Irgendwie schwer vorstellbar, aber meine 9 Monate Zivildienst und 2 Monate Praktikum beim Verein für Sozialpsychatrie sind vorbei… Gestern war mein allerletzter Arbeitstag, und heute gehe ich nur noch meinen Schlüssel abgeben.
Schade, dass diese Zeit vorbei ist: Es hat mir sehr gut gefallen, ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt und noch viel mehr bleibende Erfahrungen gesammelt. Sofern ich das beurteilen kann, bin ich in den letzten 11 Monaten auch ein Stück weit reifer geworden. Ich glaube, ich habe ein paar menschliche Kompetenzen hinzugewonnen und kenne auch mich jetzt ein Stück weit besser.
Aber was am allerwichtigsten ist: Ich habe unsere Bewohner richtig lieb gewonnen. Ich werde sie vermissen.
Dabei hoffte ich vor ziemlich genau 2 Jahren, vor meiner Musterung auf T5, ich wollte nach der Schule direkt studieren und keine Zeit verlieren. Als ich dann tauglich geschrieben wurde, dachte ich zuerst an irgendwelche Fahrdienste, quasi nur um die Zeit abzusitzen. Heute bin ich froh, dass ich mich dann doch für den nicht ganz so einfachen Weg entschieden habe. Ich kann jedem bedingungslos empfehlen, mal in dieses Metier reinzuschnuppern, dieser Zivildienst hat zumindest mir persönlich sehr viel gebracht, und ich bin froh dass alles so gekommen ist – ich hätte ja auch wehrdienstuntauglich sein können. Es war eine schöne Zeit.











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