Bezirk