See you later, Latvia.

1 07 2008

Heute morgen sind wir kurz vor halb 6 in Richtung Hahn aufgebrochen, denn um 8:55 sollte unser Flug nach Riga gehen. Die Betonung liegt auf “sollte”, denn Ryanair hat sich mal einen Spaß gegönnt und unsere Flüge 24 Stunden nach hinten verschoben.

Das bedeutet für uns: wieder heim, morgen wieder früh aufstehen und dann nochmal nach Hahn gurken, um dann hoffentlich morgen nach Lettland aufbrechen zu können. Das scheint dann laut Ryanair.com auch zu klappen:





Mitm Flieger nach Riga

30 06 2008

Egal ob sich die Überschrift reimt oder nich, der Rucksack ist gepackt und morgen früh gehts für zwölf Tage lang auf Fahrt an die lettische Ostseeküste. In der Zwischenzeit gibts hier noch etwas Musik:





Party bei Peter in Perl

30 06 2008

Um dem geneigten Leser zu erklären, wie wir auf dieser Party gelandet sind, müsste ich erst mal einen ganzen Haufen Leute vorstellen - lassen wir das. Jedenfalls waren wir mit Innuendo zu Gast bei Peter in Perl, nicht zuletzt um dort das EM-Finale zu schauen.

Nach einem üppigen Mahl aus saarländischen Grillspezialitäten und Salaten, jeweils in rauen Mengen, wurde der qualitativ hochwertigste Fußball des Abends gespielt: ein Match Musiker gegen Fußballer. Wir gewannen verdient mit 3:2.

Ich gestehe: Einen verdienten 3:2-Sieg hätte ich auch der deutschen Nationalmannschaft zugetraut. Aber auch nur, bis dann Fernando Torres den Ball am sonst guten Lehmann ins Tor schob und das Team von Jogi Löw dann erst mal gar nichts mehr konnte. Am Ende sind die Spanier verdient Europameister geworden.

Und mal wieder haben wir den Abend mit Musik machen beendet: mit zwei Akustikgitarren und einer wechselnden Anzahl mehr oder minder begabten Singstimmen spielten wir einige Evergreens und ein paar Sahnehäubchen aus dem Repertoire von Innuendo.

Fazit: Netter Abend, gerne wieder!





Rock Well

28 06 2008

Gestern hat für Innuendo der Festivalsommer begonnen: wir haben mit Mad Caddies, Eternal Tango und einigen weiteren das RockWell in Saarwellingen musikalisch beglückt. Unsere Setlist war zwar nicht allzu lang, dafür aber um so innovativer: genau ein Song war von unserem alten Album, und ganze 3 Songs hatten ihre absolute Live-Premiere.

Nach unserer Show konnten wir dann auch mal so richtig Festivalluft schnuppern, mit Backstage, Catering, Pils und so. Es war ein super Abend!

Hannah, Martin und ich.

 

NACHTRAG: Samstags waren wir dann auch wieder da, diesmal nur um zu gucken und eine Cola zu trinken. Die französischen Bands The Nuances und Mypollux waren echt klasse, aber der in den Medien so hoch gelobte Headliner Sonic Syndicate enttäuschte auf ganzer Linie.





Hansi Ball Abi

28 06 2008

Mein Post über den Abiball kommt recht spät, ganz einfach weil ich keine unreflektierten Hasstiraden über das Haus Scheidberg ablassen wollte.

Eine ganze Woche später sieht mein Gesamturteil allerdings immer noch nicht wesentlich anders aus, immerhin hat man uns weder freundlich noch fair behandelt. Eigentlich schade, denn der komplette Jahrgang hatte sich in Schale geschmissen um einen schönen Abiball zu feiern.

Mir han wat ufm Kaschtn.





In der Kürze liegt die Würze

20 06 2008

In der Kürze liegt die Würze, deshalb gibt es zu unserem Abistreich auch hier nur ein paar Bilder:

     





Warme Milch

12 06 2008

Tuffi VollmilchNach dem Küchenkrepp der Marke “Dick und Durstig” bin ich jetzt auf den absoluten Höhepunkt der bescheuertsten Verbrauchsartikelmarkennamen gekommen:

Wegen des Boykotts der Milchbauern in den letzten Wochen ist die Hausmarke von $Supermarkt offensichtlich etwas in Lieferschwierigkeiten geraten, jedenfalls heißt unsere aktuelle Milch “Tuffi”. Den Namen fand ich schon sehr schwul, und den Gipfel erreicht das durch die Tatsache, dass das homosexuellegenisierte Agrarprodukt auch noch in Köln abgefüllt wird.





Abi: Director’s Cut

11 06 2008

Nach acht Wochen Faulenzen wurde es heute ein allerletztes Mal für mein Abitur ernst: die mündliche Prüfung in Erdkunde. Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, wie es um meinen Leistungshorizont in diesem Fach üblicherweise bestellt ist.

Ich war für meine Verhältnisse gut vorbereitet, besonders zum Thema Ruhrgebiet, dass durch einen glücklichen Zufall dann auch das Thema meiner Erstprüfung war. Die Zweitprüferin ließ mich dann an der Karte die Landschaftsgürtel der Erde zeigen, und das hat auch ganz gut geklappt. Hätte ich nicht gesagt: “das hier ist Spanien, da gibt es… ähm… Ach, hier in Florida schließt sich dann übrigens subtropischer Regenwald an!” hätte es wohl noch besser geklappt. Von der gar nicht so prallen Entstehung von Sandwüsten schwenkte die Prüferin dann schnell um auf Regenwald, Shifting Cultivation und Plantagen, wo mir leider als ökologische Nachteile von Erntemaschinen nur Abgase und Eintrag von Maschinenöl in den Boden einfielen, nicht aber die durchaus logische Bodenverdichtung. Herr Hammerschmitts Miene wurde immer grimmiger, und gegen Ende stand ich sogar so auf dem Schlauch dass ich die Richtung des Passats auf der Nordhalbkugel erst nach mehreren Anläufen richtig geraten hatte.

Soll heißen, mein Gefühl war gar nicht mal das beste, als ich den Prüfungsraum verließ. Ein paar Stunden (und Bier) später überreichte der Chief Major Instructional Teacher Seargant Headmaster of Prüfungskommission Whatever jedem einzelnen Schüler sein Zettelchen mit den Ergebnissen und dem erstmals errechenbaren Gesamt-Abischnitt.

Ich wurde aufgerufen, ging nach vorne, und da sagte der Mensch doch tatsächlich: “Glückwunsch, 1,9!” Ich hatte ja schon nicht mehr damit gerechnet, aber am Ende war meine Erdkundeprüfung dann wohl doch noch eine 11 wert!





House, Indie-Rock, Jungle und nochmal Indie

28 05 2008

Hugh Laurie alias Dr. HouseIch bin ab und zu ein sehr zuvorkommender Autofahrer, der wartenden Verkehrsteilnehmern auch gerne mal seine Vorfahrt abgibt. So auch gestern, nur mit dem Unterschied, dass der Mann, den ich auf die Autobahn durchließ ungefähr genau so aussah wie Dr. House!

Als ich dann nach Hause kam, lag auf dem Tisch ein Amazon-Päckchen für mich. Drin waren Alben von Dream Theater (Falling Into Infinity) und Maxïmo Park (Our Earthly Pleasures). Ich habe also tatsächlich noch vor Vollendung meines 20. Lebensjahres angefangen, CDs von Indie-Rock-Bands zu kaufen. Man wird alt…

Etwas später am Tag waren wir dann mit den Sippen Avalon und Galahad im Dschungel Wald. Das schwül-sommerliche Wetter mag seinen Teil dazu beigetragen haben, aber es kam uns so vor als bestünde dort 90% der Biomasse aus Stechmücken. Man konnte sich permanent auf Beine und Arme hauen und komplett sicher sein, jedes Mal mindestens einen dieser widerlichen Blutsauger zu erwischen.

Die Gruppenstunde selbst war ziemlich cool, unser Star Shaped Forest Adventure Hike (SSFAH) featuring the Smelling Disgusting Stuff Challenge (SDSC), the Capture The Picture Before It Captures You Challenge (CTPBICYC) and the Follow The Track From Hell Challenge (FTTFHC) kam denke ich mal ziemlich gut an. Nur die FTTFHC hat leider nicht so ganz funktioniert…

Abends war ich dann mit Ego, Domi, Nico B. und 3x Philipp (Schu., Schr. und K.) in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Unter dem Vorbehalt, keine Ansprüche an die absolut bescheuerte Story zu stellen, macht der Film sehr viel Spaß und unterhält äußerst kurzweilig. Es gibt viele Querverweise auf alte Indie-Filme und die Gesellschaft der 60er Jahre, die teilweise echt richtig lustig sind. Die - wie in alten Zeiten - leicht rotstichigen Bilder und die gewohnt gute Filmmusik von John Williams knüpfen nahtlos an das Flair der alten Filme an, nur mit dem Unterschied, dass dank modernerer Technik sehr viel bessere Special FX den Weg in den Film gefunden haben. Großes Kino!

Filmplakat zum neuen Indiana-Jones-Film





Fleischkäse

25 05 2008

Die Esoteriker unter uns behaupten, Geträumtes sei bei richtiger Deutung ein Wegweiser für die Zukunft. Ich behaupte, wenn das so wäre, gibt es in meiner Zukunft erst anderthalb Stunden später etwas zu essen:

In meinem Traum von letzter Nacht bin ich aufgestanden, wollte in der Küche frühstücken und habe dann entsetzt festgestellt dass ich dafür anderthalb Stunden früher den Fleischkäse in den Ofen schieben hätte müssen. Danke auch!