Schönes Wochenende

16 11 2009

Endlich mal wieder ein Wochenende nach meinem Geschmack:

  • Freitag abend: Altstadt mit meinen damaligen Schulkameraden. Alle waren da (siehe Foto unten), ein super Abend!
  • Samstag mittag: Aufnahmen im Studio, habe Sprecheraufnahmen für eine Feuershow-Gruppe aufgenommen. Ganz interessant so weit!
  • Samstag abend: Altstadt mit der Roverrunde. Noch ein guter Abend!
  • Sonntag mittag: Mit der Roverrunde Gutes getan und mich in die Knochenmarkspenderkartei aufnehmen lassen. Danach Kaffee in der Maison Creative. War gut!
  • Sonntag nachmittag, etwas später: Wasserrohrbruch. Nicht schön, aber auch nicht allzu dramatisch.

Stadt





Außer Spesen nichts gewesen

9 11 2009

Da kann es regnen, so viel es will, der Informationsfluss klappt leider nicht immer.

Um nicht despektierlich zu werden verzichte ich auf Details, nur so viel: ich wollte nicht zu einer Ehrendoktorwürdenverleihung, bei der eine hohe Summe öffentlicher Gelder als Preis vergeben wurden. Also hatte ich vor der Uni-Chorprobe eine längere Pause. Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Probe ging ich dann mit der Steffi zum Musiksaal, wo wir es allerdings gar nicht bis ins Foyer schafften. Ein Herr, der gerademal wichtig genug war, die Getränke und Laugenteilchen für den Festakt zu bewachen, teilte uns unmissverständlich mit dass hier ja heute keine Chorprobe stattfinden könne.

Warum muss ich für diese Information erstmal stundenlang sinnlos herumsitzen? Wofür gibt es Emailverteiler und schwarze Bretter? Viel später als nötig ging es dann heim, durch den Regen…





As I Roved Out

8 11 2009

Übers Wochenende waren wir mit der R³ in Quierschied auf Roverlager. Zu elft haben wir jede Menge reflektiert, geplant, analysiert und natürlich Spaß gehabt.

Und es ist tatsächlich sehr viel dabei rausgekommen: Schwelende Probleme wurden gelöst, personelle Weichen für die nächsten zwei Jahre gestellt und nebenbei noch einige konkrete Aktionen in der Zukunft vorangebracht.

Nebenbei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Freitag abends war K&K (Kopfbedeckung&Karohemd)-Party, und die Samstags-Kaffeepause wurde zum Crossgolfen in der Hunde***wiese und zum Schwenken genutzt. Der Samstagabend stand unter dem Motto „Bayern“, also mit bayrischen Trachten, Sauerkraut, Leberknödeln, volkstümlicher Musik, Portraits von F-J Strauß, Ottfried Fischer und Edmund Stoiber und einem großen Bier-Quiz, das sich in die Programmpunkte „Theorie und Hintergrundwissen“ sowie „Blind-Geschmackstest“ unterteilte – ganz großes Kino.

Dass bayrisches Essen und Trinken die körpereigene Luftzirkulation stark ankurbeln ist bekannt – wir waren aber dieses Mal tatsächlich so kultiviert, uns dann jedes Mal bei Bine zu entschuldigen.

Übrigens wissen wir jetzt auch, dass man sich in manchen Situationen tatsächlich tagelang über ein Stück Holz amüsieren kann, und dass Deospray noch lange kein Klopapier ersetzt.

Mattias, Simon und Mo mit K&K.





Lieber Herr, lass Abend werden…

6 11 2009

… denn Morgen wird es von allein.

Heute war wieder eine meiner verhassten 4-Stunden-Nächte, diesmal so schlimm dass ich unter der Dusche As I Lay Dying¹ hören musste, um irgendwie wach zu werden. Anschließend frühstückte ich mit Musik von In Flames, Kaffee und der Zeitung. Überschrift auf der Titelseite: „Zu wenig Schlaf macht dick und dumm“ – Na danke!

Auf der Autobahn war natürlich Stau, und ohne meine Kommolitonen hätte ich mir wahrscheinlich ein Bein abknabbern müssen, um die MuWi-Vorlesung wach zu überstehen.

Die Strecke von der HfM zur Uni haben wir natürlich nicht in den dafür eingeplanten 15 Minuten geschafft, sodass wir etwas zu spät zu Linguistics kamen. Aber doch noch rechtzeitig, um sich in die Anwesenheitsliste einzutragen – und ein Mid Exam zu schreiben. Ich hatte mir natürlich ausgerechnet die Lernmaterialien zum Thema des Tests nicht angeschaut, wär ja auch zu schön gewesen. Naja, muss ich halt gucken dass ich das zweite Mid Exam bestehe…

Und um diese Verkettung von Umständen nun vollends zur Tragödie werden zu lassen, habe ich gerade in Ungedanken, anstatt zwei Spam-Mails zu verschieben, meinen kompletten Posteingang unwiederbringlich gelöscht!

Das klingt jetzt schon nach einem erfüllten Disaster-Tag, aber es ist jetzt gerademal halb 3. Hoffentlich geht der Rest des Tages nicht genauso weiter!

¹eigentlich höre ich ja mittlerweile kaum noch solche Musik, aber es gibt Situationen, da gibt es keine Alternative…





Rhythm is it

5 11 2009

Rhythm Is It!Ich studiere  noch nichtmal seit einem Monat Musikwissenschaft, und schon empfiehlt Amazon mir Produkte von und mit Sir Simon Rattle!! Yeah!! :-) (Wem der Name nichts sagt: Dieser Mensch hat irgendwann mal Doku-DVDs über E-Musik nach der Romantik produziert, die mich durch die komplette 13te Klasse begleitet haben – Einsame Spitze!)

Und wie so oft ist die Empfehlung eine ziemlich Gute: Der Film „Rhythm is it„, den ich aus meiner LK-Zeit kenne, ist wirklich sehenswert! (Ich würde behaupten, sogar für Nicht-Musiker.) Und Strawinskis Sacre du Printemps ist eh verdammt gut. Aber ich würde keine 25€ dafür ausgeben…





In Absentia

4 11 2009

Meine Verwandten haben heute meinen 21. Geburtstag gefeiert – erstmal ohne mich. Und so kam es dazu:

Mein Terminkalender hat zwar kein Alkoholproblem, aber trotzdem ist er dauernd voll. Und da man Feste ja eh feiern soll, wie sie fallen, habe ich die Verwandschaft dann eben doch für heute eingeladen, und das obwohl ich bis 18h Uni hatte. Ab 18:30 füllte sich das Haus, zu dem Zeitpunkt war ich allerdings erst am Saarbrücker Hauptbahnhof. Eine Dreiviertelstunde später kam ich dann aber auch tatsächlich zu Hause an… War ein schöner Abend! :-)

P.S.: Der Blogtitel stammt übrigens von einem Super Album von Porcupine Tree.





Meldung des Tages

29 10 2009

Hier ein Scan der heutigen Titelseite der Saarbrücker Zeitung:

Schlagzeilen zur SchweinegrippeimpfungFragt sich nur noch, welche der beiden Einschätzungen denn korrekt ist. Ich bin ja eher skeptisch gegenüber der Impfung, und die meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, auch.





Neapel, Ravenna, Assisi

29 10 2009

Pizza Capricciosa; die würde bei mir Pizza Ravenna heißen.Ich habe gerade zufällig etwas sehr schönes entdeckt: auf der Webseite einer saarländischen Pizzakette (die übrigens für wagenradgroße Pizzen bekannt ist) habe ich gerade herausgefunden, dass man sich online Pizza auf die Uni bestellen kann! Supergenial!

Und noch etwas ist mir gerade klar geworden: Wenn ich Pizzarist wäre, ich würde meine Produkte nach italienischen Städten benennen… Das ist nämlich originell, individuell und bietet Vorlage zu einem Trinkspiel, für das man nichts weiter braucht als eine italienische Landkarte, eine Pizzakarte zur Kontrolle und natürlich etwas zu trinken. Guten Appetit!





Zwischenbilanz

23 10 2009

Meine ersten zwei Uni-Wochen sind um. Da ich zum Semesteranfang verpeilt hab zu bloggen, werde ich das jetzt mal in Form einer kleinen Liste nachholen:

  • Das Wintersemester trägt seinen Namen zu recht! Es ist saukalt, und auf der Uni noch viel mehr!
  • Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen… Fast alles läuft digital (Anmeldung zu Veranstaltungen, Download von Lernmaterialien, Bezahlen per Studentenausweis, …), aber nicht alles läuft rund.
  • Orientierung wird überbewertet! Im Vorfeld dachte ich „Ach herrje, ob du da alle Räume findest…“, aber letztendlich halte ich mich immer auf einem ziemlich kleinen Areal des Uni-Geländes auf, und da finde ich mich mittlerweile so gut zurecht, als würde ich schon seit Jahren dort studieren.
  • Studieren ist klasse! Vor zwei Wochen habe ich noch in lauter unbekannte Gesichter geblickt, seitdem habe ich aber Tag für Tag neue Leute, und größtenteils echt super Leute kennen gelernt… Macht Spaß!
  • Parken an der HfM ist ein Abenteuer… Die Steffi hat mich heut mit dem Auto mitgeholt, da wir zuerst auf die HfM (Hochschule für Musik) und danach auf die Uni mussten. Auf der Hinfahrt fand ich die Geschichte, im Leerlauf und ohne Handbremse zu parken, noch ziemlich unglaubwürdig. Als wir dann rauskamen waren wir tatsächlich zugeparkt, und wir (mittlerweile zu viert) mussten uns tatsächlich ein Auto aus dem Weg schieben…
  • Mensa ist echt in Ordnung! Über den legendären Mensa-Hackbraten habe ich schon viel gehört, und zwar wenig Gutes. Von daher war meine Erwartung an das Essen bescheiden und ich war dann tatsächlich positiv überrascht. Bisher hat alles (gemessen an Großküchenverhältnissen) richtig gut geschmeckt und war absolut günstig. Aber ich habe bisher noch keinen Hackbraten probiert…
  • Pendeln ist ok. Grundsätzlich mag ich die Zugfahrten sogar, vorrausgesetzt man kann sich gut unterhalten.
  • Chor überrascht positiv! Mein Musikwissenschaftsstudium beinhaltet auch ein Praxismodul, in meinem Fall die Teilnahme am Unichor. Und obwohl ich seit meinem Stimmbruch kaum mehr gesungen habe, gehe ich mittlerweile richtig gerne in die Proben.
  • Uni macht Spaß! Fragt mich in ein paar Monaten/Jahren nochmal, aber im Moment machen die allermeisten Lehrveranstaltungen echt Spaß!




A Night To Remember

19 10 2009

Gestern haben Dream Theater und Opeth im Rahmen der Progressive Nation Tour in Frankfurt gespielt. Zusammen mit Desiree, Flo und Julian war ich dort und habe den absolut ultimativ geilsten Konzertabend der Musikgeschichte erlebt.

Anstatt uns die beiden Vorbands anzuschauen, haben wir noch ein paar Keyboard-Aufnahmen gemacht und in Wörrstadt (dort wo 3 von 3 Menschen komisch sprechen) nach der nächsten Tankstelle gefragt.

In der Jahrhunderthalle angekommen, haben wir noch gerade so den Schluss von Bigelf mitgekriegt: Die 4 Männer, die alle wie Jesus aussehen, haben sich ja doch ziemlich cool angehört!

Pünktlich um halb 9 betraten dann Opeth, die 5 schwedischen coolen Schweden aus Schweden, die Bühne. Mit dem seichten, cleanen Windowpane als Opener haben sie das Publikum mal schön reingelegt, und danach ging es – wie schon zuvor erwartet – auf die Fresse. Alles atemberaubend gut gespielt, super Songauswahl zwischen alten Klassikern und neuen Titeln, eben die beste Death-Metal-Band der Welt. Und Mikael Akerfeldt hat an diesem Abend in meiner Top 5 der witzigsten Ansagen aller Zeiten sämtliche Plätze eingenommen. Dann räumte er die Bühne für Dream Theater, „so that John Petrucci could show off with all the licks he (Akerfeldt) taught him today“…

Ebenfalls pünktlich, diesmal um 10, verdunkelte sich die Halle wieder, und ein grollender Donner läutete „A Nightmare To Remember“ ein. Und in den nächsten 1,5 Stunden erklangen mehrere Milliarden Noten. Und während des absolut kompliziertem Instrumentals „Erotomania“ warfen sich – damit auch ja keine Langeweile aufkam – Portnoy und LaBrie einen Drumstick quer über die Bühne zu. Apropos LaBrie: der hat übrigens verdammt gut gesungen!

John Petrucci hat mal wieder alles in Grund und Boden gespielt. Die Jordan-Rudess-Zaubereranimation auf der Leinwand konnte sogar fast genauso schnell spielen wie der Echte. Überhaupt waren die Videoanimationen verdammt gut, und John Myung sowieso!

Fazit: Dream Theater sind einfach die absoluten Übergötter!

Progressive Nation 2009

Progressive Nation 2009